Prämien steigen im Schnitt um 2,6 Prozent

Die Krankenkassenprämien für die Grundversicherung steigen im nächsten Jahr für Erwachsene ab 26 Jahren um durchschnittlich 2,6 Prozent. Das ist so viel wie seit drei Jahren nicht mehr.

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Gestern wartete die UBS noch mit angesichts der Finanzkrise guten Quartalszahlen auf, heute hat sie angekündigt, 2000 Stellen abzubauen.

In den USA haben sich die beiden Vize-Präsidentschaftskandidaten Sarah Palin und Joe Biden ihr einziges Fernsehduell geliefert.

Die Kritik an Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ist nach einer für sie sehr arbeitsintensiven Session grösstenteils verstummt.

Beiträge

  • Sparmassnahmen in Solothurn: Regierung muss nochmals über die Bücher.

    Krankenkassen-Prämien werden teurer

    In der Schweiz steigen die Krankenkassenprämien nächstes Jahr für Erwachsene im Schnitt um 2,6 Prozent. Die regionalen Unterschiede sind allerdings gross.

    Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist es nicht gelungen, den Prämenanstieg abzufedern. Das BAG wollte die Krankenkassen dazu bringen, Geldreserven frei zu machen, um damit höhere Prämien zu verhindern.

    Der Hintergrund: In einigen Kantonen haben Krankenkassen zu hohe Geldreserven. Mit einem Abbau der Reserven, hätte der Anstieg der Prämien gebremst werden können. Davon ist das BAG überzeugt. Doch die Krankenkassen wollten davon nichts wissen.

    Monika Zumbrunn

  • UBS in New York: Die meisten der Stellen fallen in den USA weg.

    UBS streicht 2000 Stellen

    Die UBS streicht weitere 2000 Stellen im Investment-Banking. Betroffen sind vor allem die Niederlassungen in New York und London. In der Schweiz werden rund 200 Stellen abgebaut.

    Im Geschäft mit der Firmen-Finanzierung der UBS arbeiten damit noch 17 000 Personen. Damit beträgt der Stellen-Abbau dieses Jahr insgesamt rund 6000. Stellen werden vor allem in New York und London gestrichen, bedeutend weniger in Asien und in der Schweiz, wie die UBS mitteilte.

    Ausserdem kündigte die UBS an, sie werde sich aus dem Rohstoffgeschäft zurückziehen und das Immobilien-Geschäft stark abbauen.

    Erst gestern hatte die UBS bekannt gegeben, sie sei trotz der Finanzkrise wieder auf Erfolgskurs. Für das dritte Quartal erwarte sie einen kleinen Gewinn.

    Martin Stucki

  • Eveline Widmer-Schlumpf verschaffts sich Überblick über die Geschäfte ihres erkrankten Kollegen Hans-Rudolf Merz.

    Widmer-Schlumpf: Fels in einer turbulenten Session

    Die Herbstsession war gekennzeicht von Spekulationen und Szenarien rund um mögliche Bundesrats-Rücktritte. Im Windschatten dieser beiden Ereignisse stand Bundesrätin Eveline Widmer Schlumpf.

    Während ihr BDP-Bundesratskollege Samuel Schmid im Zentrum der Kritik stand und sein Rüstungsprogramm Schiffbruch erlitt, führte Eveline Widmer-Schlumpf in dieser Krisenzeit und nach dem Ausfall von Finanzminister Hans-Rudolf Merz gleich zwei Departemente tadellos.

    Die Kritik an an der abtrünnigen SVP-Frau ist mittlerweile fast gänzlich verstummt.

    Pascal Krauthammer

  • 51: 34 - Biden siegt gegen Palin, wie das Fernsehpublikum in den USA befand.

    Palin schlägt sich tapfer gegen Biden

    Die Kandidaten um die US-Vize-Präsdientschaft haben in einer Fernsehdebatte über ihre politischen Standpunkte gestritten. Sie griffen sich kaum gegenseitig an, sondern nahmen jeweils den gegnerischen Präsidentschaftskandidaten ins Visier.

    Der demokratische Kandidat Joe Biden kritisierte die Kompetenz des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers John McCain. So sagte er, McCain habe die US-Wirtschaft noch als stark bezeichnet, als die Finanzkrise schon sichtbar gewesen sei.

    Sarah Palin appellierte immer wieder an die patriotischen Gefühle. Der Plan des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama, die US-Truppen stufenweise aus Irak abzuziehen, sei eine Kapitulation.

    Max Akermann

  • Endstation Genfer Flughafen

    Seit Anfang Jahr können Asylbewerber, welche über den Luftweg nach Genf gelangen, bis zu zwei Monate lang in der Transitzone festgehalten werden. Im Untergeschoss, ohne Bewegungsfreiheit, ohne Taschengeld.

    Diese Zustände seien unhaltbar, kritisiert nun das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge. Die Schweizer Behörden versprechen Besserung.

    Patrick Mülhauser

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Marcel Jegge / Rolf Hieringer