Post macht weniger Gewinn

Die Schweizerische Post hat im letzten Jahr weniger Gewinn gemacht, trotzdem geht es dem Unternehmen noch gut. Doch die Wirtschaftskrise und die neusten Auflagen des Preisüberwachers trüben die Aussichten.

Weitere Themen:

Der Sturz der tschechischen Regierung wirkt sich auf die Europäische Union aus.

Japans Exporte sind im Februar um fast 50 Prozent eingebrochen.

Die Organisatoren der Eishockey Weltmeisterschaft spüren die Wirtschaftskrise.

Beiträge

  • Weniger Gewinn und trübe Aussichten bei der Post

    Die Post hat im vergangenen Jahr erneut gut geschäftet. Den Umsatz konnte die Post auf knapp 9 Milliarden Franken leicht steigern. Der Gewinn lag mit 825 Millionen Franken etwas unter dem Vorjahr.

    Aber ein solches Resultat werde sich im laufenden Jahr nicht mehr wiederholen lassen, sagten die Verantwortlichen vor den Medien deutlich.

    Die Gründe dafür sind die Wirtschaftskrise, der stärkere Wettbewerb und die Tatsache, dass immer weniger Briefe geschrieben werden. Ausserdem hat der Preisüberwacher der Post neue Auflagen gemacht.

    Rainer Borer

  • 13 Experten beraten das Bankgeheimnis

    Am 6. März setzte der Bundesrat eine Expertengruppe zum Thema Bankgeheimnis ein. 13 renommierte Fachleute aus Verwaltung, Nationalbank und Wissenschaft sollten den Bundesrat in dieser heiklen Frage beraten.

    Eine Woche später entschied der Bundesrat, die Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung gegenüber dem Ausland aufzuheben.

    Damit war die Arbeit der Expertinnen und Experten aber noch nicht erledigt. Bei der Umsetzung der neuen Politik zum Bankgeheimnis spielt die Expertengruppe eine wichtige Rolle.

    Dieter Kohler

  • Sturz der tschechischen Regierung problematisch für die EU

    Die tschechische Regierung ist vom Parlament gestürzt worden. Das ist deshalb brisant, weil Tschechien derzeit die Eu-Ratspräsidentschaft inne hat.

    Es ist möglich, dass Ministerpräsident Mirek Topolanek bis zum Sommer im Amt bleibt, aber er ist angeschlagen. Für die EU wird das nicht ohne Folgen bleiben, sagt Peter Winkler, EU-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung.

    Curdin Vincenz

  • Japans Exporte brechen ein

    Japans Ausfuhren sind im Februar um 50 Prozent eingebrochen. Das ist der schlimmste Einbruch in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt seit Beginn der Auswertungen im Jahr 1980.

    Betroffen waren Ausfuhren in alle Teile der Welt, besonders Nordamerika, Europa und Russland. Das ist ein schwerer Schlag für ein Land, das sehr stark auf die Produktion von Autos und Elektronikgeräten ausgerichtet ist.

    Martin Fritz

  • Eishockey-WM spürt die Wirtschaftskrise

    Die Wirtschaftskrise macht sich nun auch im Schweizer Sport bemerkbar. Die Organisatoren der Eishockey-Weltmeisterschaft, die am 24. April beginnt, spüren deutlich, dass die Unternehmen knapper budgetieren müssen.

    Das Geschäft mit den auf Firmen zugeschnittenen Angeboten läuft schlechter als erhofft. Das ist ein Vorgeschmack auf schwierigere Zeiten.

    Beat Sprecher

  • Dennis Furrer alias Phenomden.

    Reggae auf Schweizerdeutsch boomt

    Der Schweizer Reggae blüht. Jamaika grüsst jedoch meist nur noch aus weiter Ferne, denn die einheimischen Reggae-Musiker übertragen die karibische Musik gekonnt auf hiesige Verhältnisse.

    Sie finden ihre eigenen Inhalte und ihre eigenen musikalischen Formen. Zu hören sind die bekanntesten Protagonisten des Schweizer Reggae am 27. März im Zürcher Schiffbau am Festival M4Music, das sich vor allem durch die Förderung einheimischer Talente auszeichnet.

    Raphael Zehnder

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Christoph Wüthrich