Mindestlohn für Hausangestellte

Der Bundesrat legt für Hausangstellte einen Mindestlohn von Fr. 18.20 pro Stunde fest. Die Massnahme soll verhindern, dass der freie Personenverkehr mit der EU zu unfair tiefen Löhnen führt.

Weitere Themen:

Frankreichs Präsident Sarkozy geht gegen die Streikenden in die Offensive. Er ordnet die Räumung aller Sperren vor Benzinlager an.

Ein Jahr nach dem letzten Müllnoststand steckt Neapel wieder in der Abfallkrise. Anwohner verhindern den Bau einer neuen Mülldeponie.

Beiträge

  • Mindestlöhne für Hausangstellte

    Hausangestellte in der Schweiz sollen nicht mehr zu Dumpinglöhnen arbeiten müssen. Zum ersten Mal seit Einführung der Personenfreizügigkeit legt der Bundesrat Mindestlöhne für eine einzelne Berufsgruppe fest.

    Bei Arbeitgebern und beim Gewerbe hat man daran gar keine Freude und spricht von einem «falschen Signal».

    Philipp Burkhardt

  • Sarkozy lässt Sperren vor Benzindepots räumen

    Der französische Präsident Sarkozy geht in der Kraftprobe mit den Gewerkschaften in die Offensive. Er ordnete an, dass alle Sperren vor Benzindepots geräumt werden. Spezialeinheiten machten am frühen Morgen den Zugang den drei grossen Bezinlager frei.

    Im Moment ist ein Drittel aller Tankstellen ohne Treibstoff und an den Zapfsäulen bilden sich lange Schlagen.

    Ruedi Mäder

  • Wie steht es um die Schweizer Benzinversorgung?

    Wenn in Marseille die Hafenarbeiter streiken, dann betrifft das auch die Schweiz. Rohöl und Treibstoffe werden nämlich zu grossen Teilen aus Frankreich in die Schweiz geliefert. Vorerst muss sich in der Schweiz aber niemand auf Versorgungsengpässe einstellen, ausser der Flughafen Genf.

    Charles Liebherr

  • Neapel erneut im Müllnotstand

    Seit Tagen protestieren Anwohner einer der grössten Abfallhalden Europas gegen den Bau einer neuen, zweiten Müllgrube mitten im Naturschutzgebiet des Vesuvs. Derweil beginnen sich in Neapel die Abfallberge wieder aufzutürmen.

    Die Situation ist zwar noch nicht so gravierend wie kurz vor Weihnachten 2008. Doch das Müllproblem ist längst nicht gelöst.

    Massimo Agostinis

  • Das grosse Sparen in Grossbritannien

    Seit Monaten bereits predigt in Grossbritannien die liberal-konservative Regierung Blut, Schweiss und Tränen. Ohne enorme gemeinsame Sparanstrengungen könne der Staatshaushalt nicht wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

    Heute will Finanzminister Osborne dem Unterhaus im Detail erklären, welche Ministerien wieviel bluten müssen.

    Martin Alioth

  • Schweizer Bauern besorgt über Klimaerwärmung

    Kraut und Rüben, Äpfel und Birnen, der Bauernverband hat alles zusammengezählt, was die Landwirtschaft in diesem Jahr hervorgebracht hat. Das Fazit: Es war kein gutes Jahr. Sorgen bereiten nicht nur der tiefe Milchpreis und der zu starke Franken.

    Auch der Klimawandel und die zunehmenden Wetterkapriolen bringen den Bauern immer mehr Unsicherheit.

    Karoline Arn

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Beat Giger