Seilziehen um Geld im Bildungsbereich

  • Donnerstag, 20. September 2007, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. September 2007, 12:30 Uhr, DRS 1 und DRS 2
  • Wiederholung:
    • Freitag, 21. September 2007, 12:30 Uhr, DRS Musikwelle

Bildung und Forschung kriegen mehr Geld. Allerdings nicht soviel wie die Linken gerne gehabt hätten und nicht sowenig wie die SVP wollte. Mit rund 6 Prozent hat sich im Nationalrat die Mitte durchgesetzt.

Weitere Themen:

Pro Juventute will Jugendliche besser vor Gewalt in Medien schützen.

Die Schweiz möchte sich am Emissionshandel der EU beteiligen.

In Olten rückt bei einem Herzinfarkt die Feuerwehr aus.

Beiträge

  • Mehr Geld für Bildung und Forschung

    In den nächsten vier Jahren soll der Bund gut 21 Milliarden für Bildung, Forschung und Innovation ausgeben. Damit will der Nationalrat jährlich rund 6 Prozent mehr für diesen Bereich ausgeben.

    Die grosse Kammer hat die Aufstockungsanträge der Linken und Kürzungsanträge der SVP abgelehnt: SP und Grüne forderten 8 bis 10 Prozent Wachstum, der SVP hätten 4,5 Prozent mehr Bildungsausgaben genügt. Warum hat sich die Mitte im Seilziehen um das Geld durchgesetzt?

    Danièle Hubacher im Gespräch mit Olivia Ebinger

  • Jugendliche besser vor Gewalt in Medien schützen

    Pro Juventute sagt Darstellungen von Gewalt-Szenen in Filmen, Videos oder auch Computer-Spielen den Kampf an. Mit einer Petition fordert die Stiftung eine schweizweit einheitliche und verbindliche Regelung im Jugendmedienschutz.

    Die Stiftung will Kinder und Jugendliche besser vor den Gewalt-Darstellungen schützen, indem die Altersfreigabe national einheitlich geregelt wird. Dazu soll eine nationale Zertifizierungsstelle eingerichtet werden.

    Oliver Washington

  • Uno-Generalsekretär kritisiert Israel

    Israel hat den Gazastreifen zum «feindlichen Gebiet»  erklärt. Die israelische Regierung will die Versorgung der Zivilbevölkerung mit Strom und Benzin unterbrechen. Diese Entscheidung hat Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisiert.

    Mit einem solchen Schritt würde Israel gegen seine völkerrechtlichen Verpflichtungen verstossen. Hat diese Kritik eine Wirkung in Israel?

    Danièle Hubacher im Gespräch mit Iren Meier

  • Die Schweiz möchte auch mit Dreckluft handeln

    Ein Weg, um den Ausstoss an Treibhausgasen zu senken, ist der Handel mit Emissionsanteilen. Dabei werden Kohlendioxid-Zertifikate ver- und gekauft. Firmen, die durch umweltfreundliche Technologien Kohlendioxid einsparen, können ihre überschüssigen Anteile verkaufen und damit Geld machen.

    Umweltsünder müssen sich das Recht für einen erhöhten Ausstoss erkaufen.

    Ein solcher Handel mit Verschmutzungsrechten existiert in der EU bereits und überzeugt immer mehr Unternehmer, auch in der Schweiz. Doch ob die Schweiz an diesem europäischen Markt für Treibhausgase überhaupt mittun kann, ist zur Zeit fraglich.

    Priscilla Imboden

  • Oltener Feuerwehr rückt bei Herz-Stillstand aus

    Bei einem Herz-Infarkt entscheiden Minuten über Leben und Tod. Vor allem ausserhalb der städtischen Zentren sind die Rettungsdienste zu langsam, um die Patienten retten zu können.

    Der Kanton Solothurn will deshalb in Zukunft als erster Kanton der Schweiz im ganzen Kantonsgebiet die Feuerwehr für Herznotfälle einsetzen. Ein entsprechendes Pilotprojekt in der Region Olten läuft seit sechs Jahren mit Erfolg. Trotzdem stösst die Idee bei vielen Feuerwehrleuten auf Skepsis.

    Maurice Velati

  • Was sich Jugendliche wünschen

    Den Vorwurf, die Politik im Bundeshaus sei zu weit weg von den Leuten, will Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey nicht gelten lassen. Darum geht sie in ihrem Präsidialjahr zu ihnen in mittelgrosse Orte am Rand von Agglomerationen.

    In Biasca kamen die Menschen in Scharen: Von der Alternativmedizin über den freien Personenverkehr bis hin zur Entwicklungshilfe kam die ganze Breite politischer Themen zur Sprache. Allerdings meldeten sich keine Jugendlichen zu Wort. Worüber würden 14-Jährige mit einer Bundespräsidentin sprechen wollen?

    Alexander Grass

Autor/in: Danièle Hubacher