Streik bei SBB Cargo in Bellinzona geht weiter

Die Cargo-Angestellten in Bellinzona schlagen das Angebot der SBB-Spitze aus und streiken weiter.

Weitere Themen:

Der Nationarat will das Verbandsbeschwerderecht nicht einschränken.

Der Flughafen Zürich befindet sich im Steigflug.

Die muslimische Staatengemeinschaft will das Gefälle zwischen armen und reichen Mitgliedern ausgleichen.

Beiträge

  • SBB Cargo: Streikfront verhärtet sich

    Im Arbeitskampf um den Stellenabbau bei SBB Cargo verhärtet sich die Streikfront. Die Arbeiter in Bellinzona haben einstimmig beschlossen, den Streik fortzusetzen.

    Gestern hatte SBB-Chef Andreas Meyer  mit dem Angebot überrascht, bei der SBB-Cargo in Bellinzona vorläufig keine Stellen zu streichen, falls die Arbeiter ihren Streik beenden. Dieses Ziel hat Andreas Meyer jetzt nicht erreicht.

    Alexander Grass

  • Flughafen Zürich steigert sich

    Mehr Passagiere, mehr Umsatz, mehr Gewinn: Der Flughafen Zürich kann für letztes Jahr gute Zahlen vorlegen.

    Das freut den neuen Flughafen-Chef Thomas Kern. Er will weiter nach oben, und will den Flughafen noch verstärkt als attraktives Einkaufszentrum positionieren.

    Thomas Kern trat zum ersten Mal als neuer Flughafendirektor vor die Öffentlichkeit.

    Sonja Schmidmeister

  • Cargo-Streik: Enttäuschung im Bundeshaus

    Im Bundeshaus in Bern wird das Thema SBB Cargo mit Spannung verfolgt. Dass der Streik in Bellinzona jetzt weitergeht, haben die meisten Parlamentarier und Parlamentarierinnen enttäuscht zur Kenntnis genommen.

    Géraldine Eicher

  • Verbandsbeschwerde soll möglich bleiben

    Die Initiative der Zürcher FDP zur Beschränkung des Verbandsbeschwerderechts wird dem Stimmvolk zur Ablehnung empfohlen. Der Nationalrat ist mit knapper Mehrheit dem Ständerat gefolgt und hat das Volksbegehren ebenfalls verworfen.

    Die Initiative will es den Umweltverbänden verbieten, eine Beschwerde einzureichen, wenn ein Bauprojekt vom Volk oder von einem Parlament bewilligt worden ist.

    Pascal Krauthammer

  • Zweifel über Wende am islamischen Gipfel

    Am islamischen Gipfel in Dakar, an dem Staats- und Regierungschefs aus 57 muslimischen Ländern teilnehmen, ist viel die Rede von einer Wende. Namhafte Kritiker zweifeln aber, ob es den Machthabern ernst ist mit ihren Absichtserklärungen.

    Die Staatschef hatten angekündigt, man wolle den Graben zwischen armen und reichen Staaten überwinden und Lösungen finden, um den Rückstand vieler islamischer Staaten punkto Demokratie, Menschenrechte und wirtschaftliche Entwicklung wettzumachen.

    Fredy Gsteiger

  • Frachtschiff im Sturm an französischer Küste gestrandet

    Die schweren Stürme, die in den letzten Tagen über Europa gefegt sind, haben in Westfrankreich Spuren hinterlassen. Bei Hendaye in den Pyrenäen ist ein Frachtschiff auseinandergebrochen. Die Bevölkerung befürchtet nun, dass aus den Tanks Treibstoff auslaufen könnte.

    Weiter nördlich haben die Stürme der Ferienstadt Les Sables d'Olonne eine neue Touristenattraktion beschert. Dort steht seit Montag ein Frachter mitten auf dem Badestrand der Stadt.

    Philipp Scholkmann

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi