Sorgen und Ängste in der Schweiz

Was beschäftigt die Menschen hier, am Ende eines Jahres, in dem Behörden, Parteien, Medien und Meinungsforscher die Stimmung im vielzitierten «Schweizer Volk» nicht gespürt oder schlicht falsch eingeschätzt haben?

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Griechenlands Parlament bewilligt das Budget für 2010. Es verordnet dem schwer defizitären Euro-Land ein hartes Sparprogramm. Griechenland hat mehr als 300 Milliarden Euro Schulden.

Zwei weitere US-Grossbanken haben die Staatsgelder zurückbezahlt: Citigroup und Wells Fargo. Der US-Staat musste im Herbst 2008 Soforthilfe leisten, um einen Kollaps des Bankensystems zu verhindern.

Beiträge

  • Auf dem Berner Weihnachtsmarkt.

    Getrübte weihnachtliche Stimmung

    In den weihnachtlich geschmückten Strassen Berns sorgen sich die Menschen um die Zukunft. Das Fremde macht vielen in Bern Angst. Und die Fremden sorgt dies sehr, diese diffusen Ängste der Schweizer.

    Diese «alte Sonderfall-Schweiz-Angst vor dem Fremden» sei tief im Schweizer verankert, meinte eine Bernerin. Es sei aber Zeit global zu denken. 

    Inlandredaktor Peter Maurer ist durch die Bundesstaat flaniert und hat Stimmen und die Stimmung der Menschen akustisch eingefangen.

    Peter Maurer

  • Griechisches Parlament bewilligt Budget 2010

    Griechenlands Parlament bewilligt das Budget für 2010. Es verordnet dem schwer defizitären Euro-Land ein hartes Sparprogramm. Griechenland hat mehr als 300 Milliarden Euro Schulden.

    Werner Van Gent

  • US-Banken zahlen Staatsgelder zurück

    Im Herbst 2008 musste der US-Staat seinen Grossbanken zu Hilfe eilen. Die grössten Institute bekamen je zwischen 10 und 45 Milliarden Soforthilfe, um den drohenden Kollaps des US-Bankensystems zu verhindern.

    Seit dem Sommer hat nun eine Bank nach der andern die Staatsgelder zurückbezahlt, nun auch die Grossbanken Citigroup und Wells Fargo.

    Wie machen die Banken das? Woher nehmen sie plötzlich all dieses Geld?

    Eveline Kobler

  • Tourismusparadies Khaolak fünf Jahre nach dem Tsunami

    Vor fünf Jahren, am 26. Dezember 2004, versetzte der Tsunami rund um den Indischen Ozean die Menschen in Angst und Schrecken. In acht Ländern hat die grosse Welle mehr als 230'000 Menschen getötet. Die Katastrophe löste weltweit viel Hilfsbereitschaft und Solidarität aus.

    Ein Drittel der 12'000 Menschen, die damals in Thailand umkamen, sind in Khaolak gestorben, die Hälft davon waren ausländische Touristen. Was ist vom Tsunami heute noch zu spüren am thailändischen Traumstrand?

    Urs Morf

  • Der Schrein in der Kirche im Pilgerort Velankanni wurde verschont.

    Tamil Nadu in Südindien fünf Jahre nach dem Tsunami

    Tausende Leben wurden zerstört, als die Tsunami-Welle am Morgen des 26. Dezember 2004 auf die indische Küste traf. Auch das kleine Fischerdorf Velankanni wurde nicht verschont, eine der christlichen Pilgerstätten in Tamil Nadu, im Süden Indiens.

    Karin Wenger

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Thomas Müller