Schweiz bereitet sich auf möglche Schweinegrippe-Epidemie vor

Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) hat die Pandemie-Warnstufe auf vier von sechs erhöht. Damit verstärken die Behörden auch ihre Überwachungstätigkeiten und Vorbereitungsmassnahmen.

Weiteres Thema:

Immer mehr Jugendliche haben keine Arbeit. Bundesrätin Doris Leuthard ruft deshalb Firmen zu Massnahmen auf.

Die Deutsche Bank hat unter Führung von Joe Ackermann einen Quartalsgewinn von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Ein Gegenvorschlag zur Initiative «Lebendiges Wasser» will Natur und Stromgewinnung durch Wasser in Einklang bringen.

Beiträge

  • Schweiz bereitet sich auf Schweinegrippe vor

    Gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO kann noch von keiner weltweiten Epidemie des neuen Schweinegrippe-Virus gesprochen werden. Doch das Risiko für eines solche Pandemie ist gross.

    Nach Einschätzung der WHO ist die Gefahr so gross, dass sie die Warnung vor einer weltumspannenden Pandemie verschärft. Ab jetzt gilt Warnstufe 4 auf der maximal 6-stufigen Skala. In der Schweiz werden deshalb diverse Massnahmen ergriffen.

    Peter Maurer

  • Keine Reisebeschränkungen für Mexiko

    Trotz der Pandemie-Warnung der WHO empfiehlt dieselbe Uno-Organisation keine Reisebeschränkungen von und nach Mexiko.

    Gemäss der WHO könnten Reisebeschränkungen das Virus nicht mehr aufhalten, zu weit habe sich der Erreger bereits ausgebreitet.

    Thomas Häusler

  • Schweiz ist mit Tamiflu gut versorgt

    Sollte die Pandemie tatsächlich ausbrechen, dann setzen die Gesundheitsbehörden grosse Hoffnungen auf das Grippemittel Tamiflu. Auch die Schweiz hat ein Pflicht-Lager an Tamiflu angelegt.

    Das Mittel soll gemäss Experten denn auch gegen das neue Schweinegrippe-Virus wirken. Noch aber sehen die Verantwortlichen keinen Grund, die Tamiflu-Reserven frei zu geben.

    Oliver Washington

  • Erfolg für Josef Ackermann und die Deutsche Bank

    Die Deutsche Bank macht Gewinn trotz Krise: Im ersten Quartal hat sie fast 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Für Josef Ackermann, den Schweizer an der Spitze, ist das besonders erfreulich. Er hatte sich nämlich eine Rendite von 25 Prozent zum Ziel gesetzt, die er nun erreicht jat.

    Zugleich wurde auch bekannt, dass Ackermann bis 2013 an der Spitze der Bank bleiben wird.

    Ursula Hürzeler

  • Kompromiss zwischen Naturschutz und Stromproduktion

    Der Nationalrat hat einen Gegenvorschlag zur Initiative «Lebendiges Wasser» angenommen: Demnach soll es mehr Renaturierungen von Bächen und Flüssen geben, im Gegenzug sollen die Kraftwerke aber mehr Strom erzeugen dürfen.

    Ein Kompromiss zwischen Naturschutz und den Interessen der Stromwirtschaft.

    Nathalie Christen

  • Aufruf zur Bekämpfung der Jugend-Arbeitslosigkeit

    Bundesrätin Doris Leuthard hat die Sozialpartner zu einem gemeinsamen Handeln gegen die Jugend-Arbeitslosigkeit aufgerufen.  

    Wenn Staat und Wirtschaft nichts unternähmen, könnte die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen laut Leuthard bis Ende Jahr bei 6 Prozent liegen und im kommenden Jahr sogar auf 9,3 Prozent ansteigen. Es stellt sich die Frage: Reicht angesichts dieser Prognosen ein blosser Aufruf?

    Oliver Washington

  • Die Vor- und Nachteile der Attestlehre

    Um Jugendlichen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen, werden für immer mehr Berufe Attestlehren eingeführt. Diese zweijährigen Berufsausbildungen lösen die Anlehren ab. Am Ende der Attestlehre haben die Jugendlichen einen schweizweit einheitlichen Abschluss.

    Dies birgt Chancen für viele, bringt aber auch Probleme mit sich.

    Roman Fillinger

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Klaus Bonanomi