Schweizer Hilfe zur Bekämpfung von Ebola

  • Donnerstag, 18. September 2014, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 18. September 2014, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Hilfsgüter wie Untersuchungshandschuhe und Natriumchlorid für die Ebola-Krisengebiete in Westafrika, werden am 28. August beim SRK in Wabern bereitgestellt.

    Schweizer Hilfe zur Bekämpfung von Ebola

    Die USA schicken 3000 Armeeangehörige nach Westafrika, Kuba 200 ÄrztInnen und Krankenpfleger - zur Bekämpfung der Viruskrankheit Ebola. Die Schweiz fürchtet, die eigenen HelferInnen könnten sich mit dem Virus anstecken - und leistet lieber finanzielle und logistische Hilfe.

    Christian von Burg

  • Kosovarische Polizisten verhaften am 12. August in Pristina einen Mann, der in Syrien und Irak gekämpft hat - und nach seiner Rückkehr offenbar versucht hat, Kämpfer für IS anzuwerben.

    Der «Islamische Staat» rekrutiert Kämpfer in Kosovo

    Bereits Mitte August hat die kosovarische Polizei 40 Personen verhaftet, weil sie junge Leute für den Krieg in Syrien und Irak angeworben haben sollen.

    Nun wurden in Kosovos Hauptstadt Pristina erneut 15 mutmassliche Islamisten festgenommen, unter ihnen sollen auch führende Imame und ein Politiker sein.

    Walter Müller

  • Ein Ja zur Initiative «für eine Grüne Wirtschaft» - würden wohl alle spüren: Bis in 35 Jahren müsste die Schweiz den Ressourcen-Verbrauch nämlich um zwei Drittel senken. Ständerat will keinen so kleinen ökologischen Fussabdruck und empfiehlt die Initiative zur Ablehnung.

    Ständerat: Was tun für einen kleineren ökologischen Fussabdruck?

    Wenn alle Menschen so leben würden wie die meisten SchweizerInnen, bräuchte es drei Erden; nur so gäbe es genügend Ressourcen für alle. Die Grünen verlangen mit ihrer Volksinitiative «für eine grüne Wirtschaft» eine Umkehr hin zu einer ökologischen Schweiz.

    Viel zu radikal - hat die Mehrheit des Ständerats befunden.

    Dominik Meier

  • Der erste Fan-Extrazug unter gemeinsamer Verantwortung von Fan-Organisationen und SBB: YB-Fans kehren im Sepptember 2011 aus Lausanne zurück. Der Nationalrat will die Vorschriften für Fan-Transporte nicht lockern.

    Hooligans: Mehr Polizei heisst nicht weniger Gewalt

    Das Problem gewaltbereiter Fans ist erkannt; trotzdem will der Nationalrat keine Lockerung der Vorschriften für Fan-Transporte per Bahn oder Bus. Fliegende Flaschen, Petarden und lahmgelegte Züge - mehrmals pro Jahr liefern Fussball- oder Eishockeyfans Bilder der Zerstörung.

    Einige Massnahmen gegen gewalttätige Fans sind zwar in Kraft, aber längst nicht alle greifen. Eine Bilanz.

    Elisabeth Pestalozzi und Samuel Burri

  • Die Staatsratskandidatur für den SVP-Kandidaten Raymond Clottu scheint derzeit eher ein Vehikel, um bekannt zu werden; damit Clottu dann nächstes Jahr als Nationalrat wiedergewählt wird.

    Resignation bei der Neuenburger SVP

    Die Romandie ein hartes Pflaster für die SVP. 2013 eroberte die Partei erstmals einen Regierungssitz in Neuenburg. Die Freude währte nicht lange, denn in diesem Sommer ist Yvan Perrin bereits wieder von seinem Amt zurückgetreten - wegen Burnout und Alkoholproblemen. Bei der Ersatzwahl am 28.

    September müsste die SVP eigentlich ihren Sitz verteidigen, doch sie tut das nur halbherzig.

    Sascha Buchbinder

  • Darko Damjanovic war von 2007 bis 2009 Goalie beim FC Gossau. Er war einer der Drahtzieher im Wettskandal bei der Champions League von 2009, wurde 2012 aber vom Bundesstrafgericht Bellinzona freigesprochen.

    Europäische Konvention gegen Wettbetrug

    2012 sprach das Bundesstrafgericht in Bellinzona vier Fussballer frei, obwohl sie gestanden hatten, Spiele der Challenge League manipuliert zu haben. Grund für den Freispruch: Spielmanipulationen sind in der Schweiz nicht strafbar, der Tatbestand Sportbetrug fehlt im Gesetz.

    Das soll sich nun ändern - nicht nur in der Schweiz.

    Rafael von Matt

  • Mark Pieth.

    Mark Pieth: Europäische Konvention gegen Manipulationen im Sport

    In Magglingen wird eine Konvention gegen Manipulation im Sport unterzeichnet. Mark Pieth ist Strafrechtsprofessor, Experte für Mafia, Geldwäscherei und Korruption - und er hat als Kommissionsvorsitzender in der FIFA die Reformen anzustossen versucht. Er ist Gast von Ivana Pribakovic.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Karoline Arn