Keine Verweise in Affäre Mörgele/Mengele

Der Nationalrat hat im Zusammenhang mit der Mörgele/Mengele-Affäre Verweise für fünf seiner Mitglieder abgelehnt

Weitere Themen:

Von der neuen Oppositionspolitik der SVP war in der Frühjahrssession wenig zu spüren.

Die Credit Suisse rechnet mit roten Zahlen im ersten Quartal 2008.

In Belgien wird nach neun Monaten politischer Krise die Regierung von Premier Yves Leterme vereidigt.

Beiträge

  • Keine Verweise für Indiskretionen

    Der Nationalrat hat Verweise im Zusammenhang mit der Mörgele/Mengele-Affäre an fünf seiner Mitglieder deutlich abgelehnt.

    Weil Informationen aus der Wissenschaftskommission an die Öffentlichkeit gelangten, hatte das Nationalratsbüro den fünf einen Verweis erteilen wollen, wogegen sie Rekurs einlegten. Als Rekursinstanz wirkt der Nationalrat.

    Mit dem Entscheid der Grossen Kammer gerät das Vertraulichkeitsprinzip grundsätzlich ins Wanken. Denn wenn National- und Ständeräte in Kommissionsitzungen Lösungen aushandeln, sind diese Gespräche eigentlich nicht für die Aussenwelt bestimmt.

    Dieter Kohler

  • Schwierige Zeit für Credit Suisse.

    Credit Suisse in den roten Zahlen

    Die Credit Suisse hat im US-Hypothekarmarkt zwar weniger Geld verloren als angenommen. Wegen den miserablen Marktbedingungen rutscht die CS trotzdem in die roten Zahlen.

    Damit wird die zweitgrösste Bank der Schweiz nun doch tiefer in den Strudel der US-Finanzkrise gezogen als zunächst angenommen.

    Eveline Kobler

  • Der neue Regierungschef Yves Leterme.

    Leterme ist neuer Premier Belgiens

    Nach neun Monaten ist die Regierungskrise in Belgien erst einmal zu Ende. In Brüssel hat König Albert II. den neuen Premierminister Yves Leterme vereidigt.

    Der Flame ist in Belgien nicht sonderlich beliebt. Er gilt als spröde und humorlos. Und mit einigen politischen Fehltritten hat der klare Wahlsieger vom vergangenen Juni einen Grossteil des Vertrauens schon vor dem Amtsantritt verspielt.

    Thomas Oberer

  • Frauen-Power in den Stadien.

    Frauen-Fussball im Hoch

    Derzeit erlebt Frauen-Fussball einen Boom. So arbeiten die grossen Schweizer Fussballvereine FC Zürich und Grasshoppers künftig mit Frauenteams zusammen.

    Anders ist die Situation im Frauen-Eishockey: Hier müssen die Spielerinnen weit mehr kämpfen, um in der Männerdomäne akzeptiert zu werden.

    Rachel Murith

  • SVP sucht nach Oppositionsrolle

    Die erste Session mit der SVP in ihrer selbsgewählten Oppositionsrolle ist zu Ende. Von einer neuartigen Oppositionspolitik war allerings nicht viel zu spüren.

    Offenbar hat die SVP gegen aussen noch Mühe, ihre neue Rolle zu besetzen und mit markigem Inhalt zu füllen.

    Pascal Krauthammer

  • Kirche nimmt wieder mehr Einfluss auf Politik

    Die katholische Kirche meldet sich wieder häufiger bei politischen Themen zu Wort. So etwa erst kürzlich vor den Wahlen in Spanien und nun wieder im italienischen Wahlkampf.

    Manche sprechen sogar von einer eigentlichen Einmischung der Kirche in die Politik und vermuten den konservativen Papst Benedikt XVI. als treibende Kraft dahinter. Vatikan-Kenner bestätigen diesen Eindruck.

    Massimo Agostinis

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston