Turnfest Biel: Wurde zu spät gewarnt?

  • Freitag, 21. Juni 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 21. Juni 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Das Gelände des Eidgenössischen Turnfests in Biel ist am Donnerstagabend, 20.6.2013,  erneut von heftigen Sturmwinden heimgesucht worden. Nachdem ein Unwetter bei der Eröffnungsfeier lediglich Materialschäden zur Folge hatte, gab es diesmal 39 Verletzte.

    Turnfest Biel: Wurde zu spät gewarnt?

    Das Eidgenössische Turnfest in Biel ist zum zweiten Mal innerhalb einer Woche von einem schweren Unwetter heimgesucht worden: 39 Menschen wurden verletzt. Wie sieht es aus am Tag danach? Und tragen die Organisatoren des Turnfests eine Mitschuld?

    Michael Sahli und Christian Liechti

  • Keine Ernte dieses Jahr? 50 bis 80 Prozent seiner Reben seien durch den Hagel zerstört, sagt ein Weinbauer. Archivbild.

    Historische Hagelschäden in welschen Rebbergen

    Der Hagelsturm tobte von Genf her dem ganzen Jura entlang und zerstörte vor allem im Kanton Neuenburg zahlreiche Weinreben. Meteoschweiz spricht vom stärksten Hagelsturm der letzten zehn Jahre in der Region.

    Thomas Gutersohn

  • Polizisten verhaften einen Demonstranten während einer in Rio de Janeiro, Brasilien am 20. Juni 2013. Ungefähr 300 000 Menschen protestierten im Stadtzentrum.

    Erneut heftige Ausschreitungen in Brasilien

    In Brasilien gingen diese Nacht Hunderttausende auf die Strasse. Nebelpetarden flogen, Tränengas nebelte die Menge ein, einige Kundgebungen endeten in Strassenschlachten. Ein Mann wurde getötet, viele wurden verletzt. Die Regierung reagiert und trifft sich zur Lagebesprechung.

    Ueli Achermann

  • Das Wasserkraftwerk Mühleberg, betrieben durch die BKW FMB Energie AG, am Mittwoch, 20. Februar 2013 bei Mühleberg.

    Prekäre Lage bei der Wasserkraft

    An sonnigen Tagen produzieren Solaranlagen in Deutschland viel Strom. Das wird für die Schweizer Wasserkraftbranche zum Problem. Nun fordert die Wasserkraftbranche Subventionen vom Staat. Die Forderung ist aber intern umstritten, wie sich an einer Lobbyveranstaltung der Branche gezeigt hat.

    Christian von Burg

  • Gemeindehaus von Dervican, Südalbanien.

    Wahlen Albanien: Südalbanien im Sog von Griechenland

    Albanien wählt am Wochenende. Tief im Süden des Landes umwerben Politiker deshalb die grösste Minderheit des Landes, die griechische. Die griechisch-stämmigen Albaner sind gegenwärtig besonders empfänglich dafür, denn Griechenland hat ihnen die grosszügigen Renten gestrichen.

    Das bekommt ganz Albanien zu spüren.

    Walter Müller

  • Patentschutz für Viagra läuft aus

    Eine kleine blaue Pille: Sie hat bei vielen Paaren für grosse Freude gesorgt - und auch dem Pharmakonzern Pfizer Höhenflüge beschert. Viagra. Heute verliert die Potenzpille nach 15 Jahren ihren Patentschutz. Anbieter von billigeren Nachahmerprodukten stehen bereit.

    Denise Schmutz und Tobias Fässler

  • Christoph Flury, stellvertretender Direktor des Bundesamts für Bevölkerungsschutz.

    «Viele Gross-Anlässe wären ohne Zivilschutz gar nicht möglich»

    Er hilft nach einem Unwetter wie gestern am Eidgenössischen Turnfest in Biel. Oder auch beim Aufbau eines solchen Grossanlasses. Aber der Zivilschutz sucht auch eine neue Identität. Christoph Flury, stv. Direktor des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, war Gast bei Susanne Brunner.

    Flury hat sich eingehend mit Reformen des 50-jährigen Zivilschutzes befasst. Denn im Laufe der Jahre klagten viele Zivilschutzangehörige über Leerlauf und sinnlose Übungen. Wer macht heute eigentlich noch Zivilschutz? Wie sieht der Zivilschutz von morgen aus? Diese Fragen beantwortete Christoph Flury im Tagesgespräch.

    Susanne Brunner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston