Republikaner schränken Parteitag ein

Erste Ausläufer des Wirbelsturms «Gustav» erreichen New Orleans. Die Republikaner streichen wegen des Hurrikans den Pomp aus ihrem Parteitag.

Weitere Themen:

In der Schweiz gibt es immer weniger freie Wohnungen.

Die EU sucht nach einer einheitliche Haltung gegenüber Russland in der Kaukasus-Krise.

Die Gotthard-Kantone Uri, Wallis, Tessin und Graubünden wollen eng zusammenarbeiten.

Beiträge

  • Republikaner schränken Parteitag wegen Hurrikan drastisch ein.

    Kein Pomp am Parteitag der Republikaner

    Hurrikan «Gustav» wirbelt den Parteikonvent der US-Republikaner zünftig durcheinander. Der Pomp wird gestrichen, nur die wichtigsten Punkte sollen besprochen werden.

    Präsident George W. Bush und Vizepräsident Dick Cheney haben ihre Teilnahme abgesagt. Vermutlich wird auch John McCain nicht dabei sein.

    Am Konvent hätte John McCain glanzvoll zum republikanischen Kandidaten für das Amt des Präsidenten gewählt werden sollen.

    Max Akermann

  • Wohnungssuchende inspizieren eine neu erstelle Wohnung.

    Schwierige Wohnungssuche

    In der Schweiz wird die Wohnungssuche schwieriger. Der Schweizer Wohnungsmarkt ist ausgetrocknet wie seit Jahren nicht mehr.

    Zum ersten mal seit 2005 ist der so genannte Leerwohnungsbestand unter ein Prozent gefallen. Ein so knappes Angebot gilt allgemein als Wohnungsnot. Vor allem in den Grossstädten wie Zürich oder Genf gibt es immer weniger freie Wohnungen.

    Dagmar Zumstein

  • Bundesrätin Doris Leuthard bei ihrer Rede anlässlich der ersten Gotthardkonferenz.

    Start der Gotthard-Konferenz

    Die Gotthard-Kantone Uri, Wallis, Tessin und Graubünden wollen eng zusammenarbeiten. An einer Konferenz soll ein Leitbild für die künftige Entwicklung der ganzen Gotthardregion erarbeitet werden.

    Im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard trafen sich rund 200 Partlamentarierinnen und Parlamentarier sowie Regierungsmitglieder der Kantone Uri, Wallis, Graubünden und Tessin in Andermatt zur ersten Gotthard-Konferenz. Ziel der Konferenz ist eine «Charta San Gottardo».

    Die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg sei zwingend, damit eine zukunftsfähige Lebensgrundlage gesichert werden könne, sagte die Urner Landratspräsidentin Annalise Russi.

    Alexander Grass

  • EU ringt auf Gipfel um Einigkeit zur Kaukasus-Krise.

    EU berät über Russland

    Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten an einem Sondergipfel in Brüssel über ihr künftiges Verhältnis zu Russland.

    Das Vorgehen Moskaus im Kaukasus soll zwar mit scharfen Worten verurteilt werden. Sanktionen seitens der EU sind vorerst aber kaum zu erwarten.

    Thomas Oberer

  • Osteuropas Angst vor den Russen

    In den östlichen EU-Staaten reagiert man nervös und sensibel auf das Vorgehen Russlands im Kaukasus-Konflikt. Besonders Polen fordert ein härteres Vorgehen der westlichen EU-Länder gegenüber Russland.

    Dennoch will Polen auf den Dialog setzen und den Sechs-Punkte-Plan von Nicolas Sarkozy unterstützen.

    Marc Lehmann

  • Iraker übernehmen Verantwortung für die Sicherheit in Anbar.

    USA übertragen Bagdad Verantwortung für Provinz Anbar

    Die irakische Regierung hat von den US-Truppen die Kontrolle über die Provinz Anbar, die grösste irakische Provinz, übernommen.

    In Anbar war der sunnitische Widerstand gegen die amerikanische Militärpräsenz in Irak grösser als in jeder anderen Provinz des Landes. Anbar ist die elfte von insgesamt 18 irakischen Provinzen, in denen die irakischen Sicherheitskräfte nun die Verantwortung tragen.

    «Hat sich die Sicherheitslage in Anbar ausreichend verbessert?» Diese Frage geht an Inga Rogg. Sie arbeitet für die NZZ am Sonntag im Irak.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich