UBS kündigt Milliarden-Verlust an

  • Mittwoch, 30. Januar 2008, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 30. Januar 2008, 12:30 Uhr, DRS 1, DRS 2 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 31. Januar 2008, 12:30 Uhr, DRS Musikwelle

Die Grossbank UBS kündigt für das Jahr 2007 einen Reinverlust von 4,4 Milliarden Franken an.

Weitere Themen:

Der Pharmakonzern Roche steigert den Umsatz auf über 46 Milliarden Franken und überholt damit Novartis.

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani verliert die Vorwahlen der Republikaner in Florida.

Nach dem Tötungsdelikt im der Strafanstalt Pöschwies wehren sich die Verantwortlichen gegen schärfere Haftbedingungen für Verwahrte.

Beiträge

  • UBS erstmals mit Jahresverlust.

    UBS macht Milliarden-Verlust

    Die UBS hat unter dem Strich im vergangenen Jahr 4,4 Milliarden Franken verloren. Wegen der US-Kreditkrise «verbrannte» die grösste Schweizer Bank bereits über 20 Milliarden Franken.

    Erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte rutscht der Schweizer Branchenleader damit in die roten Zahlen. Der Verlust ist deutlich höher ausgefallen, als die Analysten erwartet hatten.

    Urs Siegrist

  • Roche-Präsident Franz B. Humer ist erfreut über das ausgezeichnete Ergebnis.

    Roche überholt Novartis

    Der Pharmakonzern Roche hat im vergangenen Jahr so viel verdient wie noch nie. Der Rekord-Gewinn beläuft sich auf 11,4 Milliarden Franken.

    Den Umsatz steigerte das Basler Unternehmen auf über 46 Milliarden. Damit hat Rocher erstmals Novartis überholt.

    Rainer Borer

  • Lebenslänglich verwahrt.

    Keine Änderungen in Pöschwies

    Die Haftbedingungen in der Zürcher Strafanstalt Pöschwies werden nach dem Tötungsdelikt vom Sonntag nicht geändert.

    Grundsätzlich hätten sie sich bewährt, meinen die Verantwortlichen der Strafanstalt. Letzten Sonntag hatte ein 49-jähriger verwahrter Häftling einen 25-jährigen Mithäftling umgebracht. Der mutmassliche Täter habe vor der Tat weder Personal noch Mitgefangene jemals attackiert, sagte der Gefängnisdirektor.

    Sonja Schmidmeister

  • Rudy Giuliani bedankt sich bei seinen Wählern.

    Giuliani scheitert an eigener Wahlkampf-Strategie

    Die Vorwahlen von Kalifornien haben dem einstigen Kronfavoriten der Republikaner, Rudy Giuliani, nur gerade 15 Prozent der Stimmen gebracht. Nun muss er seinen Traum vom Weissen Haus begraben.

    In den USA lichtet sich damit das Kandidatenfeld für das Präsidentenamt. In beiden grossen Parteien kommt es zu Zweikämpfen: Hillary Clinton gegen Barack Obama bei den Demokraten und John McCain gegen Mitt Romney bei den Republikanern.

    Max Akermann

  • Personenfreizügigkeit mit Rumänien und Bulgarien

    Bern und Brüssel haben sich bei den Modalitäten zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien geeinigt. Die Schweiz soll ihren Arbeitsmarkt für rumänische und bulgarische Staatsangehörige frühestens 2019 vollständig öffnen.

    Bis dahin soll die Schweiz die Zuwanderung aus den beiden neuen EU-Staaten weiterhin mit Kontingenten steuern dürfen. Rumänien und Bulgarien haben jedoch gar nicht auf einen schnelleren Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt gedrängt.

    Rolf Camenzind

  • Kein Ansturm auf Schweizer Arbeitsmarkt erwartet

    Die volle Personenfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien tritt erst 2019 in Kraft. Die beiden Länder ihrerseits sehen in der Personenfreizügigkeit mit dem Westen nicht nur eine Chance, sondern auch die Gefahr der Abwanderung von gut Ausgebildeten.

    Denn die Wirtschaft der neuen EU-Mitgliedsstaaten wächst sehr schnell und steuert auf einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu. Ein Ansturm auf den Schweizer Arbeitsmarkt ist nicht zu erwarten.

    Marc Lehmann

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi