Schweinegrippe fordert erstes Todesopfer

Im Kanton Basel Land ist ein Säugling an den Folgen einer Infektion mit dem H1N1-Virus gestorben. Nach Angaben der Ärzte litt der fünf Monate alte Knabe an einem Herzfehler, und eine Missbildung des Gaumens erschwerte ihm auch das Atmen.

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Die parlamentarische Aufsichtsdelegation über die Neat ist besorgt wegen der Anschlüsse der Schweizer Nord-Süd-Bahnachse ans deutsche Schienennetz; sie bittet den Bundesrat, sich der Frage anzunehmen.

Israel baut an sensibelster Stelle - in Ost-Jerusalem - 900 neue Wohnungen. Damit ist der so genannte Friedensprozess in einer Sackgasse gelandet.

Beiträge

  • Säugling stirbt an H1N1-Infektion

    In Basel ist ein fünf Monate altes Baby an der Schweinegrippe gestorben. Nach Angaben der Ärzte litt der fünf Monate alte Knabe an einem Herzfehler, und eine Missbildung des Gaumens erschwerte ihm auch das Atmen. Deshalb hätte auch eine normale saisonale Grippe das Kind gefährdet.

    Beat Giger

  • Ratschläge vom Kinderarzt

    Grundsätzlich habe man damit rechnen müssen, dass auch in der Schweiz Kinder an der Schweinegrippe sterben würden, sagt Kinderarzt Christian Kind, Präsident der schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie- für Kindermedizin.

    Eltern und Geschwister von Säuglingen sollten sich unbedingt impfen lassen, rät er.

    Ein totes Kleinkind wegen der Schweinegrippe macht betroffen. Das Kind hatte zwar ein geschwächtes Immunsystem und war daher speziell gefährdet. Trotzdem dürften sich jetzt viele Eltern die Frage stellen, wie sie ihre Kinder am besten schützen können.

    Andrea Jaggi

  • Neat: Probleme mit Anschlüssen an deutsches Schienennetz

    Noch acht Jahre wird es dauern, dann soll der Gotthardtunnel der Neuen Alpentransversale Neat eröffnet werden. Doch es zeichnen sich neue Probleme ab. Die Neat-Aufsichtsdelegation befürchtet, dass Deutschland die Nordanschlüsse nicht rechtzeitig fertig bauen wird, denn es hagelt Einsprachen.

    Katrin Hug

  • Siedlungspolitik ist Haupthindernis für Friedensprozess

    Israel baut  an sensibelster Stelle - in Ostjerusalem - 900 neue Wohnungen. «Es ist ein klarer Hinweis darauf, dass der so genannte Friedensprozess in einer Sackgasse gelandet ist», sagt Nahost-Experte Michael Lüders.

    Damit «wird die Gründung eines palästinensischen Staates unmöglich gemacht».

    Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete den Schritt «schädlich für den Friedensprozess», die USA nennen ihn «bestürzend».

    Michael Lüders

  • Schweizer Beitritt zum Europarat war umstritten

    Weder in der EU noch in der Nato ist die Schweiz dabei, dafür aber beim Europarat, Hüter von Demokratie und Menschenrechten. Nun übernimmt die Schweiz für ein halbes Jahr den Vorsitz.

    Dabei war 1963 der Beitritt zu dieser internationalen Organisation so heftig umstritten wie heute jener zur EU.

    Fredy Gsteiger

  • Zuversichtliche Biobauern

    Für Schweizer Bauern könnte es bald noch ungemütlicher werden, wenn beim Handel mit Landwirtschaftsprodukten die Schranken fallen. Am Horizont steht ein mögliches WTO-Abkommen.

    Und: Derzeit verhandelt die Schweiz mit der EU über den Agrarfreihandel. Die Befürchtung: Billige Importwaren könnten die Bauern in den Ruin treiben. Anders sieht das die Mehrheit der Biobauern.

    Toni Koller

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Christoph Wüthrich