Schwierige Hilfe nach dem Erdbeben

Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in Haiti bleibt das Ausmass der Katastrophe unklar: Auch die Hilfswerke können sich kaum einen Überblick verschaffen.

Die Internationale Hilfe für Haiti ist angelaufen: Erste Flugzeuge mit Medikamenten und anderen Rettungsmitteln sind unterwegs in die Hauptstadt Port-au-Prince. Die Schweiz verzichtet vorläufig darauf, die Rettungskette mit Suchhunden nach Haiti zu schicken.

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Obwohl das Finanz- und das Justizdepartement schon im März 2008 über die Bedrohung für die UBS Bescheid wussten, informierten sie den Gesamtbundesrat erst fünf Monate später.

Beiträge

  • Das Leid in Haiti ist gross

    Hilfe von aussen ins Land zu bringen, ist aufgrund der zerstörten Infrastruktur äusserst schwierig. Eine Erfahrung, die auch die Schweizer Direktion für Entwicklungszusammenarbeit machen muss.Trotzdem will die Schweiz Haiti nicht im Stich lassen.

    Elmar Plozza

  • Internationale Hilfe für Haiti rollt langsam an

    Ein US-Schiff ist unterwegs nach Haiti, auch Brasilien hat Hilfstrupps losgeschickt. Allerdings wird vor morgen Freitag kaum Hilfe bereit sein. Die Aufgabe für die internationalen Rettungskräfte ist schwierig, das wissen auch erfahrene Retter.

    Daniel Voll

  • Schlecht informierter Gesamtbundesrat

    Obwohl das Finanz- und das Justizdepartement schon im März 2008 über die Bedrohung für die UBS Bescheid wussten, informierten sie den Gesamtbundesrat erst fünf Monate später.

    Das wurde gestern klar, als Bundespräsidentin Doris Leuthard zum ersten Mal Stellung nahm zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Sachen Herausgabe von UBS-Kundendaten.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Massnahmen für bessere Luft in Zürich

    Die Belastung der Zürcher Luft mit verschiedenen Schadstoffen liegt zum Teil deutlich über den Grenzwerten. Lange Zeit haben sich die Werte kontinuierlich verbessert, seit ein paar Jahren stagnieren sie jedoch.

    Heute hat der Kanton mit der höchsten Schadstoffbelastung, der Kanton Zürich, Massnahmen zur Verbesserung der Luft präsentiert. Die Grenzwerte können damit jedoch nicht erreicht werden.

    Klaus Ammann

  • Kritik an Angela Merkels Führungsstil

    Obwohl Angela Merkel zur Kanzlerin gewählt wurde, war das Resultat für die CDU eine Ernüchterung: Mit 33.8 Prozent Stimmenanteil konnte sie nicht zufrieden sein.

    Anlässlich einer Klausur will die CDU heute über die Gründe reden. Ein schwieriges Unterfangen für die Kanzlerin. Manche Parteikollegen geben nämlich ihr die Schuld an dem schlechten Wahlergebnis.

    Ursula Hürzeler

  • Frust und Resignation in der Ukraine

    Vor fünf Jahren war in der Ukraine die Zeit der Orangen Revolution, es herrscht Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet: Orange hat seine Leuchtkraft verloren, die Reformpolitiker sind in der Wählergunst auf einen Tiefpunkt gesunken.

    Und wenn am Sonntag ein neuer Staatspräsident gewählt wird, hat ausgerechnet Viktor Juschtschenko die besten Chancen, jener Mann, den die Orange Revolution einst von der Macht verdrängt hatte.

    Peter Gysling

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich