Neun Milliarden für Shopping im Ausland

  • Freitag, 5. April 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 5. April 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Einkäuferinnen aus der Schweiz warten im Grenzposten in Konstanz, Deutschland, auf das Abstempeln ihrer Ausfuhrscheine, mit denen sie die Mehrwertsteuer zurückfordern können.

    Neun Milliarden für Shopping im Ausland

    Jeder vierte Schweizer geht mindestens einmal pro Monat ins Ausland, um dort einzukaufen. Rund die Hälfte wurde für Lebensmittel, Körperpflegeprodukte, Kleider und Möbel bezahlt.

    Welches sind die Gründe: Der Preis, andere Produkte, die Öffnungszeiten? Und welcher Profit entgeht den Detaillisten?

    Eveline Kobler

  • Ein Mitarbeiter besprüht notgeschlachtete Hühner mit Desinfektionsmittel in Hefei, Provinz Anhui, China, am 5. April 2013.

    Vogelgrippe: China verspricht Transparenz und Kooperation

    In China erkranken und sterben Menschen, die sich mit einem neuen Vogelgrippe-Virus angesteckt haben. Sechs Todesfälle sind bestätigt. Die Informationen dazu fliessen zögerlich und häppchenweise. Was ist über die Krankheit bekannt und gesichert?

    Gespräch mit Asienkorrespondent Urs Morf in Peking.

  • Blick auf das Regierungsgebäude auf den Cayman Inseln.

    «Trusts» im Fokus - aber wie funktionieren sie?

    Viele Reiche sollen mit Hilfe von sogenannten Trusts Vermögen in Steueroasen angelegt haben, um ihr Geld vor den Behörden zu verstecken. Das zeigen die Recherchen verschiedenster internationaler Medien. Aber was genau sind Trusts? Und wo verläuft die Grenze zwischen legal und illegal?

    Maren Peters

  • Salatsetzlinge in Kisten.

    Ventilklausel: Ein Problem für Gemüsebauern

    Der Bundesrat muss entscheiden, ob er die Zuwanderung beschränken und die Ventilklausel auf alle EU-Länder ausdehnen will. Was würde die Beschränkung für unsere Landwirtschaft bedeuten? Besuch bei Gemüsebauer Thomas Wyssa in Galmiz.

    Max Akermann

  • Mit 11'000 Menschen stellen die Portugiesen nach den Deutschen die zweitgrösste Zuwanderungsgruppe. Arbeiter verlegen Quarzit-Steine auf dem Sechseläutenplatz in Zürich.

    Profitiert die Schweiz wirklich von der Zuwanderung?

    Die portugiesischen Landarbeiter, die für wenig Geld schuften, sind keine Einzelfälle. Mit dem freien Personenverkehr kommen bei weitem nicht nur gut gebildete Fachleute in die Schweiz, sondern auch wenig qualifizierte Hilfskräfte.

    Klaus Bonanomi

  • Die Stadtratskandidaten Marco Camin, rechts, und Richard Wolff, links.

    Stadtratswahl Zürich: Das Dilemma der SP

    Wenn eine linke Partei mithelfen kann, dass eine Regierung noch linker wird, dann tut sie das - könnte man meinen. Anders die SP in der Stadt Zürich: Sie schlägt den linken Stadtratskandidaten nicht vor - und stärkt damit den Bürgerlichen.

    Curdin Vincenz

  • Der Schweizer Kardinal Kurt Koch (rechts) spricht mit dem slowenischen Kardinal Franc Rode im Vatikon am 7. März 2013.

    «Ich war sehr erfreut über die Wahl von Kardinal Bergoglio»

    Als einziger Schweizer hat er das Konklave vor drei Wochen erlebt und durfte mitwählen: Kardinal Kurt Koch ist Gast von Susanne Brunner live im Studio von Radio Vatikan.

    «Es ist eine grosse Gewissensprüfung, den geeignetsten Kandidaten als Papst zu wählen», sagt Kardinal Kurt Koch. Der ehemalige Bischof von Basel wurde 2010 von Papst Benedikt XVI in den Rang eines Kardinals erhoben, und wirkt in Rom als Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. «Die erste grosse Überraschung für mich, war, dass Kardinal Bergoglio sich Franziskus nennen will, ich erwartete, er würde sich Ignazius nennen, wie der Gründer der Jesuiten», sagt der Schweizer Kardinal.  Dass der Papst einer Frau die Füsse gewaschen hat, bedeute «Christen sollen einander nicht den Kopf waschen, sondern die Füsse». Eine grundlegende Veränderung in Richtung Frauenordination sieht Kardinal Koch nicht. «Es wird eine Revolution der Liebe und des Glaubens».

    Susanne Brunner

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Nathalie Christen