Online-Plattformen dürfen keine Bestpreis-Garantien verlangen

  • Freitag, 6. November 2015, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 6. November 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Durch den Weko-Entscheid verlieren die Online-Plattformen  wie Booking.com, Expedia oder HRS an Macht über die Hotels.  Trotzdem sind sind die Hoteliers nicht zufrieden.

    Online-Plattformen dürfen keine Bestpreis-Garantien verlangen

    Hotels im Internet auf einer Online-Plattform buchen ist beliebt und für Konsumenten meistens auch günstiger. Denn die Hotels mussten bisher ihre günstigsten Zimmer anbieten. Aber damit ist jetzt Schluss.

    Die Wettbewerbskommission hat entschieden: Buchungs-Plattformen können Hotels nicht zur Tiefstpreis-Garantie zwingen.

    Dario Pelosi

  • Wer eine Wohnung mietet, soll wissen, was die Vorgänger bezahlt haben - und zwar in der ganzen Schweiz. Die Hauseigentümer reagieren verschnupft.

    Hauseigentümerverband wehrt sich gegen Transparenz

    Der Bundesrat will, dass die Vermieter einem neuen Mieter offenlegen müssen, wieviel Mietzins der letzte Bewohner für die Wohnung bezahlt hat. Erhöht der Vermieter den Preis, muss er das begründen. Dieses Vorhaben des Bundesrates stösst beim Hauseigentümerverband auf kräftige Gegenwehr.

    Eveline Kobler

  • Datendieb Hervé Falciani soll sechs Jahre ins Gefängnis: Der frühere Banker kämpft für seine Unschuld und sein Image.

    Hervé Falciani - Datendieb oder Robin Hood?

    Die Staatsanwalt des Bundes fordert für den Datendieb Hervé Falciani eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren. Damit endet die Gerichtsverhandlung am Bundesstrafgericht um den grössten Bankdatenklau aller Zeiten. Der Fall hat beigetragen zum Ende des Bankkundengeheimnisses in der Schweiz.

    Aber das Image des Hervé Falciani als Whistleblower mit noblen Absichten wurde in der Gerichtsverhandlung in Bellinzona arg zerzaust.

    Alexander Grass

  • Fans von Burmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi während ihrer Wahlkampfveranstaltung zu den Parlamentswahlen am 16. Oktober 2015.

    Burma: Hoffnung auf Besserung der Menschenrechtslage

    Die Burmesinnen und Burmesen dürfen ihr Parlament wählen - das erste Mal seit 25 Jahren. Doch die Armee hat die Fäden noch immer in der Hand, besonders das Elend der Rohingyas sorgt weltweit für Empörung.

    Die muslimische Volksgruppe besitzt in Burma keine Staatsangehörigkeit und darf an den Wahlen gar nicht teilnehmen. Gespräch mit SRF-Korrespondentin Karin Wenger im burmesischen Rangun.

    Brigitte Kramer

  • Die Technologie-Industrie sorgt dafür, dass unser elektronisches Spielzeug immer schneller ersetzt werden muss.

    Ein «grüner» Computer aus irischem Holz

    Elektronische Spielzeuge durchdringen den Alltag immer mehr. Doch die Computer, Tablets, Smartphones müssen immer öfter ersetzt werden. Ein kleines Unternehmen in Irland macht umweltfreundliche Computer und setzt damit ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft.

    Martin Alioth

  • Wenn sich Chinesen normal unterhalten, klingt das für andere wie Streit. Doch wenn Hotels an ihnen verdienen wollen, dürfen sie sie nicht ständig kritisieren. Symbolbild:  Reisegruppe in Luzern.

    Wie chinesische Touristen die Schweiz erleben

    Chinesische Touristen seien laut, spuckten auf den Boden und verärgerten andere Besucher - so das gängige Image. Doch wie erleben asiatische Touristen ihre Pauschalreise durch die Schweiz? Was sagen sie zu den Vorwürfen? Martin Aldrovandi hat eine chinesische Reisegruppe in Luzern begleitet.

    Martin Aldrovandi

  • Patrik Wülser, SRF-Afrikakorrespondent in Nairobi.

    Somalia – gescheiterter Staat im äussersten Osten Afrikas

    Militante Islamisten der Al-Shabaab-Miliz terrorisieren das bitterarme Land. Sie wollen einen Gottesstaat auf der Grundlage der religiösen Gesetze der Scharia aufbauen.

    Trotz ihrer zahlenmässigen Überlegenheit gelingt es der somalischen Armee und den Truppen der Afrikanischen Union nicht, die Gotteskämpfer zu besiegen. SRF-Afrika-Korrespondent Patrik Wülser hat soeben zehn Tage lang Somalia besucht. Im «Tagesgespräch» schildert er seine Begegnungen und Beobachtungen.

    Iwan Lieberherr

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Müller