Rechtspopulistische FPÖ schluckt die Wahlniederlage nicht

  • Mittwoch, 8. Juni 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 8. Juni 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz Christian Strache. Man habe das Wahlgesetz gebrochen.

    Rechtspopulistische FPÖ schluckt die Wahlniederlage nicht

    31'000 Stimmen machten den Unterschied und brachten dem Grünen Alexander van der Bellen den Sieg in der Stichwahl um die österreichische Präsidentschaft. Doch die unterlegene Rechtaussen-Partei FPÖ akzeptiert dieses Resultat nicht, es habe bei der Wahl zu viele Ungereimtheiten gegeben.

    Joe Schelbert

  • Auf Anfrage müsse der Vermieter schon heute den Zins bekanntgeben, so der Nationalrat.

    Keine automatische Informationspflicht zum Mietzins der Vormieter

    Wer neu eine Wohnung mietet, soll nicht automatisch erfahren, wie viel die Vormieter bezahlt haben. Die sogenannte Formularpflicht hätte laut Bundesrat helfen sollen, die Mietkosten landesweit zu dämpfen. Das sei überflüssig, entschied die Mehrheit im Nationalrat.

    Max Akermann

  • Die Armee plant, Waffen, Fahrzeuge und Material im Wert von 1,34 Milliarden Franken zu kaufen.

    Die Einkaufsliste der Schweizer Armee

    Das Parlament hat der Armee im Rahmen der Armeereform bereits 20 Milliarden Franken in den nächsten vier Jahren zugesichert. Nun steht die detaillierte Einkaufsliste für 1,3 Milliarden Franken.

    Was darf sich denn die Armee alles kaufen? Inlandredaktor Gaudenz Wacker hat im Ständeratssaal zugehört.

    Simon Leu

  • Die Demokratin Hillary Clinton erklärte sich noch in der Nacht zur Siegerin.

    Hillary Clinton muss sich noch stark verbessern

    Hillary Clinton hat's geschafft. Bei den Vorwahlen in Kalifornien und vier anderen Bundesstaaten sammelte sie genügend Stimmen für die Nominierung zur Präsidentschaftskandidatin. Trotzdem wird es kein Sonntagsspaziergang: Sie wird ihre Schwächen überwinden müssen.

    Priscilla Imboden

  • Die Uno-Kommission zeichnet ein düsteres Bild von Eritrea. Bild: Eine Frau in der Hauptstadt Asmara.

    Uno: Schlimme Verbrechen in Eritrea an der Tagesordnung

    Aus kaum einem Land kommen so viele Flüchtlinge nach Europa wie aus Eritrea. Politisch ist in der Schweiz umstritten, wie problematisch die Verhältnisse in Eritrea sind. Nun fordert eine Uno-Untersuchungskommission, die internationale Justiz müsse gegen das eritreische Regime einschreiten.

    Monika Oettli

  • EZB-Chef Mario Draghi will die Wirtschaft in Schwung bringen.

    Europäische Zentralbank beteiligt sich neu an Unternehmen

    Monat für Monat pumpt die Europäische Zentralbank EZB Milliarden in den Finanzmarkt, um die Wirtschaft in der Euro-Zone anzukurbeln – mit wenig Erfolg. Nun kauft die EZB auch Wertpapiere von Firmen und wird dadurch quasi zum Aktionär.

    Was erhofft sich EZB-Chef Mario Draghi davon? Einschätzungen von Wirtschaftsredaktorin Maren Peters.

    Simon Leu

  • Cannabis wird in den Niederlanden seit mehr als 40 Jahren toleriert.

    Deal in den Niederlanden: Porsche abgeben statt in den Knast

    Die niederländische Staatsanwaltschaft darf Vergehen, die mit weniger als sechs Jahren Gefängnis bestraft werden, selbständig - also ohne Richter - abhandeln. Im Süden des Landes, wo Dutzende kriminelle Banden im Cannabishandel aktiv sind, wendet man diese Regeln sehr grosszügig an.

    Selbst die grossen Drogenbosse müssen nicht mehr hinter Gitter.

    Elsbeth Gugger

  • Iren Meier,(links) Auslandredaktorin mit Schwerpunkt Türkei und Iran und Martin Aldrovandi, Korrespondent in China.

    «Tagesgespräch»: Wenn der Journalist zum Feind wird

    In Kriegszeiten oder in autoritären Regimen ist sie akut gefährdet: die Pressefreiheit. Unsere Korrespondenten aus der Türkei und dem Iran, Iren Meier und Martin Aldrovandi aus China, erzählen bei Ivana Pribakovic von ihren erschwerten Arbeitsbedingungen.

    Ivana Pribakovic

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Mark Livingston