Luftangriffe auf Gaza gehen weiter

Israel hat den vierten Tag in Folge die schweren Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen fortgesetzt. Die Militäraktion hat weltweit Kritik, Proteste und Demonstrationen ausgelöst. Erstaunlich wenig ist aus dem Weissen Haus zu hören.

Weitere Themen:

Für die Börsen weltweit geht ein rabenschwarzes Jahr zu Ende.

Das britische Pfund sackte auf ein neues Mehrjahrestief ab.

Seit drei Monaten müssen Hundehalter einen Hundeführerschein erwerben.

Beiträge

  • Gewalt im Nahen Osten dauert an

    Im Nahen Osten hält die Gewalt zwischen Israeli und Palästinensern dauert an. Israels Armee setzte ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen den vierten Tag in Folge fort. Auch die Hamas feuert weiterhin Raketen auf Ziele im Süden Israels.

    Opfer gibt es auf beiden Seiten. Für die Palästinenser wird die Versorgungslage immer schwieriger. In den Spitälern liegen Hunderte Verletzte, die kaum versorgt werden können.

    Robert Stähli

  • Zurückhaltende US-Reaktion auf Krise in Nahost

    Die Gewalt im Nahen Osten hat weltweit Reaktionen ausgelöst: Die meisten Staaten forderten beide Seiten zur Mässigung auf. Auch die USA schlossen sich diesen Appellen an.

    Allerdings fiel die Reaktion aus Washington zurückhaltend aus. Das dürfte vor allem am sehr speziellen Zeitpunkt liegen: Barack Obama, der 44. Präsident der Vereinigten Staaten, ist zwar gewählt, aber noch nicht im Amt. Der noch amtierende Staatschef aber gilt als «Lame Duck» - als lahme Ente.

    Max Akermann

  • Börsianer am Ende seiner Kräfte.

    «Annus Horribilis» an den Börsen geht zu Ende

    Das Aktienjahr 2008 dürfte als «Schreckensjahr» in die Geschichte eingehen. Wichtige Aktienindizes verloren innerhalb von nur zwölf Monaten gut ein Drittel ihres Werts.

    Tokios Börse beendet schlimmstes Handelsjahr

    Beim SMI - dem Schweizer Leitindex - waren es bei Handelsschluss 35 Prozent. Schlechter sieht es noch auf dem wichtigsten Handelsplatz in Asien aus: In Tokio, wo die Börse für dieses Jahr bereits geschlossen ist, stand der Nikkei-Index am Schluss bei 8860 Punkten. Am letzten Handelstag 2007 waren es noch 15 300 gewesen.

    1931 und 1974 waren noch schlechtere Aktienjahre

    In der Schweiz gab es nach Angaben der Zürcher Kantonalbank in der Vergangenheit erst zwei Aktienjahre, die schlechter waren: 1931 und 1974. Gemäss ZKB gab es in den vergangenen 83 Jahren insgesamt 25 Jahre an der Schweizer Börse mit einer Minusperformance.

    Evelin Kobler

  • Britisches Pfund im Sinkflug

    Noch nie in ihrer Geschichte war die britische Währung so billig zu haben wie zurzeit. Devisenexperten schliessen nicht aus, dass es bald zur Parität mit dem Euro kommen könnte: Ein Pfund wäre dann für einen Euro zu haben.

    Verschiedene Gründe

    Lange Zeit hatte der Wert des Pfundes gegenüber dem 1999 eingeführten Euro noch 1,50 betragen, doch im Zuge der internationalen Finanzkrise verlor die britische Währung allein im Dezember 13 Prozent.

    Für den Rückgang gibt es verschiedene Gründe, unter anderem die schlechten Aussichten für den Arbeitsmarkt und weiterhin sinkende Immobilienpreise.

    Martin Alioth

  • Die Partei von Sheikh Hasina Wajed gewinnt.

    Linke Awami-Liga gewinnt Wahl in Bangladesch

    Bei der Parlamentswahl in Bangladesch hat die frühere Regierungschefin Sheikh Hasina Wajed einen deutlichen Sieg errungen.

    Nach offiziellen Angaben konnte sich das Bündnis von Hasinas linksgerichteter Awami-Liga 262 der 300 Parlamentssitze sichern.

    Konservative erzielen schlechtes Ergebnis

    Die Koalition der rivalisierenden konservativen Nationalpartei BNP mit ihrer Spitzenkandidatin Khaleda Zia kam nach Angaben der Wahlkommission nur auf 32 Sitze. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 70 Prozent.

    «Mandat für den Wandel»

    «Das Wahlergebnis ist ein Mandat für den Wandel», sagte Ex-Minister Abul Mall Abdul Muhit von der Awami-Liga. Er rief alle Kräfte im Land zur Zusammenarbeit auf, um den Erwartungen der Menschen gerecht zu werden. Die amtierende Übergangsregierung kündigte an, die Macht innerhalb von zehn Tagen zu übergeben.

    ARD-Korrespondent Jürgen Hanefeld

  • Hundegesetz mit Lücken?

    Seit dem 1. September gilt in der Schweiz: Wer einen Hund hält, muss einen Kurs für Hundehalter absolvieren. Allerdings wird derzeit nicht immer kontrolliert, ob der Kurs auch tatsächlich besucht wurde.

    Wer sich um die Ausbildung zum Hundehalter drücken will, hat gute Chancen. Ziel des Kurses zum Erwerb des Hundeführerschein ist es, ein breiteres Verständnis in der Öffentlichkeit für das Verhalten von Hunden zu erreichen und damit mehr Sachkunde im Umgang mit Hunden zu schaffen. Hundehalter haben noch bis im September 2010 Zeit, diese Kurse zu besuchen.

    Andrea Jaggi

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi