Lohnforderungen auf dem Tisch

Der Gewerkschaftsbund will nächstes Jahr den vollen Teuerungsausgleich und 1,5 bis 2,5 Prozent mehr Lohn. Das ist den Arbeitgebern zu viel.

Weitere Themen:

Der Basler Chemiekonzern Ciba schreibt einen Halbjahresverlusts von 570 Millionen Franken.

Russland und Georgien tauschen Gefangene aus.

Die Schweizer Triathleten haben enttäuscht

Beiträge

  • Gewerkschaften fordern deutliche Erhöhung der Reallöhne

    Schwieriger Lohnherbst steht bevor

    Der Schweiz stehen schwierige Lohnverhandlungen bevor. Der Gewerkschaftsbund SGB fordert den vollen Teuerungsausgleich sowie reale Lohnerhöhungen bis zu 2,5 Prozent. Die Arbeitgeber winken ab.

    Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) und der Arbeitgeberverband erklärten, sie seien gegen eine generelle Lohnerhöhung in allen Branchen. Stattdessen sprachen sie sich für «differenzierte Lohnanpassungen» aus. Die Forderungen des Gewerkschaftsbundes bezeichneten die Arbeitgeber als einseitig und undifferenziert.

    Die Gewerkschaften hingegen weisen daraufhin hin, dass der durchschnittliche Lohnabschluss im vergangenen Herbst bei 2,2 Prozent gelegen habe. Diese Erhöhung werde von der Teuerung mehr als aufgefressen, sagte Daniel Lampart, Chefökonom des SGB.

    Beat Soltermann

  • Ciba soll deutsch werden.

    Ciba mit Millionen-Verlust

    Der Basler Chemiekonzern Ciba hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Verlust von 569 Millionen Franken gemacht. Nun will sich Ciba von Teilen seines Geschäfts trennen.

    Künftig solle sich der Konzern wieder stärker auf seine Kernkompetenzen Kunststoffe, Beschichtungen und Wasser konzentrieren, sagte Ciba-Chef Brendan Cummins. Branchenkenner bezweifeln allerdings, ob dies ausreichen wird.

    Rainer Borer

  • Russischer Soldat in Gori.

    Noch immer Unklarheit über russischen Truppenabzug

    Auch mehrere Tage nach dem offiziellen Ende der Gefechte ist die Lage im Südkaukasus unübersichtlich. Die russischen Truppen sollten seit spätestens gestern auf dem Rückzug sein. Ob dies aber tatsächlich geschieht, ist unklar.

    Peter Gyslin hat auch heute wieder versucht, sich selbst ein Bild über die Lage in der Gegend der Stadt Gori zu verschaffen. Die Frage an ihn: Wie ist die Situation dort?

  • Der Krieg im Kaukasus ist für die Nato eine Belastungsprobe.

    Belastungsprobe für die Nato

    Der Konflikt im Kaukasus bringt auch die Nato in eine schwierige Situation. Derzeit beraten in Brüssel die Aussenminister des Bündnisses über die jüngsten Ereignisse. Dabei scheinen sich zwei Lager abzuzeichnen.

    Auf der einen Seite stehen die Länder des ehemaligen Ostblocks und die USA, die Russland massiv drohen wollen. Auf der anderen Seite finden sich Länder wie Deutschland und Frankreich, die eher beschwichtigen.

    Die Frage an Peter Winkler, Korrespondent der NZZ in Brüssel: Droht der Nato eine Spaltung zwischen altem und neuem Europa?

  • In der Schweiz werden immer mehr Zeitungsinhalte gratis im Internet angeboten.

    «Le Temps» geht online in die Offensive

    Auf die Inhalte von Tageszeitungen hatten Internetnutzer lange Zeit nur eingeschränkten Zugriff. Den Inhalt der gedruckten Ausgaben gab es online meist nur gegen Bezahlung. Diese Strategie aber scheint gescheitert.

    Auch in der Schweiz werden immer mehr Zeitungsinhalte gratis im Internet angeboten. Weiter als die meisten anderen Tageszeitungen geht jetzt «Le Temps». Ab Herbst bietet sie alle ihre Inhalte gratis an, sogar das Archiv.

    Patrick Mülhauser

  • Triathleten erfüllten Hoffnungen nicht

    Das Triathlon-Team kehrt erstmals ohne Medaillen von Olympischen Spielen heim. Dafür gab es im Segeln ein Diplom für die Schweiz. Nathalie Brugger wurde bei ihrer Olympia-Premiere gute Sechste.

    Das Schweizer Synchronschwimm-Duett Magdalena Brunner und Ariane Schneider hat sich in der Freien Kür, dem zweiten Teil der Qualifikation, vom 13. auf den 12. Platz verbessert und damit gerade noch den Final erreicht.

    Rachel Murith

  • Bruno Risi (l.) und Franco Marvulli.

    Marvulli und Risi nur Elfte

    Die beiden Bahn-Radfahrer Franco Marvulli und Bruno Risi haben ihr Olympia-Ziel, eine Medaille, verpasst. Der Urner und der Stadtzürcher, die vor vier Jahren Silber gewonnen hatten, landeten nur auf dem elften Rang.

    Auch die Topfavoriten aus Grossbritannien blieben auf der Strecke. Bradley Wiggins und Mark Cavendish erreichten nur den achten Platz.

    Barbara Colpi:

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich