UBS erwartet weiteres schwieriges Jahr

Die UBS hat 2007 wie angekündigt als Folge der Kreditkrise den ersten Verlust ihrer Geschichte gemacht. Nach dem Milliardenverlust erwartet die Grossbank ein weiteres schwieriges Jahr.

Weitere Themen:

Gut 1,6 Millionen AusländerInnen leben in der Schweiz, die meisten kommen aus der EU.

Ein Pilotenfehler war Schuld am Absturz eines deutschen Tornado-Jets im Berner Oberland im April 2007.

Pakistani fürchten, dass die Opposition von der Regierung um den Wahlsieg betrogen wird.

Beiträge

  • Auch 2008 wird für UBS ein schwieriges Jahr

    Nach der Veröffentlichung des detaillierten Jahresabschlusses der UBS ist klar, dass auch das laufende Jahr für die Bank schwierig werden wird.

    So hat die grösste Bank der Schweiz gegenüber Ende 2006 mehr als 15 Milliarden an Kundengeldern verloren. Und die UBS ist im krisengeschüttelten US-Hypothekenmarkt immer noch mit 27 Milliarden Franken engagiert.

    Thomas Rüst

  • In die Schweiz kommen vermehrt Bürger aus den EU- und EFTA-Staaten.

    Immer mehr EU-Bürger in der Schweiz

    Gut 1,6 Millionen Ausländerinnen und Ausländer leben derzeit in der Schweiz. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr.

    Dies geht aus den neusten Statistiken des Bundesamt für Migration hervor. Am meisten hat die ausländische Bevölkerung aus den EU- und EFTA-Staaten zugenommen.

    Katrin Hug

  • Reale Bedingungen üben.

    Ausländische Militärpiloten weiterhin willkommen

    Der Absturz eines deutschen Tornado-Jets im Berner Oberland vom 12. April 2007 ist auf menschliches Versagen zurückzuführen.

    Der Pilot hatte das Gelände im gebirgigen Lauterbrunnental und die Flugparameter falsch eingeschätzt, kommt das Verteidigungsdepartement in seiner Untersuchung zum Schluss. Trotz des Unglücks sollen ausländische Luftwaffepiloten weiterhin im schweizerischen Luftraum fliegen üben können.

    Peter Maurer

  • Zweite Chance für Genfer Ausgesteuerte

    Wer in Genf lange arbeitslos ist und seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld verliert, kann einen so genannten Solidaritätsjob ausüben. Damit landen die Betroffenen nicht zwangsläufig auf dem Sozialamt.

    Das Prinzip dahinter ist einfach: Die ausgesteuerten Arbeitslosen erhalten einen unbefristeten Job in einer Non-Profit-Organisation. Im Gegenzug bezahlt der Kanton einen beträchtlichen Teil des Lohnes.

    Patrick Mülhauser

  • Wenig Hoffnung auf Beruhigung der Lage in Pakistan

    In Pakistan wird am 18. Februar ein neues Parlament gewählt. Viele Pakistani befürchten, dass die Opposition von der Regierung um den Wahlsieg betrogen werden könnte.

    Nach den Plänen von Präsident Pervez Musharraf soll die Wahl seine Macht absichern und dem Land nach Protesten, Unruhen und dem Attentat auf Oppositionsführerin Benazir Bhutto wieder stabile Verhältnisse bringen. Doch diese Rechnung dürfte nicht aufgehen: Denn bei einem Grossteil der Bevölkerung geniesst Musharraf kein Vertrauen mehr.

    Ruedi Mäder

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston