Schwerer Stand für SVP-Initiative zur «Masseneinwanderung»

  • Donnerstag, 20. Juni 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. Juni 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • SVP-Parteipräsiedent Toni Brunner. Mit jährlichen Höchstzahlen und Kontingenten will die SVP die Aufenthaltsbewilligungen der Ausländerinnen und Ausländer wieder begrenzen.

    Schwerer Stand für SVP-Initiative zur «Masseneinwanderung»

    Die umstrittene Zuwanderungs-Initiative der SVP ist heute Thema im Nationalrat. Sämtliche Fraktionen ausser der SVP lehnen das Begehren ab. Sie würde das Ende der Personenfreizügigkeit mit der EU bedeuten. Ein Debattenbericht.

    Géraldine Eicher

  • Die Zürcher SVP Kantonsrätin Anita Borer, SVP Parteipräsident Toni Brunner, während einer Medienkonferenz der SVP über die Einwanderungsinitiative «Masseneinwanderung stoppen» am Montag, 25. Juli 2011, in Bern.

    Einwanderungs-Initiative: Eine ganz normale Diskussion

    Einwanderung, Überfremdung: Das sind keine neuen Themen für die Schweiz. Immer wieder gab es Versuche, die Zuwanderung stärker zu begrenzen: 1970 mit der Schwarzenbach-Initiative, dann wieder 1974, 1977 und so weiter. Wir sprechen mit Gianni d'Amato.

    Er ist Professor für Migration und beschäftigt sich mit der Geschichte der Einwanderung.

    Ivana Pribakovic

  • Eingang zur Schweizerischen Nationalbank in Bern. Die Nationalbank warnt vor einer Immobilienblase. Wenn sie platzen sollte, könnte dies der Schweiz grosse Probleme bereiten.

    Gefahr von Ungleichgewicht im Hypothekar- und Immobilienmarkt

    Einerseits belässt die Schweizerische Nationalbank den Leitzins auf dem heutigen Tiefstand. Das heisst, Kredite und Hypotheken bleiben billig. Gleichzeitig warnt die Nationalbank aber vor einer Immobilienblase. Wie geht das auf?

    Barbara Widmer

  • Eine US-amerikanische Flagge weht vor dem Sitz der UBS AG an der Park Avenue in New York City, USA. Symbolbild.

    Nein zur «Lex USA», aber ja zu «Fatca»

    Nach dem Nein zur «Lex USA» muss der Bundesrat das Problem der Schweizer Banken mit den USA selber lösen. Dabei geht es um die Vergangenheit. Für die Zukunft aber habe man keine andere Wahl, als sich den Forderungen der USA zu beugen, findet die grosse Mehrheit des Ständerates.

    Mit dem Abkommen namens «Facta» sollen Bankdaten von amerikanischen Kunden künftig ungehindert über den Grossen Teich fliessen.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Ungarische Aussenminister Gyula Horn (rechts) und sein österreichischer Amtskollege Alois Mock zerschneiden den «Eisernen Vorhangs» an der ungarisch-österreichischen Grenze bei Hegyeshalom 27. Juni 1989. Archiv.

    Ungarns Ex-Aussenminister Gyula Horn gestorben

    Der ungarische Aussenminister Gyula Horn zerschnitt im Sommer 1989 symbolisch den «Eisernen Vorhang». Der spätere Regierungschef ging damit einige Risiken ein, da er nicht wissen konnte, wie die Sowjetunion unter Michael Gorbatschow reagieren würde. Ein Nachruf.

    Marc Lehmann

  • Ein Junge schaut aus einer kleinen Hütte im Mathare Slum in Nairobi, Kenia, am 31. März 2013. Afrika-Korrespondent Patrik Wülser hat mit Slumbewohnern in Nairobi gesprochen.

    «Das Leben in Nairobis Slums ist nicht gut, aber normal»

    Der Film «Nairobi Half Life» erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der mit Hoffnung auf ein besseres Leben vom Land in die Grossstadt aufbricht und in der brutalen Realität landet.

    Afrika-Korrespondent Patrik Wülser hat sich den Film angesehen und in Nairobi mit Menschen geredet, die keinen anderen Ausweg wussten, als in die Stadt zu ziehen.

    Patrik Wülser

  • Christoph Lanz, Generalsekretär der Bundesversammlung.

    Christoph Lanz: «Ich werde ein Fan des Parlamentes bleiben»

    Er ist Zuflüsterer, Taktgeber, Auskunftsperson und juristisches Gewissen: Christoph Lanz, Generalsekretär der Bundesversammlung. Nach mehr als 30 Jahren im Dienste des Parlamentes tritt er zurück.

    Wie veränderte sich die Parlamentsarbeit? Warum braucht es heute 200 Stellen für das Parlament? Das fragte Urs Siegrist.

    Die Parlamentsdienste müssen dafür sorgen, dass das Parlament funktionieren kann. «Heute gehört mehr dazu als früher», sagt der zurücktretende Leiter Christoph Lanz, «und zwar nicht nur wegen der Informatik». Warum auch das zunehmende Selbstbewusstsein des Parlaments zu Mehraufwand führt, und was Lanz davon hält, sagt er im Tagesgespräch.

    Urs Siegrist

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston