Schengen-Raum auf 24 Länder erweitert

Dem so genannten Schengen-Raum sind weitere 9 Staaten beigetreten. Die Aussengrenze der EU hat sich damit erneut weiter nach Süden und Osten verschoben.

Weitere Themen:

Brüssel will die Abgas-Abgabe auch für Flugzeuge einführen.

Guido A. Zäch zieht sich aus der Paraplegiker-Stiftung zurück.

In Bern geht eine historische Session zu Ende.

 

Beiträge

  • Die EU-Grenzen dehnen sich nach Osten und Süden aus

    Der Traum von den offenen Grenzen in ganz Europa rückt immer näher. Um Mitternacht sind neun weitere Staaten dem sogenannten Schengen-Raum beigetreten; die Aussengrenze der EU hat sich damit erneut weiter nach Süden und Osten verschoben.

    Davon profitieren unter anderem Deutsche und Polen: Sie können nun über die Oder und die Neisse fahren, ohne dass sie ihren Pass zeigen müssen. Doch nicht alle freuen sich darüber.

    Ursula Hürzeler

  • Wie sicher sind die neuen EU-Grenzen?

    Nicht nur an der deutsch-polnischen Grenze, sondern im ganzen Schengenraum wird über die Sicherheit der Grenzen diskutiert.

    Viele fragen sich: Ist Europa jetzt sicherer oder droht aus dem Osten Gefahr? Innerhalb der EU ist man sich nicht einig.

    EU-Korrespondent Thomas Oberer

  • Die EU beschliesst Klima-Abgaben auf Flüge

    Knapp eine Woche nach Abschluss der Klimaverhandlungen auf Bali hat die Europäische Union einen wichtigen Schritt vorwärts gemacht: Die EU-Umweltminister haben einstimmig beschlossen, dass der Flugverkehr ab 2012 ein Abgabe für seine Abgase bezahlen soll.

    Betroffen sind nicht nur Flüge zwischen den EU-Staaten, sondern auch Verbindungen mit Drittstatten, z.B. mit der Schweiz.

    Markus Mugglin

  • Schlussstrich unter den Fall Zäch

    Guido A. Zäch, Gründer der Schweizerischen Paraplegiker-Stiftung, tritt aus all ihren Organen zurück und zahlt die veruntreuten Gelder zurück.

    Dazu hat er sich verpflichten müssen, auch wenn er das Urteil wegen Veruntreuung nach wie vor nicht anerkennt.

    Monika Binotto

  • Spaniens Bahn setzt auf Hochgeschwindigkeit

    «Ave» heisst auf spanisch Vogel, ist zum anderen aber auch die Abkürzung für «Alta Velocidad Española», also Hochgeschwindigkeit.

    Gleich zwei Schnellfahr-Strecken eröffnet Regierungs-Chef Zapatero am Sonntag. Damit verkürzen sich die Reisezeiten in den Süden und in den Nordwesten des Landes massiv.

    Spanien wird nach Frankreich und Deutschland zur Nummer 3 unter den europäischen Hochgeschwindigkeits-Netzen.

    DRS-Iberien-Korrespondent Alexander Gschwind

  • Ende einer ereignisreichen Session

    Es war die erste Session nach dem Wahlsieg der SVP und der Wahlniederlage der Sozialdemokraten. Und es war die Session, in der Bundesrat Christoph Blocher abgewählt wurde.

    Wie hat sich das auf den Ratsbetrieb ausgewirkt? Was hat sich verändert?

    Nathalie Christen und Pascal Krauthammer

Autor/in: Daniel Schmidt