Keine Worte mehr für das Leiden in Sri Lanka

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz IKRK findet angesichts der katastrophalen Lage der Zivilbevölkerung im Kampfgebiet von Sri Lanka keine Worte mehr. Und Hilfe komme auch keine mehr durch.

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US-Präsident Obama will entgegen früheren Ankündigungen die umstrittenen Militärtribunale zur Aburteilung von Guantanamo-Gefangenen nun doch weiterführen.

Die Schweizer Zöllner überprüfen seit der Einführung des Schengen-Vertrages Zugspassagiere auch innerhalb der Schweiz; das kommt nicht gut an.

Die Finanz- und Wirtschaftslage in Osteuropa ist offenbar doch nicht ganz so katastrophal, wie Anfang Jahr befürchet.

Beiträge

  • Tausende Sri Lanker zwischen Fronten gefangen

    In Sri Lanka spielt sich derzeit eine unvorstellbare humanitäre Katastrophe ab, wie das Internationale Roten Kreuz (IKRK) warnt. Es hat als eine der wenigen Organisationen noch Mitarbeiter in der Konfliktzone stationiert. 

    Die Verbindung zu den Zivilisten, die zwischen den Kriegsparteien fest sitzen, sei inzwischen abgebrochen, sagt eine IKRK-Mitarbeiterin in Colombo. Dass keine Hilfe mehr durchkomme, das mache die Lage so dramatisch.

    Franco Battel

  • Obama krebst bei Militärgerichten zurück

    US-Präsident Barack Obama will die umstrittenen Militärgerichte für mutmassliche Terroristen nicht abschaffen, wie er es in seinem Wahlkampf versprochen hatte. Das berichten US-Medien.

    Er werde lediglich strengere Regeln verlangen als sein Vorgänger George W. Bush. Obama wolle dazu noch am Freitag eine Erklärung abgeben.

    Max Akermann

  • «Grenzkontrollen» in Zügen sorgen für Unmut

    Seit dem Schengen-Abkommen gibt es an den Schweizer Grenzen zwar keine systematischen Personenkontrollen mehr. Neu werden aber bei Stichkontrollen im Inland etwa Zugpassagiere überprüft, die gar keine Grenze überqueren.

    Das kommt nicht bei allen Passagieren gut an. Das Grenzwachtkorps und die SBB hingegen ziehen eine positive Zwischenbilanz.

    Patrick Mülhauser

  • IWF hat sich bei Stabilität von Oststaaten verschätzt

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat bei der Berechnung der finanziellen Stabilität osteuropäischer Staaten daneben gegriffen. Der Währungsfonds habe die Verschuldungslage massiv überschätzt, wie IWF-Direktor Johann Prader einräumte.

    Eine solche Zahlenpanne kann erheblichen Schaden anrichten, denn sie beeinflusst die Entwicklung der Finanzmärkte oder die Bewertung von Ländern und Banken.

    Marc Lehmann

  • Das rote Taschenmesser, weltweit bekannt als «Schweizer Messer» oder «Swiss Army Knife».

    Auf den Spuren des Taschenmessers

    Das Schweizer Taschenmesser ist weltbekannt. Deshalb widmet ihm das Forum der Schweizer Geschichte in Schwyz eine Ausstellung. «Das Sackmesser - ein Werkzeug wird Kult», lauten Titel und These der Ausstellung.

    Romana Costa

  • Die Angst geht um im Fiat-Werk in Pomigliano

    Seit die Pläne für ein engeres Zusammengehen von Fiat mit Opel auf dem Tisch liegen, geht in den Werken der beiden Autobauer die Angst um. Die Fiat-Arbeiter befürchten, dass ein Werk auf Sizilien und ein Werk in Pomigliano bei Neapel geschlossen werden sollen.

    In Pomigliano geht es aber um weit mehr als bloss um Arbeitsplätze: Die Camorra steht schon bereit.

    Massimo Agostinis

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston