Neues Kapitel in der Diskussion um Dignitas

Weil Dignitas keine Örtlichkeiten für die Sterbehilfe mehr hat, begleitet die Organisation Sterbewillige jetzt im Auto in den Freitod.

Weitere Themen:

Der Bundesrat bekräftigt seine Haltung im Steuerstreit mit der EU. 

Swiss Life verkauft die Banca del Gottardo an Generali.

Der Glarner Regierungsrat berät über die Rehabilitation der «letzten Hexe der Schweiz», Anna Göldi.
 

Beiträge

  • Diskussion um Sterbehilfe spitzt sich zu

    Die Sterbehilfe-Organisation Dignitas hat auf einem Parkplatz in der zürcherischen Gemeinde Maur zwei Menschen in den Tod begleitet. Zuvor hatten mehrere Gemeinden Dignitas verboten, in Wohnungen oder in einem Gewerbegebiet Sterbehilfe zu leisten.

    Die Empörung ist gross. Muss nun der Bund eingreifen? Und wieso hat die Sterbehilfe-Organisation Exit diese Probleme nicht?

    Alexander Sautter

  • Nächste Etappe im Steuerstreit

    Die EU stört sich am schweizerischen Steuerwettbewerb und insbesondere an Steuervergünstigungen für Holdinggesellschaften. Nächste Woche nun trifft man sich in Brüssel zu einer Aussprache.

    Dabei hält der Bundesrat an seiner Position fest: Es werde nicht verhandelt, erklärte Finanzminister Hans-Rudolf Merz bei der Präsentation eines Berichts, der aufzeigt, dass auch die EU Unternehmen unter die Arme greift - mit so genannten Beihilfen.

    Patrick Wülser im Gespräch mit Bundesrat Hans-Rudolf Merz

  • Swiss Life verkauft Banca del Gottardo

    Der grösste Lebensversicherer der Schweiz, Swiss Life, zieht einen Schlussstrich unter das Kapitel «Allfinanz»: Der Konzern gibt das Bankgeschäft wieder auf und verkauft die Banca del Gottardo für 1,8 Milliarden Franken an die italienische Generali.

    Manuel Rentsch

  • Gewinnsprung bei der Swisscom

    Die Swisscom hat dank Fastweb und einem Kundenzuwachs beim Mobilfunk und Bluewin TV den Umsatz und den Betriebsgewinn in den ersten neun Monaten 2007 gesteigert. Verloren hat sie erneut vor allem im Festnetz-Bereich.

    Beat Soltermann

  • Anna Göldi wird rehabilitiert

    Sie hatte ein trauriges Schicksal und wurde berühmt als «die letzte Hexe Europas»: Anna Göldi, die Dienstmagd, die vor 225 Jahren in Glarus geköpft wurde, weil sie ein Kind vehext haben soll.

    Heute bestreitet niemand mehr, dass die Richter damals ein Fehlurteil sprachen. Nun hat der Glarner Landrat, das Kantonsparlament, den Weg freigemacht, dass Anna Göldi rehabilitiert werden kann.

    Roland Wermelinger

  • US-Umweltschützer sorgen sich um ausbleibende Lachse

    Die Bilder sind bekannt aus unzähligen Naturfilmen: Tausende Lachse kämpfen sich Bäche und Flüsse hoch, um an ihre Laichplätze zu gelangen. Sie überwinden Strudel und Stromschnellen, legen dann ihre Eier ab und sterben erschöpft.

    Jeden Herbst ist in Nordamerika dieses eindrückliche Naturschauspiel zu beobachten, auch im Central Valley von Kalifornien. Doch in diesem Jahr kamen so wenige Lachse wie noch nie. Fischer und Umweltschützer sind besorgt.

    Max Akermann

Autor/in: Daniel Schmidt