Mehr Wirbelstürme erwartet

Der Wirbelsturm «Dean» hat auf der Karibikinsel Jamaika schwere Schäden angerichtet. Experten warnen vor einer stürmischen Hurrikan-Saison.

Weitere Themen:

Der Staat wird von einer Minderheit finanziert.

Nackte Tatsachen halten in politischen Kampagnen Einzug.

Recycling-Papier ist wenig gefragt.

Beiträge

  • Hurrikan-Saison wird stürmisch

    Jamaika hat wegen Hurrikan «Dean» einen einmonatigen Notstand ausgerufen. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 240 Kilometern in der Stunde hat der Hurrikan eine Spur der Verwüstung auf der Karibikinsel hinterlassen. Mehrere Personen kamen durch das Unwetter ums Leben.

    Nun steuert der Wirbelsturm auf Mexiko zu.

    Experten sagen voraus, dass Dean bis im Herbst viele, heftige Nachfolger haben wird. Bis Ende Oktober liege die Wirbelsturm-Gefahr über dem normalen Mittel. Ein Zusammenhang mit dem Klimawandel lässt sich nicht beweisen.

    Katharina Bochsler

  • Spenden nach Hochwasser 2005 verteilt

    Zwei Jahre nach den schweren Unwettern vom August 2005 hat die Glückskette fast 90 Prozent der Spendengelder verteilt. In einer beispiellosen Solidaritätswelle sammelte die Glückskette über 49 Millionen Franken.

    Der grösste Teil des Geldes ging an kleine und finanzschwache Gemeinden in den Bergen.

    Alexander Sautter

  • Der Staat wird von einer Minderheit finanziert

    Das attraktive Steuersystem der Schweiz sorgt laut einer Studie des Dachverbands für Schweizer Wirtschaft Economiesuisse für Wohlstand und Solidarität.

    Die Studie zeige, dass der Staat und seine Aufgaben von Minderheiten getragen wird: die Unternehmungen und die 20 Prozent besser Situierten der Bevölkerung finanzieren rund 60 Prozent der Staatsausgaben. Daraus wird gefolgert, dass das Steuersystem der Schweiz ausgeprägt solidarisch sei.

    Beat Soltermann

  • Nackte Haut in politischen Kampagnen

    Sex sells wissen Werbeprofis: Nackte Haut in der Öffentlichkeit erregt noch immer Aufsehen und ist deshalb in der kommerziellen Werbung omnipräsent. Neuerdings halten nackte Tatsachen auch in politischen Kampagnen Einzug.

    Beispiele sind Spencer Tunicks Foto-Shooting auf dem Aletsch-Gletscher, bei dem die Umwelt-Organisation Greenpeace mit 600 Nackten auf die globale Erwärmung aufmerksam machen wollte. Oder das Poster mit entblössten grünen Jungpolitikern aus Zürich. Und ein drittes Beispiel liefert jetzt die Migros, die bald mit halbnackten Nationalrats-KandidatInnen werben will.

    Elmar Plozza

  • Bund verwendet immer weniger Recycling-Papier

    Die Schweiz ist Spitze im Altpapiersammeln, dafür aber umso weniger gut beim Verbrauchen von Recycling-Papier.

    Der Förderverein für umweltverträgliche Papiere und Büroökologie Schweiz (Fups) beklagt, dass in der Bundesverwaltung nur noch ein Drittel des Papiers in Druckern und Kopierern tatsächlich Alt-Papier ist.

    Laut Umweltverbänden setze die Nachfrage nach Papier die Wälder weltweit unter Druck und die letzten Urwaldflächen verschwänden in erschreckendem Tempo.

    Monika Binotto

  • Theater unter freiem Himmel im Ballenberg

    Die Deutschschweiz ist das Mekka der Freilichttheater: Nirgendwo wird so viel Theater unter freiem Himmel gespielt wie hier. Die Zuschauerzahlen und die Anzahl der Produktionen haben in den letzten zehn Jahren massiv zugenommen.

    Nun hat sich die prosperierende Szene zum ersten Theatertreffen versammelt. Im Freilichtmuseum Ballenberg wurden Ausschnitte aus 14 Aufführungen vorgestellt.

    Ellinor Landmann

Autor/in: Daniel Schmidt