Neue Hoffnung für Schweizer Asbestopfer

  • Donnerstag, 26. November 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 26. November 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Asbestopfer demonstrieren im Mai 2013 in Genf.

    Neue Hoffnung für Schweizer Asbestopfer

    Die Angehörigen von Asbestopfern können doch noch auf Entschädigung hoffen. Das Bundesgericht beugt sich dem Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Dieser hatte die Schweiz vergangenes Jahr wegen der Verjährung von Asbestfällen gerügt.

    Jetzt hat das Bundesgericht einen ursprünglich als verjährt erachteten Fall wieder an die Richter zurückgewiesen.

    Sascha Buchbinder

  • Mit dem neuen nationalen GAV kommen alle 12'000 Tankstellenshops- Angestellten in den Genuss von Mindestlöhnen und von geregelten Arbeitsbedingungen.

    Nationaler Gesamtarbeitsvertrag für Tankstellenshop-Mitarbeiter

    Die Arbeit an einem Tankstellenshop ist streng und schlecht bezahlt. Zudem sind die Arbeitszeiten unregelmässig. Nun haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften erstmals auf einen nationalen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt, der Mindestlöhne, Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen regelt.

    Was St.Gallen als erster Kanton schon vor zehn Jahren eingeführt hat, gilt ab 2017 in der ganzen Schweiz.

    Klaus Bonanomi

  • Wenn es darum geht, ein neues Wasserkraftwerk zu bauen, soll die Verbandsbeschwerde eingeschränkt werden. Bild: Grossprojekt Linthal, Limmernsee.

    Verbandsbeschwerderecht wieder unter Druck

    Umweltverbände verzögern mit Beschwerden oft grössere Bauprojekte. Wegen der unterschiedlichen Interessen von Bauwirtschaft und Umweltverbänden gab es eine eidgenössische Initiative, die dieses Beschwerderecht abschaffen wollte - allerdings erfolglos.

    Mittlerweile ist es vordergründig ruhiger geworden, aber das täuscht, denn es gibt andere Wege, um die Umweltverbände in die Schranken zu weisen.

    Monika Zumbrunn

  • Höchste Terror-Alarmstufe - Soldaten patrouillieren auf der Grand Place in Brüssel.

    Brüssel: Leben in einer Stadt im Ausnahmezustand

    Seit Samstag gilt für Brüssel die höchste Terror-Alarmstufe - mit grossen Einschränkungen für das tägliche Leben. Die Stadt ist im Ausnahmezustand. Was geht da in der belgischen Volksseele vor? Im Gespräch schildert Geert van Istendael seine Beobachtungen.

    Er ist einer der bekanntesten belgischen Schriftsteller.

    Oliver Washington

  • Google löscht keine Inhalte, sondern nur Verweise.

    Recht auf Vergessen - auch im Internet

    Seit Mai 2015 sind Suchmaschinen wie Google angewiesen, gewisse Verweise zu löschen. Dies hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden. Seither hat Google nach eigenen Angaben über eine Million Internetadressen überprüft und gut 40 Prozent gelöscht.

    In der Schweiz wurden über 8000 Löschanträge gestellt. Welche Verweise wollen die Betroffenen gelöscht haben?

    Peter Buchmann

  • Für die Metzger, die zum «verarbeitenden Gewerbe» zählen, gestaltet sich die Lehrlingssuche schwierig. Gleich geht es der Handwerkerbranche.

    Lehrstellen: Angebot und Nachfrage stimmen nicht überein

    Für viele 14- und 15jährige beginnt eine wichtige Zeit: Nächstes Jahr starten sie ihre berufliche Laufbahn. Sie müssen jetzt eine passende Lehrestelle suchen. Das ist gar nicht so einfach: Die Auswahl an möglichen Berufen ist riesig - und die beliebtesten Lehrstellen sind schnell vergeben.

    Eindrücke von der Berufsmesse in Zürich-Oerlikon.

    Andi Lüscher

  • Norman Gobbi, Lega dei Ticinesi, Vorsitzender des Staatsrates des Kantons Tessin. Der Tessiner Regierungspräsident tritt als Kandidat für den zweiten Bundesratssitz der SVP an.

    Im «Tagesgespräch»: Norman Gobbi, Tessiner Regierungspräsident

    In knapp zwei Wochen wird ein neuer Bundesrat gewählt. Zur Auswahl auf dem Dreierticket der SVP steht auch ein Italienischsprachiger: Norman Gobbi.

    Der aktuelle Präsident der Tessiner Kantonsregierung hat aber in der Protestpartei Lega dei Ticinesi Karriere gemacht und ist der SVP erst vor einem Monat beigetreten. «Kein Problem, ich teile die Werte der SVP», sagt Gobbi im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann.

    Marc Lehmann

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Mark Livingston