Schweiz berät nicht mit über die Zukunft der Finanzmärkte

Die Schweiz ist zum Treffen der G-20-Staaten in London nicht eingeladen. Dort soll über die Zukunft der globalen Finanzmärkte beraten werden.

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Grossbritanniens Premier Gordon Brown, einer der lautesten Kritiker von Steueroasen, hat eine vor eigenen Haustür.

Eine Volksinitiative will Armeewaffen aus Privathaushalten verbannen.

Der Film «Slumdog Millionaire» ist der grosse Gewinner bei den Oscar-Verleihungen.

Beiträge

  • Schweiz beim Weltfinanzgipfel nicht dabei

    Nach dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten EU-Länder zeichnet sich ab, dass die Schweiz beim Weltfinanzgipfel der G-20-Staaten im April in London nicht dabei sein wird.

    Bei dem Treffen der 20 grössten Industrie- und Schwellenländer soll der internationale Finanzmarkt neu gestaltet werden. Die G-20 wollen dabei auch gegen so genannte Steueroasen vorgehen - und meinen damit auch die Schweiz. Diese befindet sich damit auf der Anklagebank, ohne sich allerdings verteidigen zu können.

    Welche Möglichkeiten bleiben der Schweiz, beim Umbau des internationalen Finanzsystems doch noch mitbestimmen zu können? Wie könnte die Schweiz ihren Bankenplatz für eine Zukunft ohne Bankgeheimnis rüsten?

    Barbara Widmer

  • Grossbritanniens Premier Gordon Brown.

    Welche Beweggründe hat Gordon Brown?

    Grossbritanniens Premier Gordon Brown gehört zu den Wortführern, wenn es um die Kritik an so genannten Steueroasen geht. Er kennt die Problematik bestens.

    Im Einflussgebiet des Vereinigten Königreichs befinden sich gleich mehrere solcher «Steueroasen» - seien es die Cayman Inseln oder Inseln im Ärmelkanal. Schon länger versucht Brown, diese trockenzulegen.

    Als Gastgeber des Gipfels der G-20-Länder in London will Brown seinen Einfluss nun geltend machen. Warum gerade er? Welche Beweggründe hat Brown?

    Martion Alioth

  • Die Retorensiedling Mountain House in Kalifornien.

    Geplatzte Häuserträume in den USA

    In den USA werden jeden Tag rund 8000 Häuser zwangsversteigert. Betroffen sind meist Menschen, deren Hypothekarschulden höher sind als der Wert ihres Hauses.

    Sie sind «under water», wie die Amerikaner es nennen, unter Wasser.

    Betroffen ist unter anderem Mountain House, eine Retortensiedlung in Zentral-Kalifornien. Jedes vierte Haus steht dort bereits leer. Die verbliebenen Bewohner spüren Existenzangst.

    Max Akermann

  • Initiative will Armeewaffen ins Zeughaus verbannen

    Mehr als 70 Organisationen haben eine Volksinitiative zum «Schutz vor Waffengewalt» eingereicht. Sie wollen erreichen, dass die Armeewaffe künftig im Zeughaus gelagert werden muss.

    Alexander Sautter

  • Im Berner Felsenau-Quartier sind die Bauarbeiten voll im Gang.

    Bern will Altstadt mit Mauern vorm Hochwasser schützen

    Die Stadt Bern hat in den vergangenen Jahren einiges gegen die Hochwassergefahr unternommen. Vieles davon ist allerdings nur provisorisch.

    Wie die Überschwemmungsgefahr dauerhaft abgewendet werden kann, beschäftigt die Stadt seit langem. Der Berner Stadtregierung hat nun ihre Lieblingslösung vor: Eine Mauer soll die Aarehalbinsel schützen.

    Toni Koller

  • Rauschende Oscar-Nacht mit Überraschungssiegern

    Tränen, gestammelte Dankesreden, ein roter Teppich und viele Stars und Sternchen: Die Oscar-Nacht hielt auch in diesem Jahr, was man von ihr erwartet. Der Abräumer dieses Jahres war «Slumdog Millionaire», der gleich acht Goldstatuen holte.

    Peter Vögeli

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi