Tunesien nach Anschlag im Ausnahmezustand

  • Mittwoch, 25. November 2015, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 25. November 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der tunesische Präsident Essebsi inmitten von Angehörigen der Präsidentengarde am 24. November 2015.

    Tunesien nach Anschlag im Ausnahmezustand

    Der tunesische Präsident Essebsi hat seinen geplanten Staatsbesuch in der Schweiz abgesagt und den Ausnahmezustand über das ganze Land verhängt. Der Grund: Auf seine Garde wurde ein Anschlag verübt, der 13 Tote forderte. Was bedeutet das für die Bevölkerung?

    Daniel Voll

  • Sonderbotschafter für Migration, Eduard Gnesa. 60 Millionen Franken hat die Schweiz seit dem Arabischen Frühling in Tunesien investiert.

    Schweiz-Tunesien: Gefährdet der Anschlag die Beziehung?

    Möglicherweise wird der tunesische Präsident Essebsi seinen Staatsbesuch in der Schweiz in nächster Zeit nachholen. Das hofft zumindest der Bundesrat, denn Tunesien ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungshilfe. Ob das nach den jüngsten Anschlägen auch so bleiben wird?

    Sarah Nowotny

  • Die Klimaerwärmung hat Folgen: Überschwemmungen, Trockenheit, Wirbelstürme.

    Deprimierender Klimabericht

    Das Jahr 2015 war das wärmste seit Messbeginn. In den letzten gut 100 Jahren hat sich die Erde um ein ganzes Grad erwärmt. So bringt die Meteorologische Organisation der Uno ihren jüngsten Klimabericht auf den Punkt. Verursacht sei der Temperaturanstieg vor allem von Menschen.

    War 2015 einfach ein Extremjahr oder wird es jetzt so weitergehen?

    Thomas Häusler

  • Bundesrat Johann Schneider-Ammann (r) an der Seite von Gregor Häfliger, Vizedirektor SBFI. Angesichts des starken Frankens sei Innovationsförderung besonders wichtig, betonte Schneider-Ammann.

    Innovationsagentur: schlagkräftiger mit neuer Struktur

    Die Schweizer Industrie ist gut im Erfinden neuer Technologien und Produkte. Doch die Konkurrenz im Ausland schläft nicht. Deshalb will der Bundesrat die staatliche Innovationsförderung optimieren und neu aufstellen.

    Eben hat der Bundesrat die neue Schweizerische Agentur für Innovationsförderung namens «Innosuisse» vorgestellt.

    Géraldine Eicher

  • Migranten hängen auf der griechischen Seite der Grenze fest. Doch jeder Mensch hat das Recht, Asyl zu beantragen, ungeachtet seiner Nationalität.

    In Mazedonien gestrandet - wegen falscher Nationalität

    Hunderte Migranten sitzen an der griechisch-mazedonischen Grenze fest. Mazedonien will nur noch Kriegsflüchtlinge aus bestimmten Ländern passieren lassen. Die Vereinten Nationen werfen Mazedonien vor, etwa 1000 Flüchtlinge wegen ihrer Nationalität auszusperren.

    Dies sei eine Verletzung des Völkerrechts.

    Walter Müller

  • Durch den Kostendruck in der Branche sei die Zukunft von jungen Ingenieurinnen bedroht. Symbolbild.

    Ingenieure unter Kostendruck

    Der Schweiz fehlen Ingenieure. Diese Klage hört man immer wieder. Die Situation verschärft sich tendenziell, weil mit der Umsetzung der SVP-Zuwanderungsinitiative weniger ausländische Fachkräfte in die Schweiz kommen werden.

    Die Ingenieurszunft rührt deshalb kräftig die Werbetrommel, um einheimischen Nachwuchs anzulocken. Doch das klappt nicht richtig, warnt Branchenpräsident Heinz Marti.

    Philip Meyer

  • Henrik Meyer vom Büro Tunesien der Friedrich-Ebert-Stiftung.

    Im «Tagesgspräch»: Henrik Meyer, Leiter Tunis-Büro

    Gestern Abend explodierte ein Bus mitten in Tunis. Der tunesische Präsident sagte seinen Staatsbesuch in der Schweiz ab und verhängte den Ausnahmezustand. Henrik Meyer, Büro-Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tunis ist Gast von Susanne Brunner.

    Susanne Brunner

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Mark Livingston