Lohnerhöhungen – Gewerkschaften haben einen schweren Stand

  • Montag, 19. Dezember 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 19. Dezember 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Aufgrund der bescheidenen Lohnerhöhungen hätte die Möglichkeit bestanden, zumindest im Bereich der Frauenlöhne oder den Regelungen zum Vaterschaftsurlaub ein Zeichen zu setzen. Leider waren die Arbeitgeber auch in diesem Jahr nicht bereit bei der Gleichstellung der Frauenlöhne einen besonderen Effort zu leisten.

    Lohnerhöhungen – Gewerkschaften haben einen schweren Stand

    Travailsuisse ist nur teilweise zufrieden mit den Lohnverhandlungen für das kommende Jahr: In vielen Branchen ist die anvisierte Lohnerhöhung von einem Prozent nicht erreicht worden. In der Uhren- und der grafischen Industrie, im Gewerbe und beim Bundespersonal gibt es keine Lohnerhöhungen.

    Andi Lüscher

  • Reisende passieren die grosse Halle im Zürcher Hauptbahnhof. Wer einen Valora-Kiosk besucht und ein Smartphone mit sich trägt, wird dabei verfolgt.

    Verfolgt – auf Schritt und Tritt

    Der Kiosk-Konzern Valora erfasst am Bahnhof Zürich heimlich die Laufwege der Kundschaft und wertet diese aus. Valora will beispielsweise wissen, wo jemand Kaffee kauft und wohin die Person anschliessend geht. Möglich ist das, weil Smartphones Signale aussenden, die abgefangen werden können.

    Jürg Tschirren

  • Früher wurde Asbest als «Wunderfaser» bezeichnet, weil es so hitzebeständig ist und vielseitig eingesetzt werden konnte. Heute gilt Asbest als todbringende Gefahr. Asbestopfer sollen nun aus einem Fonds finanziell und psychologisch unterstützt werden.

    Entschädigungsfonds für Asbest-Opfer

    Noch immer erkranken in der Schweiz jedes Jahr rund 120 Personen an den Folgen des Kontakts mit Asbest. Weil nicht alle Betroffenen gut versichert sind, setzte Bundesrat Alain Berset im letzten Jahr einen Runden Tisch ein; dieser sollte eine Lösung für die Asbest-Opfer finden.

    Nun wird ein Fonds im Umfang von 100 Millionen Franken geschaffen.

    Rafael von Matt

  • Der NATO-Russland-Rat trifft sich auf Botschafterebene im NATO-Hauptquartier in Brüssel. Auf der Traktandenliste stehen Themen der europäischen Sicherheit und insbesondere die Ukraine-Frage. Bild: Erster ukrainischer Vize-Premier Kubiw und EU-Aussenbeauftragte Mogherini.

    NATO-Russland-Rat steht unter einem schlechten Stern

    Nach einer längeren Pause trifft sich der NATO-Russland-Rat wieder. Die Stimmung zwischen der westlichen Militärallianz und Moskau ist schlecht, die Liste der Konfliktherde lang. Auch die Halbinsel Krim und die Lage im Osten der Ukraine sind Thema.

    Dazu das Gespräch mit dem Experten Kyril Savin in Kiew.

    David Nauer und Ivana Pribakovic

  • Mohammed Jimoh führt den Ghana-Pavillon in der Afrika-Halle in Yiwu, einer Millionenstadt an der chinesischen Ostküste.

    China – Rassismus im Alltag

    Ein schwarzer Mann wird in eine Waschmaschine gesteckt – und weiss gewaschen. Eine solche Waschmittel-Werbung wäre in der Schweiz undenkbar. In China aber erregt sie kaum Aufsehen. Obwohl China in Afrika gross investiert, schauen viele Chinesen auf die Afrikaner herab.

    Politische Korrektheit ist in China ein Fremdwort.

    Martin Aldrovandi

  • Bundespräsident Johann Schneider-Ammann an einem Point de Presse am 16. Dezember 2016.

    Johann Schneider-Ammanns Präsidialjahr – was bleibt?

    Das Präsidialjahr von Bundesrat Johann Schneider-Ammann neigt sich dem Ende zu. Hat er seine Ziele erreicht, wie kam er beim Volk und anderen Staatschefs an? An welche seiner Aussagen wird man sich erinnern?

    Lukas Schmutz

  • Bundespräsident Johann Schneider Ammann mit Marc Lehmann von Radio SRF.

    Im Tagesgespräch: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann

    New York, Shanghai, der Vatikan – Johann Schneider-Ammann reist in Schweizer Mission um die Welt. Er ist auf Achse wie kaum ein Bundespräsident vor ihm. Im Tagesgespräch bei Marc Lehmann lässt er sein Präsidialjahr Revue passieren und erinnert sich an den Händedruck des Jahres.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Zuberbühler