Preisüberwacher rechnet ab

Obwohl der Preisüberwacher Rudolf Strahm im vergangenen Jahr rund 290 Millionen Franken einsparen konnte, ist er unzufrieden: Die Pharma-Lobby, die Politik, die Ärzte und die Versandapotheken seien schuld an explodierenden Preisen.

Weitere Themen:

Nach den Entscheiden an der UBS-Generalversammlung ist ein rechtliches Nachspiel nicht ausgeschlossen.

International gerät der Alleingang der Türkei gegen die PKK in Nordirak zunehmend in die Kritik.

Das Verkehrskonzept für die EURO 2008 sieht viele Schilder und Fussmärsche für Fans vor.

Beiträge

  • Preisüberwacher wirft Couchepin Versagen vor

    Die Preise für Medikamente explodieren förmlich. Preisüberwacher Rudolf Strahm wirft deshalb Gesundheitsminister Pascal Couchepin Versagen bei der Politik um die Medikamentenpreise vor.

    Trotz Massnahmen, die Couchepins Departement 2005 zur Senkung der Preise erlassen hatte, entstanden 2007 wieder Mehrkosten von rund 300 Millionen Franken. Strahm macht dafür die Pharmalobby, die Politik, die Ärzte und die Versandapotheken verantwortlich.

    Philipp Burkhardt

  • Marcel Rohner (l.), CEO der UBS, im Gespräch mit Marcel Ospel.

    Gefahr für UBS-Führung gebannt

    Eine Mehrheit der UBS-Aktionäre hat an der emotionsgeladenen ausserordentlichen Generalversammlung der Banken-Führung den Rücken gestärkt und in deren Sinn abgestimmt.

    Wer die UBS jetzt noch wegen ihres Umgangs mit risikoreichen Krediten im US-Immobilienmarkt rechtlich belangen will, braucht nicht mehr nur gute Argumente, sondern vor allem auch viel Geld.

    Beat Soltermann

  • Umstrittener Regierungschef: José Luis Rodríguez Zapatero.

    Unbewältigte Vergangenheit im spanischen Wahlkampf

    Bei den baldigen Parlamentswahlen in Spanien hat der sozialistische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero laut Prognosen einen schweren Stand gegen die Rechts-Opposition. Diese profitiert von der Angst vor einer Krise, aber auch von Zapateros umstrittener Leistungsbilanz.

    Neben dem missglückten Friedensprozess im Baskenland erregt die unbewältigte Vergangenheit die Gemüter. Soll die dunkle Zeit der Franco-Diktatur aufgearbeitet werden oder nicht? Diese Frage spaltet die spanische Gesellschaft und auch ein kleines Dorf in der Rioja.

    Alexander Gschwind

  • Speziell für die EURO wurde ein Wegweisungskonzept erarbeitet.

    Neue Verkehrsschilder für die EURO 2008

    In genau 100 Tagen pfeift der Schiedsrichter die erste Partie der EURO 2008 in der Schweiz an. Tausende Menschen werden in verschiedenen Schweizer Städten die Spiele vor Grossleinwänden verfolgen, ausländische Fussball-Fans werden ins Land strömen.

    Dieser Ansturm von Fussball-Begeisterten wird auf den Bahnhöfen und auf den Strassen zu Problemen führen. Dessen ist sich das Bundesamt für Verkehr bewusst und hat deshalb Massnahmen erarbeitet. Unter anderem werden neue Verkehrsschilder montiert.

    Alexander Sautter

  • Weniger Arbeitslose und weniger Arbeit in Deutschland

    In Deutschland gibt es erneut weniger Arbeitslose. Die Quote ist stärker gesunken als erwartet. Heute sind in Deutschland rund 3,6 Millionen Menschen ohne Arbeit, vor einem Jahr waren es noch 4,2 Millionen gewesen.

    Auf der anderen Seite geht der Stellenabbau weiter. So haben in den letzten Tagen unter anderen Nokia, Siemens, BMW und Henkel angekündigt, dass sie tausende von Arbeitsplätzen streichen wollen.

    Ursula Hürzeler

  • Kritik am Alleingang der Türkei in Irak

    Vor einer Woche rückten türkische Streitkräfte in nordirakisches Gebiet ein und nahmen Stellungen der kurdischen Rebellen unter Beschuss.

    Neben Bodentruppen, sind auch Panzer, Kampfflugzeuge und Helikopter im Einsatz. International gerät der Alleingang der Türken zunehmend in die Kritik.

    Werner van Gent

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi