Streit am Ceneri-Basistunnel

  • Donnerstag, 31. Oktober 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 31. Oktober 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Ceneri-Basis-Tunnel, ein wichtiger Teil der Neat, kann vorläufig nicht weiter ausgebaut werden. Bild: NEAT Basistunnel am Monte Ceneri im Kanton Tessin.

    Streit am Ceneri-Basistunnel

    Das Bundesverwaltungsgericht verhängt eine Sperre für den Ausbau des Ceneri-Basis-Tunnels. Die pünktliche Eröffnung der Alpen-Transversale ist damit in Frage gestellt.

    Grund dafür ist ein Streit um die Vergabe und vor allem die Frage, ob die siegreichen Baufirmen über genügend Erfahrung verfügen.

    Sascha Buchbinder

  •  Ein Chemiewaffen-Experte untersucht eine Chemiewaffen-Anlage an einem unbekannten Ort in Syrien.

    Syrien entsorgt Chemiewaffen-Anlagen

    Sämtliche Produktionsstätten und Herstellungsgerätschaften für syrische C-Waffen seien vernichtet. Das melden die UNO-Kontrolleure der OPCW (Organisation für das Verbot chemischer Waffen). Ist es Präsident Assad wirklich ernst mit der Vernichtung von Chemiewaffen?

    Gespräch mit Fredy Gsteiger, Experte für Internationale Diplomatie.

    Fredy Gsteiger

  • Ist die Sicherheit bei Kernkraftwerken verhandelbar ? Ein Warnschild für Radioaktivität im AKW Mühleberg.

    Offene Fragen zur Sicherheit beim AKW-Mühleberg

    Nach Fukushima stellte die Nuklearaufsicht klare Regeln auf, wann ein Kernkraftwerk als sicher gilt und stellte Bedingungen, damit das AKW Mühleberg weiter am Netz bleiben darf.

    Nun schlägt der Berner Energiekonzern BKW vor, das AKW Mühleberg weniger lang am Netz zu lassen, dafür auch weniger Geld in die Sicherheit zu investieren. Geht der Deal auf?

    Max Akermann

  • Trotz Protest der UNO und der USA baut Israel im Westjordanland sogar mehr Wohnungen als bisher geplant. Jüdische Siedlung östlich von Jerusalem.

    Israelische Landnahme schreitet weiter voran

    Als Geste der Friedensbemühungen hat Israel eine zweite Gruppe von palästinensischen Gefangenen freigelassen. Doch nun kündet der israelische Premier Netanyahu an, dass weitere Wohnungen im besetzten Gebiet gebaut würden, vor allem Siedlungen in und um Ostjerusalem.

    Genau dort, wo die Palästinenser eigentlich ihre Hauptstadt errichten wollen.

    Philipp Scholkmann

  • Eric Stauffer, Gründer der Protestbewegung  «Mouvement Citoyen Genevois» (MCG).

    MCG-Wähler: «Schuld an allem sind die Grenzgänger»

    Anfang November könnte die Protestbewegung «Mouvement Citoyen Genevois» (MCG) in die Genfer Regierung einziehen. MCG politisiert dort, wo der Schuh drückt: bei der Arbeitslosigkeit, der Wohnungsnot, der Kriminalität, dem Verkehrschaos.

    Schuld an allem seien die Grenzgänger, so die Parole des MCG. Und diese kommt an. Thomas Gutersohn hat einen MCG-Wähler getroffen.

    Thomas Gutersohn

  • Roland Müller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes.

    Roland Müller: «Es stört nicht, dass ich in keiner Partei bin.»

    Bis jetzt ist der neue Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes öffentlich nicht gross in Erscheinung getreten. Nach 100 Tagen im Amt aber zeigt sich Roland Müller  kämpferisch. Zu Alain Bersets Rentenreform sagt er: «So nicht!»

    Natürlich kämpft Müller auch gegen die 1:12-Initiative und er ist gegen staatlich verordnete Frauenquoten in Verwaltungsräten. Und er ist in keiner Partei. «Mir liegen FDP und SVP gleich am Herzen, aber auch andere, die Wirtschaftanliegen vertreten», sagt Müller. «Es ist realisitsch, dass Eltern 20 Prozent weniger arbeiten. Es ist jedoch nicht in jedem Betrieb möglich. Aber auch die Arbeitnehmer müssen dies einfordern.»

    Elisabeth Pestalozzi