Schauspielerin Anne-Marie Blanc ist tot

Anne-Marie Blanc, eine der «Grandes Dames» des Schweizer Theaters, ist tot. Sie starb im Alter von 89 Jahren in Zürich.

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Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit nahmen im Januar spürbar zu.

Die Kontrolle medizinischer Leistungen, die durch die obligatorische Krankenversicherung vergütet werden, muss verbessert werden.

Bei den irakischen Regionalwahlen hat die Regierungspartei von Ministerpräsident Nuri al-Maliki klar gewonnen.

Beiträge

  • Anne-Marie Blanc ist tot

    Mehr als 60 Jahre lang stand Anne-Marie Blanc auf der Bühne und vor der Kamera. Am Donnerstag ist sie im Alter von 89 Jahren in Zürich gestorben.

    Zum Durchbruch hatte Anne-Marie Blanc der Film verholfen. Als Gilberte de Courgenay im gleichnamigen Film von 1941 wurde sie zum ersten weiblichen Filmstar der Schweiz.

    Blanc starb an ihrem Wohnort im Alterswohnheim Zürich-Enge umgeben von ihren Angehörigen, wie die Familie am Freitag mitteilte.

    Jennifer Khakshouri

  • Die RAV haben wieder mehr zu tun.

    Krise hat Arbeitsmarkt erreicht

    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat im Januar stark zugenommen. Ende Monat waren 128 000 Personen als arbeitslos gemeldet, knapp 10 000 mehr als im Dezember.

    Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 3,3 Prozent und sie wird weiter steigen, wie Serge Gaillard, der Direktor für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erklärt.

    Noch stärker als die Arbeitslosigkeit nimmt aber die Kurzarbeit zu. Viele Unternehmen versuchen damit durch die Krise zu kommen, ohne Angestellte entlassen zu müssen.

    So auch die SIA Abrasives in Frauenfeld, ein mittelgrosses Unternehmen mit 650 Mitarbeitern. Dort ist Peter Lenggenhager angestellt, der seit Anfang Jahr Kurzarbeit leistet.

    Urs Siegrist

  • Mehr Kontrolle bei ärztlichen Leistungen

    Von Krankenkassen bezahlte ärztliche Leistungen sollen genauer kontrolliert werden. Das fordert die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats.

    Nur ein Bruchteil der kassenpflichtigen Leistungen würden auf ihre Tauglichkeit geprüft und die Auswahl sei willkürlich und wenig transparent, monierte die Geschäftsprüfungskommission (GPK). Das bisherige Kontrollsystem funktionieren nicht, kommt sie zum Schluss.

    Die Kommission forderte deshalb klare Richtlinien, die einheitlich angewendet werden sollen.

    Weiter bemängelt die Kommission das Vorgehen von Gesundheitsminister Pascal Couchepin, weil er vor vier Jahren alternativ-medizinische Heilmethoden aus dem Grundleistungskatalog kippte.

    Pascal Krauthammer

  • Parlament gefordert bei ALV-Schuldenberg

    Die Arbeitslosigkeit nimmt zu und lässt den Schuldenberg der Arbeitslosenversicherung (ALV) weiter wachsen. Versäumnisse des Bundesrats der letzten Jahre muss das Parlament nun ausbaden.

    Die Arbeitslosenversicherung werde in den nächsten Jahren jährlich ein Defizit von einer Milliarde Franken oder mehr verbuchen, sagt Serge Gaillard, der Direktor für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).

    Das Problem ist, dass die ALV ihre Schulden während der letzten Hochkonjunktur nicht abbauen konnte. So klafft bereits jetzt, zu Beginn der Krise, ein Loch von 4,1 Milliarden Franken.

    Der Schuldenberg der Arbeitslosenkasse nahm in den letzten Jahren zu, weil die Politik ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Der Bundesrat wartete zu. Jetzt ist das Parlament gefordert, um die Versäumnisse in den letzten Jahren nachzuholen.

    Oliver Washington

  • Zustimmung für irakische Regierung

    Die irakische Regierung ist aus der Regionalwahl vom vergangenen Sonntag deutlich gestärkt hervorgegangen.

    Kandidaten, die Ministerpräsident Nuri al-Maliki unterstützen, erhielten in Bagdad und acht weiteren Provinzen die meisten Stimmen, wie die Wahlkommission mitteilte.

    Gewählt wurden die Parlamente von 14 der 18 Provinzen. Es waren die ersten Wahlen im Irak seit Dezember 2005.

    Frage an die NZZ-Mitarbeiterin Inga Rogg in Bagdad: Wie aussagekräftig ist denn dieses Wahlergebnis?

    Daniel Schmidt

  • Winterernte in China bedroht

    In grossen Teilen von China herrscht seit Wochen eine schlimme Dürre. Weil der Regen ausbleibt, ist die diesjährige Ernte des Winterweizens bedroht.

    Die chinesische Regierung hat deshalb den Notstand ausgerufen, Geld für Hilfsmassnahmen zur Verfügung gestellt und Soldaten der Volksbefreiungsarmee abkommandiert. Sie helfen den Bauern beim Bewässern der Felder.

    Urs Morf aus Peking

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston