Kritik an PISA-Studien – die OECD wehrt sich

  • Dienstag, 7. Februar 2017, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 7. Februar 2017, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Wir können versichern, dass die Schweizer Resultate vollständig vergleichbar sind.» Die OECD, welche die PISA-Studien organisiert, wehrt sich gegen den Vorwurf, die neuen PISA-Resultate seien nicht mit den früheren vergleichbar.

    Kritik an PISA-Studien – die OECD wehrt sich

    Nach Veröffentlichung der letzten Resultate drohten Schweizer Bildungsvertreter mit dem Ausstieg aus den PISA-Studien, dem Schulleistungs-Vergleich in den OECD-Ländern: Wegen der Umstellung von handschriftlichen Tests aus solche am Computer seien die Ergebnisse nicht mehr vergleichbar.

    Die OECD akzeptiert die Kritik nicht.

    Rafael von Matt

  • Blick auf eine israelische Siedlung in der Westbank.

    Israel – Parlament legalisiert Siedlungen in der Westbank

    Das israelische Parlament hat ein Gesetz gebilligt, das illegal gebaute Siedlungen im Westjordanland nachträglich legalisiert. Es geht um rund 4000 Siedlerwohungen, die auf palästinensischem Privatland gebaut wurden. Das Gesetz ist umstritten.

    Gegner sprechen von Landraub und einer Annexion von Palästinensergebiet.

    Philipp Scholkmann

  • Das alte Stadtzentrum von Kiruna liegt über dem grössten Erzbergwerk der Welt. Das neue Kiruna entsteht dort, wo bisher Angehörige der nordischen Urbevölkerung der Samen ihre Rentierherden weideten. Das gelbe Rathaus wird auch gezügelt.

    Kiruna – eine Stadt zieht um

    Eines der letzten indigenen Völker Europas, die Samen, leben im Norden Skandinaviens. An ihrem Nationalfeiertag am 7. Februar gibt es dieses Jahr nicht viel zu feiern.

    Der Boden unter Kiruna, ihrer Hauptstadt in Nordschweden, ist wegen des Bergbaus so ausgehöhlt, dass die ganze Stadt umziehen muss – auf die Weiden ihrer Rentiere. Die Reportage aus Kiruna.

    Bruno Kaufmann

  • Die Linde von Linn.

    Linn – ein Dorf kämpft für seinen Namen

    Die Linde von Linn ist kürzlich in der SRF-Krimiserie «Der Bestatter» zu Ehren gekommen. Aber: Linn gibt es eigentlich gar nicht mehr. Das Dorf wurde 2013 eingemeindet und heisst jetzt «Bözberg» – wie drei andere Dörfer in der Gegend auch.

    Den Linnerinnen und Linnern passt das nicht, denn mit dem Verlust ihres Dorfnamens hatten sie nicht gerechnet. Nun gehen sie in die mediale Offensive.

    Alex Moser

  • Im Herzen des Ceneri-Basistunnels: Links der Tunnel durch den der Schienenweg führen wird, rechts ein Versorgungs-Stollen.

    Monte Ceneri-Basistunnel – das letzte NEAT-Kapitel

    Die Neue Alpen-Transverale NEAT besteht aus den Basistunnels durch den Gotthard und den Ceneri. Seit den grossen Feiern und den Weltrekorden beim Gotthard-Basistunnel findet der Ceneri-Basistunnel aber kaum noch Aufmerksamkeit. Zu Unrecht, finden die Leute, die im Ceneri arbeiten.

    Nun wird dort der letzte Kubikmeter Beton gegossen.

    Alexander Grass

  • Alp-Transit-Gotthard-Chef Renzo Simoni im Ceneri-Basistunnel.

    Im Tagesgespräch: Renzo Simoni zum Ceneri-Basistunnel

    Renzo Simoni – «oberster Tunnelbauer» zum Ceneri-Basistunnel

    Wer von der NEAT spricht, meint Gotthard oder Lötschberg. Aber auch der Ceneri-Basistunnel mit immerhin 15 Kilometern Länge gehört zur NEAT; auch er ist ein gigantisches Bauwerk. Keiner kennt dieses besser als Alp-Transit-Gotthard-Chef Renzo Simoni. Er ist Gast von Marc Lehmann.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Müller