SNB-Präsident Roth tritt zurück

Jean-Pierre Roth, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), tritt nach rund dreissig Jahren bei der Bank überraschend auf Ende 2009 in den Ruhestand.

Weitere Themen:

Eine Gruppe von Schweizer Parlamentariern weilt zur Zeit in den USA, um in Sachen UBS und Bankgeheimnis die Wogen zu glätten.

Die Grünen fordern den ökologischen Umbau der Wirtschaft.

Im Stammland des verstorbenen Jörg Haider begegnet einem der Rechtspopulist auf Schritt und Tritt.

Beiträge

  • Nationalbankpräsident Roth geht in Pension

    Jean-Pierre Roth, der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, tritt auf Ende Jahr in den Ruhestand. Kronfavorit für seine Nachfolge ist der heutige Vizepräsident Philipp Hildebrand.

    Der 63-Jährige Roth trete auf eigenen Wunsch zurück, hat die Nationalbank am Freitag bekannt gegeben. Er wolle sicher stellen, dass die Nachfolge durch den Bundesrat ohne jeden Zeitdruck geregelt werden könne, sagte Roth.

    Roth ist seit 30 Jahren bei der Nationalbank tätig. Dem Direktorium gehört er seit 12 Jahren an, seit acht Jahren präsidiert er die Notenbank.

    Barbara Widmer

  • Die USA haben andere Probleme als die UBS

    Eine Delegation von Schweizer Parlamentariern unter Leitung des Schaffhauser FDP-Ständerats Peter Briner hat in Washington mit amerikanischen Kongressabgeordneten über den Steuerstreit der US-Behörden mit der UBS beraten.

    Ein Treffen mit dem einflussreichen US-Senator Carl Levin, der nächste Woche ein Hearing zur UBS leiten wird, kam freilich nicht zustande.

    Was bei dem Besuch trotzdem herausschaute, weiss USA-Korrespondent Peter Voegeli.

    Peter Voegeli

  • Aufschwung durch Umweltschutz

    Die Grüne Partei der Schweiz fordert angesichts der Wirtschaftskrise einen «Green Deal». Die Wirtschaft soll mit ökologischen Projekten angekurbelt werden.

    Der Staat müsse dafür mit Milliarden einspringen, hiess es an einer Medienkonferenz am Freitag in Bern.

    Nötig sei ein Konjunkturprogramm, das unter anderem auf erneuerbare Energien, Klimaschutz und Hilfe für die sozial Schwächeren abziele. Staatliche Unterstützung für die Banken dürfe es nur noch geben, wenn die Finanzwirtschaft gründlich reformiert werde.

    Fredy Gasser

  • Haider im Kärnter Wahlkampf allgegenwärtig

    Mit grossen Aufwand versucht die Partei des verstorbenen österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider ihre Bastion Kärnten bei den Wahlen vom Wochenende zu halten.

    Österreichs südlichstes Bundesland war jahrelang die Hochburg von Jörg Haider und seiner Partei, dem Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ). Vor vier Monaten verunglückte Haider tödlich.

    Im Wahlkampf begegnete einem Haider jedoch noch auf Schritt und Tritt. Auf Plakaten, in Wahlvideos oder in den Reden seiner Nachfolger in Regierung und in der BZÖ.

    Joe Schelbert aus Kärnten

  • Chinesische Wanderarbeiter ohne Arbeit.

    Die Wirtschaftskrise in China

    Auch aus dem langjährigen Wirtschaftswunderland China treffen in letzter Zeit Krisenbotschaften ein: Die Wirtschaft wächst viel weniger schnell und Millionen der Wanderarbeiter im riesigen Land haben keine Arbeit mehr.

    Wir gehen in ein Stadtviertel in Peking - rund um das «Arbeiterstadion» - und dort in einen Laden, der früher eine staatliche Verteilstelle für Grundnahrungsmittel war, heute ein Supermarkt für die Quartierbevölkerung - insofern eine Art Barometer für den Gang der Wirtschaft in der chinesischen Hauptstadt.

    Die Reportage von Asien-Korrespondent Urs Morf.

    Urs Morf

  • Worte des Monats Februar

    Die Banken, ihre Verluste und ihr Geheimnis sowie ein deutliches Ja des Schweizer Volks, aber auch Didier Cuche, Carlo Janka und Lara Gut in Val d'Isère haben im Monat Februar für Schlagzeilen gesorgt.

    Danièle Hubacher

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Klaus Bonanomi