Polen und USA einig über Raketen-Abwehrschild

Die USA und Polen haben sich nach zähen Verhandlungen geeinigt: Das umstrittene amerikanische Raketen-Abwehrsystem kann auf polnischem Boden errichtet werden. Russland reagiert mit scharfer Kritik.

Weitere Themen:

Die diplomatischen Bemühungen um eine Lösung des Konflikts im Südkaukasus laufen auf Hochtouren.

Trotz schärfsten Sicherheitskontrollen gelingt es Tibet-Aktivisten in Peking immer wieder kleine Demonstrationen durchzuführen.

Griechenland und Mazedonien streiten seit 17 Jahren um den Namen Mazedonien.

Beiträge

  • US-Chefunterhändler John Rood u. Polens Aussenminister Radoslaw Sikorski.

    Einigung über US-Raketenschild in Polen

    Polen und die USA haben sich nach zähen Verhandlungen geeinigt: Das umstrittene amerikanische Raketenabwehrsystem auf polnischem Boden kann errichtet werden.

    Die Raketenabwehr soll die USA und den Westen vor Angriffen aus unberechenbaren Staaten wie Iran oder Nordkorea schützen.

    Welche Rolle könnte der Georgien-Konflikt gespielt haben beim Abschluss der Verhandlungen zwischen Polen und den USA? Diese Frage geht an Marc Lehmann, DRS-Korrespondent für Osteuropa.

    Daniel Schmidt

  • Menschen geniessen die Olympischen Spiele in Peking.

    Keine Demos bei den Olympischen Spielen

    Seit einer Woche sind die Olympischen Spiele in Peking im Gang, Zeit für eine politische Zwischenbilanz: Die von China befürchteten Massenproteste oder grossen Kundgebungen blieben bislang aus.

    Die Tibet-Politik und die Menschenrechtslage in China waren bisher allenfalls Anlass für spektakuläre Einzel-Aktionen von ausländischen Aktivisten.

    Peter Achten

  • Andauernder Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien.

    Neue Vermittlung im Streit um «Mazedonien»

    Die Uno unternimmt einen neuen Versuch, zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien zu vermitteln. Die beiden Länder streiten sich seit 1991 um den Namen «Mazedonien».

    Wegen des Streits verhinderte Griechenland sogar den Beitritt Mazedoniens zur Nato. Auch eine EU-Mitgliedschaft Mazedoniens lehnt Griechenland strickte ab.

    Griechenland befürchtet, dass das Land Mazedonien mit der nordgriechischen Provinz Mazedonien verwechselt werden könnte.

    Walter Müller

  • Chancen auf eine Medaille: Stanislas Wawrinka (l.) u. Roger Federer.

    Noch eine Chance für Schweizer Tennis-Spieler

    Im Tennis mussten die Schweizer Athletinnen und Athleten in den vergangenen Tagen immer wieder Rückschläge einstecken. Trotzdem können sie noch immer eine olympische Medaille gewinnen.

    Roger Federer und Stanislas Wawrinka qualifizierten sich für den Halbfinal. Auch im Turnen liegt für die Schweiz eine Medaille in Reichweite.

    Reto Held

  • Treffen in Tiflis: Condoleezza Rice (l.) u. Michail Saakaschwili.

    Diplomatische Bemühungen im Südkaukasus

    Die diplomatischen Bemühungen um eine Lösung des Konflikts im Südkaukasus laufen auf Hochtouren. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew.

    In Georgien ist US-Aussenministerin Condoleezza Rice eingetroffen. Sie will mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili sprechen.

    Im Land selbst wächst inzwischen die Kritik am Präsidenten. Doch der Hass auf Russland eint die georgische Bevölkerung.

    Esther Hartbrich

  • Madonna wird 50

    Madonna Louise Veronica Ciccone feiert am 16. August ihren 50. Geburtstag. Mehr als 200 Millionen Platten hat die Sängerin verkauft, seit sie vor 24 Jahren mit «Like a virgin» ihren ersten Nummer-1-Hit hatte.

    Madonna liess keine Provokation aus, sang in Strapsen und in Ketten, küsste einen schwarzen Jesus ebenso wie Frauen, hatte zahllose Affären, und wechselte mit jeder Platte radikal ihren Stil.

    Nadja Fischer

  • Kaum dunkelhäutige Schwimmer

    Bei den Olympischen Spielen wird es deutlich: Es gibt kaum dunkelhäutige Schwimmer. Dagegen gewinnen in der Leichtathletik vor allem dunkelhäutige Sportler Medaillen.

    Ueli Reist

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi