Kriegsverbrechen in Syrien – die UNO sammelt Beweise

  • Donnerstag, 22. Dezember 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 22. Dezember 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Kriegsverbrechen in Syrien:  Es geht um mehr als Symbolik. Das gesammelte Material wird publik werden, die Schuldigen werden identifizierbar. Das schafft politisch und moralisch Druck.

    Kriegsverbrechen in Syrien – die UNO sammelt Beweise

    Die UNO-Generalversammlung will eine Arbeitsgruppe schaffen, die Informationen sammelt über Kriegsverbrechen in Syrien. Das Material soll als Grundlage für allfällige Strafgerichtsverfahren dienen.

    Die Resolution hat zwar vorerst vor allem symbolische Wirkung – weil momentan solche Gerichtsverfahren gar nicht stattfinden können. Trotzdem ist die Beweissammlung sinnvoll und nötig.

    Fredy Gsteiger

  • Die liechtensteinische Aussenministerin Aurelia Frick (Bild) und Liechtensteins UNO-Botschafter engagieren sich stark für die internationale Strafverfolgung von Kriegsverbrechen.

    Liechtenstein als treibende Kraft hinter UNO-Resolution

    Über das Beschaffen von Informationen über Kriegsverbrechen in Syrien wurde in der UNO-Generalversammlung schon mehrmals gesprochen, Vorstösse anderer Länder sind bisher gescheitert.

    Warum konnten sich nun 105 Länder für den liechtensteinischen Vorschlag erwärmen? Das Gespräch mit Liechtensteins Aussenministerin Aurelia Frick.

    Ivana Pribakovic

  • Menschen mit einem Smartphone werden auch erfasst, wenn sie sich nicht ins WLAN-Netz einloggen.

    Verfolgt auf Schritt und Tritt – WLAN im öffentlichen Raum

    Valora mit ihren blauen K-Kiosken verfolgt Kundinnen und Kunden in Schweizer Bahnhöfen – dank WLAN-Signalen. Dieses «Tracking» ist auch via Gratis-WLAN auf öffentlichen Plätzen von Schweizer Städten möglich.

    Die Betreiber können – theoretisch – Besucherströme messen und dies für Werbung nutzen.

    Rafael von Matt

  • Auch wenn Daten nur anonym erfasst werden, ist es technisch möglich, die Identität einzelner Personen festzustellen. Aus diesem Grund kritisiert auch der eidgenössische Datenschützer Adrian Lobsiger das «Tracking».

    Datenschutz – Bund verspricht grössere Transparenz

    Die Schweizer Datenschutz-Gesetze haben in den letzten Jahren nicht Schritt halten können mit der technischen Entwicklung. Nun hat der Bundesrat am Mittwoch ein neues Datenschutzgesetz vorgestellt.

    Stossrichtung: Bürgerinnen und Bürger sollen besser kontrollieren können, welche Daten genau gesammelt werden und was damit geschieht.

    Curdin Vincenz

  • Zwei Wochen muss eritreische Tuberkulose-Patientin in der Isolations-Station bleiben, sie erhält Antibiotika. Danach ist die Ansteckungsgefahr vorbei. Die Medikamente müssen mindestens ein halbes Jahr lang nach einem genauen Plan weiterhin eingenommen werden.

    Die reisende Krankheit – Tuberkulose bei Flüchtlingen

    Die Tuberkulose ist eine ansteckende Infektionskrankheit. Bekannt auch als Schwindsucht war sie früher in der Schweiz ein grosses Problem. Die Zahl der infizierten Schweizer ist aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten stetig zurückgegangen.

    Unter den Flüchtlingen in der Schweiz gibt es nun aber vermehrt Tuberkulose-Patienten; sie haben sich bereits im Heimatland oder auf der Flucht angesteckt und die Krankheit mitgebracht.

    Sabine Gorgé

  • San Giovanni in Laterano ist neben San Pietro die wichtigste und meistbesuchte Kirche Roms. Eine der Reliquien, die dort lagert: ein Stück des Tisches, an dem das Letzte Abendmahl stattfand.

    Rom – die Heilige Stadt und ihre Reliquien

    Knochen oder Gegenstände von Heiligen spielten früher eine wichtige Rolle in der katholischen Kirche. Sie wurden als Reliquien hoch verehrt. Um sie zu sehen oder gar zu berühren legten Gläubige oft tausende Kilometer zurück. Heute sind Reliquien vielerorts in Vergessenheit geraten.

    Nicht so in Rom.

    Franco Battel

  • Michael Rüegg.

    Im Tagesgespräch: Michael Rüegg – Krise der Freiheit

    Ist es ein Grund, sich eine Gesellschaft ohne Religion zu wünschen, wenn religiöse Fanatiker zum Krieg gegen Ungläubige aufrufen? Nein, sagt Philosoph Michael Rüegg, Autor des Buches «Krise der Freiheit». Er ist Gast von Susanne Brunner.

    Das Buch: Michael Rüegg. Die Krise der Freiheit. Schwabe Verlag Basel 2016.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Zuberbühler