Sollen Milliardenbussen steuerlich abziehbar sein?

  • Mittwoch, 18. Juni 2014, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 18. Juni 2014, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bei der Frage «Steuerabzüge nach Bussen für die Banken» scheiden sich im Nationalrat die Geister. Nationalratssaal im Bundeshaus.

    Sollen Milliardenbussen steuerlich abziehbar sein?

    Zu einer Busse verdonnert werden und diese dann von den Steuern abziehen. Ob das für die Schweizer Banken möglich sein soll, da sind die einen dafür und die anderen dagegen. Bei der Debatte im Nationalrat pocht die SVP darauf, Bussen müssten grundsätzlich abzugsfähig sein.

    SP-Vertreter sehen das anders.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Die Automobilverbände sind gegen den geplanten Strassenfonds; die Finanzierung passt ihnen nicht.

    Strassenbahnfonds «NAF» am Wackeln

    Mit Fabi stehen in einem Fonds Milliarden für den Ausbau des Bahnverkehrs zur Verfügung. Nun will der Bundesrat auch einen Fonds für Strassenprojekte. Doch sowohl die Automobil-Verbände wie auch ökologische Kreise kritisieren den geplanten Strassenfonds «NAF».

    Elmar Plozza

  • In Frankreichs Bahnhöfen liegen die Nerven blank. Pendler warten auf dem Perron im Gare de l’Est in Paris am 16. Juni 2014.

    Eisenbahnerstreik: Die Stimmung kippt

    Frankreichs Bahnangestellte streiken. Jeder zweite Zug fällt im Durchschnitt aus; die noch verkehrenden Züge sind hoffnungslos überfüllt. Traditionell haben die Franzosen viel Verständnis für Gewerkschaften, die für ihre Rechte kämpfen. Doch immer mehr finden: «Jetzt reicht es».

    Rudolf Mäder

  • Sommerbar am Inseliquai in Luzern.

    Beruhigung dank Sommerbars

    Die lauen Sommerabende locken viele Leute nach draussen, mit bekannten Nebenwirkungen. Statt repressiv für Ruhe und Ordnung zu sorgen, lässt die Stadt Luzern an besonders exponierten Orten Gastrostände betreiben. Eine Strategie, die nur auf den ersten Blick paradox wirkt.

    Eine Reportage aus Luzern.

    Beat Vogt

  • In Kitimat liegt Baumaterial für die Pipeline bereit, obwohl die Bewohner gegen das Projekt gestimmt haben.

    Kanada: Eine neue Pipeline für die Wirtschaft

    Eine Pipeline von fast 1200 Kilometern Länge soll Öl von der kanadischen Provinz Alberta im Osten an die Pazifikküste in den Westen transportieren. Die Pipeline ist heftig umstritten. Trotzdem hat die kanadische Regierung den Bau bewilligt.

    Thomas Accola

  • Mehr Abschreckung: In bestimmten Fällen sollen statt Geldstrafen auch ganz kurze Freiheitsstrafen wieder möglich werden.

    Gefängnis oder Busse?

    Die von Richterinnen und Richtern meist verhängte Busse ist die bedingte Geldstrafe. Die vor sieben Jahren eingeführte Sanktion schrecke Täter kaum ab, sagen Kritiker. Der Bundesrat will sie deshalb gleich wieder abschaffen. Der Ständerat hingegen hält an der bedingten Geldstrafe fest.

    Dominik Meier

  • Luzi Stamm, Nationalrat der SVP des Kantons Aargau (links) und Pirmin Bischof, Ständerat der CVP des Kantons Solothurn.

    Luzi Stamm und Pirmin Bischof

    Geldstrafen, und dann noch bedingte, schrecken niemanden ab. Diese Meinung ist verbreitet und deshalb will das Parlament das Strafgesetz verschärfen. Bei Susanne Brunner diskutieren SVP-Nationalrat Luzi Stamm und CVP-Ständerat Pirmin Bischof.

    Susanne Brunner

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Thomas Müller