Mindestens 90 Bootsflüchtlinge vor Lampedusa ertrunken

  • Donnerstag, 3. Oktober 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 3. Oktober 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Eine weitere Tragödie vor Lampedusa. Eine Reihe von Leichen sind im Hafen von Lampedusa mit Laken abgedeckt.

    Mindestens 90 Bootsflüchtlinge vor Lampedusa ertrunken

    Europa ist ihre Hoffnung und dafür riskieren sie bei der Überfahrt übers Mittelmeer ihr Leben: Flüchtlinge aus Nordafrika. Wie gefährlich die Flucht ist, hat sich wieder einmal gezeigt: Vor der italienischen Insel Lampedusa sterben mindestens 90 Menschen.

    Monika Oettli

  • Nikos Michaloliakos, Führer der ultra-rechten Partei «Goldene Morgenröte» vor dem Gerichtsgebäude in Athen.

    Griechenlands Partei «Goldene Morgenröte» verliert Wählergunst

    Ein Mitglied der Neonazi-Partei «Goldene Morgenröte» soll einen linken Musiker getötet haben. Darauf wurden sechs der 18 Partei-Abgeordneten festgenommen, darunter auch der Parteichef. Ihm wird vorgeworfen, er habe aus der rechts-extremen Partei eine kriminelle Vereinigung gemacht.

    Inzwischen sind vier der Abgeordneten wieder auf freiem Fuss. Ein Rückschlag für die Regierung in Athen?

    Gespräch mit Rodothea Seralidou in Athen

  • Anonymes, illegales Einkaufen per Internet. Symboldbild.

    FBI schliesst mutmasslichen Online-Drogenhandelsplatz «Silk Road»

    Das FBI hat einen 29jährigen Mann verhaftet, der über eine Internetseite Drogen, gefälschte Pässe und Anleitungen zum Hacken im Wert von über einer Milliarde Dollar verkauft haben soll.

    Wer ist dieser junge Boss der modernen Unterwelt und wie ist es überhaupt möglich, all diese Geschäfte im Internet zu betreiben?

    Manuel Rentsch

  • Autos warten in der Schlange am Grenzübergang Frankreich – Genf in der Nähe von Bardonnex, Kanton Genf.

    Französische Grenzgänger erhitzen Genfer Gemüter

    Im Wahlkampf um die Genfer Parlaments- und Regierungssitze wird mobil gemacht gegen die Arbeiter aus Frankreich, die in Genf ihr Geld verdienen und ennet der Grenze wohnen. Sie stehen unter Generalverdacht, die Löhne zu drücken.

    Wie kommt diese Art des Genfer Wahlkampfs an? Gespräch mit einem Betroffenen.

    Sascha Buchbinder

  • PricewaterhouseCoopers hat die Vergütungsberichte der Firmen untersucht.

    Managerlöhne stagnieren

    In der öffentlichen Wahrnehmung scheint es, als würden die Chefs immer mehr verdienen. Eine neue Studie zeigt aber, dass sie in den letzten drei Jahren im Durchschnitt in etwa gleich blieben und im Vergleich zu 2007 bis zu 17 Prozent gesunken sind.

    Wie stark hat dies mit der Wirtschafslage oder mit dem gesellschaftlichen Druck zu tun?

    Susanne Giger

  • Ein Tierpräparator vom Naturhistorischen Museum in Fribourg  bearbeitet einen Luchs. Symboldbild.

    Die spezielle Tierliebe: ausstopfen statt verbrennen

    Ein Haustier ist für viele Menschen wie ein Familienmitglied. Stirbt das Meersäuli, die Katze oder der Hund, tut der Abschied weh. Viele Tierbesitzer wollen ihren Liebling nicht einfach auf der Kadaversammelstelle entsorgen. Einige entscheiden sich, ihr Haustier auszustopfen.

    Zu Besuch beim Tierpräparator.

    Brigitte Kramer

  • Benedikt Würth, Präsident der ch Stiftung und St. Galler CVP-Regierungsrat

    Benedikt Würth: «Der Föderalismus ist letztlich alternativlos»

    Der Kantönligeist - andere nennen ihn Föderalismus - gehört zur Schweiz: Er ist Stärke und Schwäche zugleich. Er sorgt für Effizienz und Konkurrenz, er ist bürgernah, doch er macht die Schweiz auch komplizierter.

    Nach der EWR-Abstimmung wurde vor 20 Jahren die Konferenz der Kantonsregierungen gegründet. Es entstand in Bern ein Haus der Kantone, um diesen beim Bund mehr Gewicht und mehr Präsenz zu verschaffen. Dort hat Urs Siegrist den Präsidenten der «ch Stiftung», den St. Galler CVP-Regierungsrat Benedikt Würth getroffen. Der sagt zum unterschiedlichen Einfluss der Kantone: «Jammern führt direkt ins Jammertal.»

    Urs Siegrist

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller