Ohnmächtige Hilfsorganisationen können Gazastreifen nicht beliefern

Die Hilfsorganisationen wären bereit, humanitäre Güter in den Gazastreifen zu liefern, an der Grenze auf israelischer Seite stapeln sich die Hilfslieferungen. Wegen den Kämpfen ist ein Weitertransport ins Krisengebiet derzeit aber kaum möglich.

Weitere Themen:

Die Schweizer Privatbanken zogen vor den Medien eine Bilanz des schwierigen Jahres 2008.

Der britsche Aussenminister erklärt, der «Krieg gegen den Terror» sei ein Fehler gewesen.

In Hessen wird am Wochenende ein neuer Landtag und damit auch Regierung gewählt.

Beiträge

  • Israel hat das Uno-Hauptquartier in Gaza mit Granaten beschossen.

    Israel beschiesst Uno-Hauptquartier in Gaza

    Das israelische Militär das Uno-Hauptquartier in der Stadt Gaza beschossen. Dies sagten Uno-Mitarbeiter in Gaza, die telefonisch erreicht werden konnten.

    Die Uno-Hilfsorganisationen stellten vorerst alle Tätigkeiten im Gazastreifen ein. Israelische Bodentruppen waren zuvor massiv in Richtung des Zentrums von Gaza vorgedrungen. Auch ein Hochhaus wurde beschossen, in dem mehrere Medienunternehmen, darunter die Agentur Reuters und der Fernsehsender Al-Arabija, ihre Büros haben.

    Ruedi Mäder

  • Hilfsorganisationen suchen nach Wegen in den Gazastreifen

    Geschlossene Grenzübergänge und die nur dreistündige Waffenruhe pro Tag machen es den Hilfswerken fast unmöglich, die leidende Bevölkerung im Gazastreifen mit Hilfsgütern und Medikamenten zu versorgen.

    Jetzt suchen Schweizer Hilfsorganisationen nach neuen Wegen, um Lieferungen ins Krisengebiet zu bringen, etwa über Ägypten.

    Christine Wanner

  • Schweizer Privatbanken haben Finanzkrise bisher recht gut überstanden.

    Privatbanker weitgehend von der Finanzkrise verschont

    Der weltweite Finanzkrise hat auch den Finanzplatz Schweiz massiv beschädigt. Nur die Privatbanken wurden bisher kaum getroffen.

    Doch ihr Ruf hat in der öffentlichen Wahrnehmung gelitten.

    Rainer Borer

  • WEF-Kritiker verleihen «Anti-Oscar»

    Zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos wollen Greenpeace und die Erklärung von Bern mit einem «Anti-Oscar» an «ökologisch oder sozial rücksichtslose» Unternehmen auf sich aufmerksam machen.

    Zu den Anwärtern auf den «Global Award» gehört unter anderem der US-Bergbaukonzern Newmont Mining, der in Ghana eine Goldmine plant. Die Bernischen Kraftwerke BKW sind für ein deutsches Kohlekraftwerkprojekt und  die Grossbank UBS für ihr Risikomanagement in der Kategorie «Swiss Award» nominiert.

    Zudem soll der mutigste Mitarbeitende für sein vorbildliches Engagement im Unternehmen mit dem «Positive Award» ausgezeichnet werden. Die Preise werden vom Bond-Bösewicht, dem Schweizer Schauspieler Anatole Taubman verliehen.

    Fredy Gasser

  • Der britische Aussenminister David Miliband.

    «Krieg gegen Terror» ein Fehler

    In einem Interview mit der englischen Tageszeitung «The Guardian» distanziert sich der britische Aussenminister David Miliband vom scheidenden US-Präsidenten George W. Bush. Er bezeichnet dessen propagierten Begriff «Krieg gegen Terror» als Fehler.

    Der Ausdruck sei irreführend und könnte dazu führen, dass sich Terroristengruppen mit unterschiedlichen Zielen gegen den Westen vereinen. Der Begriff unterstelle zudem, dass die richtige Antwort auf Terrorismus vor allem militärischer Art sei.

    «Je mehr wir die Terrorgruppen über einen Kamm scheren und die Frontlinie als einfachen Kampf zwischen Gemässigten und Extremisten oder Gut und Böse ziehen, desto mehr spielen wir denen in die Hände, die Gruppen vereinen wollen, die wenig gemeinsam haben», sagt Miliband.

    Martin Alioth

  • Hessen wählt am Wochenende

    Am Sonntag gehen die Wählerinnen und Wähler im deutschen Bundesland Hessen wieder an die Urnen. An den Landtagswahlen wird eine neue Regierung gesucht, nachdem die SPD-Chefin Andrea Ypsilanti nach zwei Anläufen keine tragfähige Regierungskoalition mit den Grünen zustande gebracht hatte.

    Gemäss Umfragen kann sich CDU-Ministerpräsident Roland Koch alle Hoffnungen machen, mit Hilfe der FDP seine vor einem Jahr verlorene Mehrheit zurückzugewinnen.

    Ursula Hürzeler

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston