Mit Waffengewalt gegen die PKK

Die türkische Armee startet eine Bodenoffensive gegen die kurdische Arbeiterpartei im Nordirak.

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In der serbischen Hauptstadt Belgrad wird über die Randalierer am Protestmarsch gegen ein unabhängiges Kosovo gerätselt, die UNO verurteilt die Eskalation.

Der Bundesrat will Bewilligungskriterien für Waffenexporte präzisieren und bestätigt den Einsatz eines Pilatus-Flugzeugs im Tschad.

Beiträge

  • Türkei marschiert in irakische Kurdengebiete ein

    Mit rund 10 000 Soldaten und 50 Panzern ist die türkische Armee in die Kurdengebiete im Nordirak eingedrungen. Ziel sind mutmassliche Stellungen der PKK-Rebellen, die man in der Grenzregion vermutet.

    Zu diesem Zweck hat die Türkei seit Monaten zehntausende Soldaten im Grenzgebiet zu Irak stationiert. Die Frage an Werner van Gent: Was bedeutet nun der Einmarsch?

    Ivana Pribakovic

  • «Cinedolcevita» für Senioren

    Im Kanton Bern versucht eine umtriebige Filmliebhaberin vermehrt ältere und alte Menschen ins Kino zu locken. Ein solches Seniorenkino muss spezielle Bedürfnisse erfüllen, weiss Kulturredaktorin Beatrice Born. Sie hat sich in Thun in den Saal des «Cinedolcevita» gesetzt.

  • Gewalttätige Attacke auf US-Botschaft in Belgrad

    Ausschreitungen bei Massenprotest in Belgrad

    Die gewaltsamen Proteste gegen die Unabhängigkeit von Kosovo in Belgrad sind ausgeartet. Einige gewalttätige Demonstranten drangen unter anderem in die US-Botschaft ein und setzten das Gebäude teilweise in Brand.

    Die USA werfen Belgrad vor, die Botschaft sei nicht bewacht gewesen. Die Frage an Walter Müller: Stimmt das?

    Ivana Pribakovic

  • St. Gallen verstärkt Kampf gegen häusliche Gewalt

    St. Gallen will ausländische Frauen besser vor Zwangsehen und häuslicher Gewalt schützen. Bisher konnten betroffene Ausländerinnen sich kaum wehren, weil die Aufenthaltsbewilligung oft an den Ehepartner gekoppelt ist.

    Nun dürfen diese Frauen in der Schweiz bleiben, wenn sie nicht straffällig geworden sind und sie keine Scheinehe führen.

    Roland Wermelinger

  • Klaus Volkert muss ins Gefängnis.

    Volkert im VW-Skandal verurteilt

    Der frühere Betriebsratschef des Volkswagen-Konzerns, Klaus Volkert, muss ins Gefängnis. Im VW- Korruptionsprozess sprach das Landgericht Braunschweig ihn der Beihilfe und Anstiftung zur Untreue schuldig.

    Volkert muss für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Hintergrund des Prozesses bilden die Enthüllungen von Schmiergeldzahlungen und Sex-Reisen auf Firmenkosten bei VW.

    Ursula Hürzeler

  • Druck auf Musharraf steigt

    Die beiden pakistanischen Oppositionsparteien wollen nach ihrem Wahlsieg eine gemeinsame Regierung bilden. Die beiden Parteiführer Nawaz Sharif und Asif Zardari konnten sich auch darauf einigen, dass das Land eine unabhängige Justiz braucht.

    Die von Präsident Pervez Musharraf entlassenen kritischen Richter können hoffen, dass sie demnächst wieder in ihr Amt eingesetzt werden. Das könnte für Musharraf unangenehm werden.

    Ruedi Mäder

Moderation: Ivana Pribakovitsch