Keine Einbürgerungen an der Urne

Der Nationalrat hat bei den Beratungen des Gegenvorschlags zur SVP-Einbürgerungsinitiative die Möglichkeit der Einbürgerung an der Urne gestrichen. An Gemeindeversammlungen sollen Einbürgerungen aber möglich bleiben.

Weitere Themen:

Südkoreas Präsident Roh hat als erster Präsident seines Landes die Grenze zu Nordkorea überschritten.

Die Immobilienkrise ist für viele Familien in den USA existenzbedrohend.

Besuch bei den in Afghanistan im Einsatz stehenden zwei Schweizer Offizieren.

Beiträge

  • Nationalrat gegen Einbürgerungen an der Urne

    Einbürgerungen an der Gemeindeversammlung verletzen die Bundesverfassung, das hat das Bundesgericht vor vier Jahren festgestellt. Die SVP reagierte darauf mit einer Volksinitiative, welche die Einbürgerungen an der Urne wieder möglich machen will.

    Nun versuchen National- und Ständerat einen Kompromiss zu finden, mit der alle leben können. Aber während der Ständerat unter gewissen Bedingungen auch Urnenentscheide zulassen möchte, hat sich der Nationalrat nun gegen diese Möglichkeit ausgesprochen.

    Patrik Wülser

  • Historisches Treffen der beiden Koreas

    In einem historischen Treffen sind Nord- und Südkorea zum zweiten Mal seit 1953 zusammengekommen, um über Frieden zu verhandeln. Offiziell befinden sich die beiden Staaten immer noch im Krieg.

    Südkoreas Präsdident Roh hat als erster Präsident seines Landes die Grenze zum Norden überschritten - zu Fuss. Er übertrat die Demarkationslinie, einen gelben Streifen mit der Aufschrift «Frieden» und «Wohlstand».

    Ist das nun der erste Schritt zum Frieden?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Peter Achten

  • Hauseigentümer in den USA unter Druck

    Die Krise auf dem US-Hypothekenmarkt hat deutliche Spuren in den Bilanzen der grossen Bankkonzerne hinterlassen: Vier Milliarden Franken muss sich die UBS ans Bein streichen, fast sieben Milliarden betragen die Verluste der US-Bank Citigroup.

    Während die Immobilienkrise den Finanzanzinstituten Probleme verursacht, ist sie für viele Familien in den USA existenzbedrohend.

    Peter Voegeli

  • Weniger Firmenübernahmen wegen US-Immobilienkrise

    Seit die Banken weltweit mit einem Platzen der US-Immobilienblase rechneten, wurden sie zurückhaltend und misstrauisch in Bezug darauf, wem sie wofür Kredit gewähren.

    Die Risiken werden auf einmal ganz anders eingeschätzt - als Folge davon kommen ganze Geschäftszweige zum Erliegen. So etwa das Geschäft mit den Firmenübernahmen.

    Thomas Rüst

  • Besuch bei Schweizer Soldaten in Afghanistan

    50 000 ausländische Soldaten sollen für Ruhe und Ordnung in Afghanistan sorgen. Es gelingt ihnen zurzeit bloss mit mässigem Erfolg, obwohl die Nato mit dem Afghanistan-Einsatz ihr grösstes Engagement seit ihrer Gründung leistet.

    Kaum bekannt ist, dass sich auch die Schweizer Armee mit zwei Mann an dem Einsatz beteiligt. Sie leisten ihren Dienst in Nordost-Afghanistan, wo es in den letzten Wochen wieder sehr unruhig geworden ist.

    Fredy Gsteiger

Autor/in: Ivana Pribakovic