Tödlicher Amoklauf an deutscher Schule

Schock in Realschule in Baden-Würtenberg: Ein Amokläufer erschiesst mindestens 10 Menschen und flieht.

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Der Ständerat hat einer zweiten Konjunkturspritze von 700 Millionen Franken zugestimmt.

Der Nationalrat will keine umfassende Revision des Namensrechts.

Die Swiss ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen, hat aber etwas weniger verdient.

Beiträge

  • Tote nach Amoklauf nahe Stuttgart

    Bei einem Amoklauf in einer Schule in der Nähe von Stuttgart sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich in einer Realschule in Winnenden - einer Ortschaft  einige Kilometer ausserhalb von Stuttgart.

    Ursula Hürzeler

  • Zürcher Gericht verhandelt Informationsleck im Fall Nef

    Letzten Sommer machte die «SonntagsZeitung» den Fall Nef publik: Das Blatt berichtet recht detailreicht, wie der damalige Armeechef seine ehemalige Partnerin drangsaliert haben soll.

    Viele fragten sich damals, woher die Zeitung die Informationen hatte. Die Spur führte zu einem 57-jährigen Zürcher Stadtpolizisten - vom Boulevard auch «Schimanski von Zürich» genannt.

    Der Polizist muss nächste Woche vor dem Bezirksgericht Zürich erscheinen. Inzwischen ist klar, was ihm vorgeworfen wird.

    Sonja Schmidmeister

  • Wachsender Fischkonsum bereitet Experten Sorgen

    Fisch auf dem Tisch wird immer beliebter: Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 110 Millionen Tonnen verspeist. Das hat Folgen.

    So ist im neuen Fischereibericht der Welternährungsorganisation (FAO) zu lesen, dass die Meere ziemlich leer gefischt sind. Neu ist das nicht.

    Überraschend ist allerdings diese Nachricht: Fast die Hälfte des weltweit gegessenen Fisches wurde nicht aus den Meeren gezogen, sondern in Fischfarmen gezüchtet. Was wie eine gute Nachricht klingt, ist eine gefährliche Entwicklung.

    Thomas Häusler

  • Ständerat stimmt zweitem Konjunkturprogramm zu

    Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat dem zweiten Konjunkturpaket zugestimmt. Mit den vorgesehenen 700 Millionen Franken soll eine Reihe von Projekten unterstützt werden - vom Strassenbau bis zur Tourimsmusförderung.

    Auch die Kantonsvertreter hoffen, dass die Konjunkturspritze etwas nützt. Immer wieder klang aber auch an, dass man vermutlich nicht um ein drittes Konjunkturpakt herumkommen wird.

    Dieter Kohler

  • Krise ruft Kritiker des Schweizer Systems auf den Plan

    In Zeiten wie diesen, wenn schnelles, entschlossenes Handeln nötig ist, beklagen Kritiker die Trägheit unseres politischen Systems im Allgemeinen. Im Speziellen ist in den vergangenen Wochen auch der Bundesrat unter Beschuss geraten.

    Die Regierung, so ist zu hören, habe Wirtschaftskrise und UBS-Steueraffäre verschlafen, und müsse nun aus der Defensive heraus eine Strategie entwickeln. Nun werden Stimmen laut, die den Bundesrat umgestalten wollen - beispielsweise mit einem starken Bundespräsidenten an der Spitze.

    Oliver Washington

  • Nationalrat lehnt neues Namensrecht ab

    Eine Mehrheit im Nationalrat hat das neue Namensrecht zurückgewiesen. Das Gesetz enthält einige Neuerungen: So sollte künftig die Frau bei einer Eheschliessung ihren Mädchennamen behalten können.

    Ausserdem sollten die Eltern entscheiden, ob das Kind den Nachnamen des Vaters oder den der Mutter tragen sollte.

    Pascal Krauthammer

  • Swiss schaut nach gutem Jahr skeptisch nach vorn

    Lufthansa und Swiss trotzende gemeinsam der Krise. Beide Fluggesellschaften sind im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Die Rekordgewinne von 2007 sind aber passé.

    Die Swiss verdiente 2008 rund eine 500 Millionen Franken - etwa sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Die Aussichten sind düster.

    Manuel Rentsch

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston