Mittelmeerflüchtlinge - wann reagiert die EU?

  • Donnerstag, 16. April 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 16. April 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Am 15. April im Hafen von Palermo: Eine italienische Rotkreuzhelferin hält ein gerettetes Baby im Arm. Wie lange schaut die EU noch tatenlos zu?

    Mittelmeerflüchtlinge - wann reagiert die EU?

    Wiederum sollen mindestens 400 Flüchtlinge auf ihrem Weg übers Mittelmeer ums Leben gekommen sein. Die Zahl ist noch unbestätigt, aber der Druck auf die EU wächst, endlich etwas zu unternehmen.

    Oliver Washington

  • Abdoulayeh - in Marokko gestrandet.

    Marokko: Taten statt Worte für gestrandete Flüchtlinge

    Marokko ist Transitland für viele Flüchtlinge aus Westafrika und den Sahelstaaten. Auf ihrem Weg nach Europa schaffen es aber die meisten nicht, die massiv gesicherten Grenzen zu überwinden. Sie bleiben in Marokko hängen. Der Staat bietet ihnen nun eine Aufenthaltsbewilligung an.

    Was halten Flüchtlinge davon?

    Beat Stauffer und Robert Schmid

  • Ein Viertel der Erwerbstätigen Frauen arbeitet weniger als 50 Prozent. Erstaunlich: Die Zahlen haben sich in den letzten Jahren nicht verändert.

    Teilzeitarbeit nimmt nicht zu

    Nur 16 von 100 erwerbstätigen Männern in der Schweiz arbeiten Teilzeit, bei den Frauen sind es 60 von 100. Trotz Anstrengungen, mehr Frauen im Erwerbsleben zu halten und den Mangel an Fachkräften zu verringern, hat sich die Zahl kaum verändert.

    Klaus Ammann

  • «Ich persönlich würde diesen Vorschlag nicht unterstützen», sagt Pierre Triponez.

    Vaterschaftsurlaub «sozialpolitisch schwierig zu rechtfertigen»

    Väter sollen nach der Geburt eines Kindes zwei Wochen bezahlten Urlaub erhalten, das hat die vorberatende Nationalratskommission am Mittwoch entschieden. Pierre Triponez war vor 15 Jahren als FDP-Nationalrat der Vater des Mutterschaftsurlaubs. Seine Meinung.

    Simon Leu

  • Schlagfertig, kompetent, präzise - und ziemlich gefährlich für etablierte Grossparteien: Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon.

    Streitbare schottische Politikerin im britischen Wahlkampf

    Die Abstimmung über die Unabhängigkeit Schottlands hat die Separatistenpartei SNP zwar verloren. Im laufenden britischen Wahlkampf aber spielt die Partei eine Schlüsselrolle - mit Nicola Sturgeon, der Parteivorsitzenden und ersten schottischen Ministerin. Ein Portrait.

    Martin Alioth

  • Es geht weniger um Inhalte als um globale Machtspiele. Denn unbestritten ist: Neue Strassen, Brücken, Eisenbahnen in Asien könnten helfen, die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben und damit die Armut zu verringern.

    AIIB - die Furcht der USA vor China

    Kurz vor dem Frühjahrstreffen von IWF und Weltbank in Washington gibt ein anderes Thema in der globalen Wirtschaftspolitik zu reden: Die kürzlich gegründete chinesische Asiatische Infrastruktur-Investitions-Bank AIIB. Bereits 57 Staaten sind ihr beigetreten, auch die Schweiz.

    Die USA reagieren verschnupft.

    Maren Peters

  • Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

    Bundesrat Johann Schneider-Ammann: AIIB – die neue Weltbank?

    Mit der AIIB, der Asian Infrastructure Investment Bank, will China Infrastrukturprojekte in Entwicklungsländern finanzieren. Zum Ärger der USA, die Konkurrenz zur Weltbank befürchtet. Warum auch die Schweiz mitmacht, erklärt Bundesrat Johann Schneider-Ammann als Gast von Susanne Brunner.

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Thomas Müller