Steuerfestung Liechtenstein bröckelt

Das Fürstentum Liechstenstein geht in Sachen Bankgeheimnis in die Offensive. Die Regierung bietet interessierten Staaten die Zusammenarbeit bei Steuerbetrug und -hinterziehung an.

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Der Täter im Fall Lucie wollte offenbar mit seiner Tat erreichen, dass er ins Gefängnis zurückkehren kann.

Der Basler Pharmakonzern kann nach langem Tauziehen seine US-Tochter Genentech übernehmen.

Beiträge

  • Liechtensteins Entscheid setzt Schweiz unter Druck

    Das Fürstentum Liechstenstein geht bietet interessierten Staaten die Zusammenarbeit bei Verdacht auf Steuerbetrung und Steuerhinterziehung. Doch die Regierung in Vaduz will für bisherigen Kunden eine Steueramnestie in deren Land auszuhandeln.

    Nachdem auch Andorra die Aufhebung des Bankgeheimnisses angekündigt hat, steigt damit der Druck auf die Schweiz weiter, ihr Bankengesetz schnell zu revidieren.

    Im Bundeshaus wird der Entscheid aus Liechtenstein unterschiedlich aufgenommen. Urs Schwaller, Fraktionschef der CVP, verlangt ein schnelles Handeln, bevor die Schweiz auf einer schwarzen Liste lande. Für SVP-Fraktionschef Caspar Baader ist klar, dass die Schweiz dem Volkswillen gehorchen müsse und weiterhin zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehun unterscheiden soll. Finanzminister Hans-Rudolf Merz will erst morgen Stellung nehmen.

    Rainer Borer / Pascal Krauthammer

  • Behörden nehmen Stellung zum Fall Lucie

    Die Aargauer Behörden nahmen zu den Vorwürfen Stellung, zu spät und falsch im Mordfall Lucie gehandelt zu haben. Der mutmassliche Täter ist vorbestraft und hätte kurz vor der Tat einen stationären Drogenentzug beginnen müssen. Doch die Behörden glauben nicht.

    dass sie die Tat hätten verhindern können.

    Maurice Velati

  • Betroffenheit im Arxhof über den Fall Lucie

    Der junge Mann, der Lucie getötet hat, war während vier Jahren auf dem Arxhof. In diesem Massnahme-Zentrum für junge Erwachsene ist der Schock gross, sowohl bei den Bewohnern wie auch bei der Zentrumsleitung.

    Marcel Jegge

  • Wie es zum Amoklauf in Deutschland kam

    In Deutschland hängen die Flaggen auf Halbmast: Es ist ein Zeichen der Trauer und der Anteilnahme für die 15 Menschen, die ein 17jähriger gestern bei seinem Amok-Lauf in Baden-Württemberg erschossen hat.

    Und über allem steht die Frage, was den jungen Mann zu seiner Wahnsinnstat an seiner ehemaligen Schule in Winnenden getrieben hat.

    Ursula Hürzeler

  • Roche will mit Genentech Zukunft sichern

    Rund 47 Milliarden Dollar blättert der Schweizer Pharmakonzern Roche hin, um sich das kalifornische Tochter-Unternehmen Genentech ganz einzuverleiben. Damit soll die Zukunft des Basler Konzerns gesichert werden.

    Sabine Manz

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston