Stabilisierung an den Börsen

Die Aufholjagd der europäischen Börsen ist am Mittwochmorgen vorerst gestoppt worden. Analysten sprechen aber trotz Minuszahlen von einer Stabilisierung.

Weitere Themen:

Die Regierungen retten die Banken und wollen nun auch bei der Höhe der Managerlöhne mitreden.

Viele Bankkunden suchen den sicheren Hafen für ihr Geld und finden ihn zum Beispiel bei einer Kantonalbank.

Immer öfter werden illegale Medikamente per Post in die Schweiz importiert.

E-Books, elektronische Bücher, sind auch an der Frankfurter Buchmesse ein Thema.

Beiträge

  • Schweizer Börse in stabiler Lage.

    Aufwärtstrend an der Börse gestoppt

    Nach zwei Tagen starker Gewinne hat die Schweizer Börse einen Konsolidierungskurs eingeschlagen. Händler sprachen von einer nicht überraschenden leichten Gegenbewegung.

    Der Schweizer Index SMI eröffnete zwar nur um 0,16 Prozent leichter, stand um 11.00 Uhr aber 2,6 Prozent tiefer als am Vorabend. Zurückgestuft wurden einmal mehr die Finanzwerte.

    Am Dienstag hatte der SMI mit plus 5,1 Prozent den grössten Tagesgewinn der wichtigen europäischen Indizes verbucht. Diesen erging es erneut etwas schlechter als dem SMI. Der DAX in Frankfurt am Main ermässigte sich um 2,97 Prozent auf 5.044,66 Zähler. Der CAC40 in Paris gab um 2,86 Prozent nach und der FTSE100 in London lag sogar 3,4 Prozent unter dem Vorabendwert.

    Ivana Pribakovic

  • Managerlöhne wieder im Rampenlicht.

    Diskussion um Managerlöhne neu lanciert

    Mit der aktuellen Finanzkrise geraten auch die exorbitanten Managerlöhne wieder ins Rampenlicht.

    Gemäss dem deutschen Finanzminister Steibrück sollte ein Spitzenbanker nicht mehr als 500 000 Euro verdienen. Das belebt auch die Diskussion in der Schweiz. Mit Spitzensalären von über 20 Millionen Franken hatte Ex-UBS Boss Marcel Ospel schon vor Jahren für Schlagzeilen und Unmut gesorgt.

    Sabine Manz

  • Kantonalbanken profitieren von der Finanzkrise.

    Sicherheit kommt vor Rendite

    Die Finanzkrise hat das Verhalten der Anleger verändert. Statt möglichst hoher Rendite wird zur Zeit möglichst hohe Sicherheit gesucht - auch in der Schweiz.

    Vor der Krise steckten viele ihr Geld in Aktienfonds, in sogenannte strukturierte Produkte, in Rohstoffe oder in einzelne Aktientitel. Nun hat sich das Blatt gewendet, die Bankkunden suchen vor allem eines: Einen sicheren Platz für ihr Vermögen. Zum Beispiel bei einer Kantonalbank.

    Philippe Erath

  • Der kanadische Premier Stephen Harper.

    Weiter wie bisher in Kanada

    Der konservative kanadische Premier Stephen Harper muss nach vorgezogenen Wahlen weiter mit einem Minderheitskabinett regieren.

    Seine Partei baute den Vorsprung als stärkste Kraft zwar aus, verfehlte aber erneut die absolute Mehrheit. Dem vorläufigen Endergebnis zufolge gewannen die Konservativen 143 der insgesamt 308 Parlamentssitze. Das entspricht einem Plus von 19 Sitzen gegenüber der Wahl 2006. Für die absolute Mehrheit wären 155 Sitze nötig gewesen. 

    Damit wird sich Harper wohl weiterhin von Fall zu Fall Koalitionspartner suchen müssen. Eine Strategie, mit der er in den vergangenen zweieinhalb Jahren einiges erreicht hatte.

    Daniel Voll

  • Handel mit gefälschten Medikamenten.

    Zunahme illegaler Importe von Medikamenten

    In der Schweiz nimmt die Zahl der illegal über das Internet importierten Arzneimittel massiv zu.

    Bis Ende August wurden 450 verdächtige Sendungen gemeldet, im gesamten Vorjahr waren es 366 gewesen. Um die Bevölkerung zu sensibilisieren und auf das Risiko aufmerksam zu machen, wird nun die Kampagne «Stop Piracy» gestartet.

    Wie in einem Postverteilzentrum konkret versucht wird, verdächtige Sendungen herauszufischen zeigt die Reportage von Christine Wanner.

  • E-Books sind auf dem Vormarsch

    An der Frankfurter Buchmesse sind die sogenannten E-Books ein grosses Thema.

    Dabei handelt es sich um ein elktronisches Lesegerät, in das eine halbe Bibliothek an Büchern gleich mit enthalten ist. Damit entfällt das Bücherschleppen - und trotzdem hat man überall und jederzeit seine Lieblingslektüre zur Hand.

    Romana Costa

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston