Nimmt Libyen den Vertrag mit der Schweiz ernst?

Bis Sonntag sollte das Schiedsgericht zur Untersuchung des Falles Hannibal Ghadhafi zusammengestellt worden sein. Die Schweiz hat gestern die britische Juristin Elizabeth Wilmhurst als Schiedsrichterin ernannt, Libyen hat noch keinen Namen bekannt gegeben.

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Druck auf die Schweizer Banken verstärkt sich. Die Nachricht, dass die Behörden in Paris die Namen von 3000 mutmasslichen Steuerflüchtlingen kennen, findet in den Medien breite Beachtung.

Der Dachverband der Schweizer Wissenschafter hat ein Weissbuch mit eigenen Forderungen zur Schweizer Bildungspolitik veröffentlicht.

Beiträge

  • Fast nur Unklarheiten in der Libyen-Affäre

    Vertraglich vereinbart war, bis gestern das Schiedsgericht zusammenzustellen, das die Vorfälle rund um die Verhaftung von Hannibal Ghadhafi untersuchen muss. Die Schweiz hat die britische Juristin Elizabeth Wilmhurst ernannt, Libyen hat noch keinen Namen bekaqnnt gegeben.

    Wie ernst nimmt Libyen den Vertrag mit der Schweiz?

    Pascal Krauthammer

  • Forderungen zur Schweizer Bildungspolitik

    Ein einheitliches Bildungssystem für die ganze Schweiz und mehr als doppelt so viele Maturitätsabschlüsse wie heute. Zu lesen sind diese und andere Vorschläge in einem Weissbuch der Akademie der Wissenschaften, dem Dachverband der Schweizer Wissenschafter.

    Sie werden noch zu Diskussionen Anlass geben.

    Elmar Plozza

  • Druck auf Schweizer Banken nun auch aus Frankreich

    «Steuerhinterziehung: Das Finanzministerium verschärft den Ton» So titelt heute der französische Figaro. Die Nachricht, dass die Behörden Paris die Namen von 3000 mutmasslichen Steuerflüchtlingen kennen, findet in den französischen Medien breite Beachtung. 

    Was Tatsache ist und was Erfindung ist allerdings unklar, und es gibt sogar die Spekulation, dass alles nur ein Bluff des französischen Wirtschaftsministers Eric Woerth sein könnte. Gibt es diese Liste mit 3000 Namen wirklich?

    Ruedi Mäder

  • Wahlschlappe für grosse Volksparteien

    Die Stimmberechtigten in drei deutschen Bundesländern gingen gestern an die Urnen. Kaum Kreuze gab es für die Kandidatinnen und Kandidaten der beiden grossen Parteien CDU und SPD, die zusammen auf Bundesebene regieren.

    Welche Schlüsse ziehen die grossen Volksparteien daraus?

    Ursula Hürzeler

  • Japans neuer Regierungschef Yukio Hatoyama

    In der Wirtschaftskrise wollten die Japanerinnen und Japaner unbedingt den Wechsel, und so kommt es zur Änderung, die Geschichte schreiben wird: Nach fünf Jahrzehnten an der Macht, muss die Liberaldemokratische Partei LDP die grösste Niederlage ihrer Geschichte hinnehmen: Die Regierungspartei verliert auf einen Schlag zwei Drittel ihrer Parlamentssitze - und Oppositionsführer Yukio Hatoyama wird neuer Regierungschef.

    Martin Fritz

  • Worte des Monats August

    Noch sitzen sie in Libyen fest, die zwei Schweizer Geiseln, noch ist die innenpolitische Krise nicht ausgestanden, sind die Fakten nicht verarbeitet. Diplomatisches Schweigen ist angesagt - und Diplomatie war auch sonst ein zentrales Thema im August.

    Danièle Hubacher

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Curdin Vincenz