Schweiz darf Flüchtlinge wieder nach Italien zurückschicken

  • Freitag, 22. April 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 22. April 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts löst bei der Flüchtlingshilfe Sorgen aus.

    Schweiz darf Flüchtlinge wieder nach Italien zurückschicken

    Die Schweiz darf eine Flüchtlingsfamilie nur dann nach Italien ausschaffen, wenn das Land garantieren kann, die Familie kindergerecht unterzubringen. Das hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte vor zwei Jahren entschieden.

    Jetzt lässt das Bundesverwaltungsgericht die Rückschaffung auch ohne eingehende Prüfung wieder zu.

    Sascha Buchbinder

  • Die Hälfte der befragten Muslime im Erhebungsjahr haben nie einen Gottesdienst besucht.

    Muslime in der Schweiz: Wenige besuchen regelmässig die Moschee

    Katholiken und Reformierte in der Schweiz gehen nur noch selten in die Kirche, obwohl Religion und Spiritualität für sie eine Rolle spielen. Dies bestätigt die neuste Umfrage des Bundesamtes für Statistik. Interessant dabei: Den Muslimen geht es nicht anders.

    Nur wenige besuchen regelmässig eine Moschee.

    Elmar Plozza

  • Prince ging es um seine künstlerische Selbstbestimmung.

    Das Geschäft mit Prince' musikalischem Erbe

    Der verstorbene Pop-Gigant Prince lehnte sich sein ganzes Künstlerleben lang gegen die Marktmechanismen seiner Branche auf. Seine Musik brachte er lieber über seine Webseite oder unabhängige Labels unter die Leute. Nach dem Tod dürften die Verkäufe wieder anziehen.

    Wer an Prince' musikalischer Hinterlassenschaft verdient, ist aber unklar.

    Klaus Ammann

  • Bierflaschen in einer Polar-Brauerei in Maracaibo, Venezuela.

    Venezuela geht nicht nur das Bier aus

    Venezuela steht am Rande des Ruins: Kein Geld, keine Güter, kein Strom. Um den Stromkollaps zu verhindern, müssen ab nächster Woche die Menschen jeden Tag vier Stunden lang ohne Strom auskommen. Zudem kündigte die grösste Brauerei des Landes an, sie könne ab Ende Monat kein Bier mehr brauen.

    Ihr fehlt das Geld, um Gerste zu kaufen.

    Ueli Achermann

  • Mirjana Karanovic, Regisseurin und Hauptdarstellerin des Films «Dobra Zena» auf deutsch «Gute Frau». Bildquelle: Wikipedia CC-BY-SA-3.0

    Gegen das Vergessen der Kriegsverbrechen in Serbien

    Serbiens Regierungschef Vucic und seine Leute fördern gezielt eine Stimmung im Land, in der die Kriegsverbrechen der 90er Jahren verdrängt oder verharmlost werden. Die Bürger sollen nicht fragen, wer für die Taten verantwortlich ist.

    Die Schauspielerin Mirjana Karanovic will sich damit nicht abfinden und hat deshalb einen Film zum Thema gedreht.

    Christoph Wüthrich

  • Geliefert wird in einer speziellen Kühlbox. Drin sind Zutaten für 3 Menüs. Kostenpunkt 50 Franken pro Person.

    Vorboten des künftigen Lebensmittelmarktes in der Schweiz

    Neue Konkurrenz für Migros und Coop - und zwar von Technologie-Unternehmen. «Juts» und «Hello Fresh» heissen sie und liefern Lebensmittel frisch und schnell zu den Konsumenten nach Hause und nutzen dafür vollautomatisierte Liefersysteme.

    Der Trend zum sogenannten E-Food ist damit definitiv in der Schweiz angekommen.

    Andi Lüscher

  • Der Name «Kloten Flyers» kam nicht gut an.

    Kloten Flyers heissen wieder EHC Kloten

    Heute werden die Kloten Flyers feierlich umgetauft - sie nehmen ihren alten Namen wieder an: EHC Kloten. Damit kommen die Flieger buchstäblich zurück auf den Boden.

    Nach den hochfliegenden, aber gescheiterten Plänen mit amerikanischen Investoren soll Kloten wieder ein Dorfclub sein, der den Draht zu den Fans wieder findet. Ist das der Weg aus der Misere?

    Beat Sprecher

  • AfD-Chefin Frauke Petry.

    AfD-Chefin Frauke Petry bei der AUNS

    Die umstrittene AfD-Chefin Frauke Petry kommt auf Einladung der AUNS in die Schweiz. Proteste sind angekündigt. Vor ihrem Auftritt konnte Susanne Brunner telefonisch für das «Tagesgespräch» mit der deutschen Politikerin reden.

    Susanne Brunner

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Zuberbühler