Schweres Erdbeben in Italien

Beim Erdbeben in den italienischen Abruzzen sterben mindestens 40 Menschen, 50 000 werden obdachlos.

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Fast sechs von zehn Schweizer Pensionskassen weisen eine Unterdeckung auf.

Die Kantone wollen Ärztenetzwerke stärken und damit die Gesundheitskosten senken.

Im Tessin scheitert das Referendum gegen Harmos, damit kann das Projekt zur Harmonisierung der kantonalen Schulsysteme in zehn Kantonen eingeführt werden.

Beiträge

  • Dutzende Tote nach Erdbeben in Mittelitalien

    Das Erdbeben in den zentralitalienischen Abruzzen hat schlimmere Folgen als zunächst angenommen: Nach Angaben der Behörden kamen mindestens 40 Menschen ums Leben, unter ihnen auch Kinder. Noch immer werden Menschen unter den Trümmern vermutet.

    Massimo Agostinis

  • Einschätzungen nach dem Erdbeben in Italien

    Nach dem Erdbeben in Mittelitalien steigt die Zahl der Opfer weiter an. Dutzende Menschen kamen ums Leben, Zehntausende sind vermutlich obdachlos geworden. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen.

    Was bedeutet das? Wie läuft die Hilfe für die Betroffenen an? Darüber berichtet zunächst DRS-Italienkorrespondent Massimo Agostinis.

    Wieso traf es ausgerechnet die Abruzzen? Handelt es sich dabei um eine bekannte Erdbebenregion? Gab es vielleicht sogar Vorzeichen? Diese Fragen beantwortet Florian Haslinger vom Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich.

    Mussten die Menschen in den Abruzzen mit einem Erdbeben rechnen? Waren sie vorbereitet? Gibt es spezielle Bauvorschriften und werden sie auch durchgesetzt? Dazu äussert sich am Schluss noch einmal Massimo Agostinis in Rom.

    Curdin Vincenz

  • Zwei von drei Pensionskassen in Unterdeckung

    Die Finanzkrise frisst den Pensionskassen ihre Vermögen weg - und immer mehr Pensionskassen bekommen ernsthafte Probleme. Mehr als die Hälfte der Pensionskassen kämpfen inzwischen mit einer Unterdeckung, bei mehr als einem Drittel der Kassen liegt der Deckungsgrad bereits unter 90 Prozent.

    Was heisst das für die Kassen und vor allem für die Versicherten? Was bedeutet eine Unterdeckung für jene, die jetzt schon eine Pension beziehen? Und was bedeutet die aktuelle Lage längerfristig für die Pensionskassen?

    Barbara Widmer

  • Ärztenetzwerke sollen Kosten senken

    Die Gesundheitskosten steigen: Bereits im kommenden Herbst droht ein neuer Anstieg der Krankenkassenprämien. Seit Jahren sucht die Politik nach Mitteln und Wegen, damit die Kosten wenigstens langsamer wachsen. Ideen gibt es viele - politische Mehrheiten aber kommen kaum zustande.

    Nun haben die Kantone einen neuen Vorschlag lanciert. Ärztenetzwerke sollen die Behandlungskosten tief halten. Revolutionär ist die Idee nicht, etwas aber ist neu: Die Krankenkassen sollen an Einfluss verlieren.

    Dominik Meier

  • Economiesuisse sieht sich auf dem richtigen Weg

    In den vergangenen Wochen richtete sich der öffentliche Unmut meist gegen den Bundesrat: Er habe die Krise verschlafen und beim Bankgeheimnis zu spät und zu zaghaft reagiert. Vorwürfe, die eigentlich auch an die Adresse des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse gerichtet werden könnten.

    Der aber weist sie von sich.

    Eveline Kobler

  • Harmos kann in zehn Kantonen in Kraft treten

    Nach der Zustimmung des Tessins kann das Harmos-Konkordat zur Schulharmonisierung nun in Kraft treten - vorerst in den zehn Kantonen, die bisher zugestimmt haben.

    In einer Übergangsfrist von sechs Jahren haben sie nun Zeit, ihre Strukturen wie Einschulung und Dauer der Schulstufen anzupassen sowie die Bildungsstandards anzuwenden.

    Was bedeutet das für die zehn Kantone, die nun dabei sind? Und was für diejenigen, die nicht dabei sein wollen?

    Pascal Krauthammer

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Christoph Wüthrich