UBS verliert weiter Kundengelder

Die UBS hat in diesem Jahr über 140 Milliarden Franken an Kundengeldern verloren. Trotzdem sieht die Grossbank dünne Silberstreifen am Horizont.

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Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re rutscht in die roten Zahlen.

Der zu Ende gehende US-Wahlkampf war der teuerste aller Zeiten.

Immer mehr physisch gesunde Menschen nehmen die Hilfe von Sterbehilfe-Organisationen in Anspruch.

Beiträge

  • Aktionäre sollen grossen Wechsel im UBS-Verwaltungsrat absegnen.

    UBS mit kleinem Gewinn

    Die UBS hat, wie bereits früher bekannt gegeben, im dritten Quartal einen Gewinn von 296 Millionen Franken erzielt. Der Gewinn resultierte jedoch einzig wegen einer Steuergutschrift.

    Vor einem Jahr hatte die Grossbank noch einen Verlust von 858 Millionen Franken hinnehmen müssen.

    Das Ergebnis nach oben gedrückt habe ein Gewinn aus der Bewertung von eigenen Krediten in Höhe von 2,207 Milliarden Franken und eine Steuergutschrift von 913 Millionen Franken, teilte die UBS mit.

    Weiterhin problematisch ist allerdings der Vermögensabfluss. Alleine im dritten Quartal flossen bei der Grossbank netto 83,6 Milliarden Franken ab.

    Ivana Pribakovic

  • Swiss Re leidet unter Finanzkrise

    Die weltweite Finanzkrise hinterlässt auch beim Rückversicherer Swiss Re tiefe Spuren. Der Reinverlust im dritten Quartal beträgt 304 Millionen Franken.

    Im zweiten Quartal hatte der Rückversicherer noch 600 Millionen Franken verdient. In der Vergleichsperiode des Vorjahres, als die Finanzkrise bereits erstmals das Finanzergebnis von Swiss Re trübte, betrug der Gewinn 1,4 Milliarden Franken.  Das Quartalsergebnis der Swiss Re wurde insbesondere durch Bewertungsverluste auf strukturierte Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps) belastet, welche sich auf 289 Millionen Franken beliefen. Bereits im zweiten Quartal hat das Unternehmen 362 Millionen Franken auf solche Anlagen abschreiben müssen.

    Thomas Rüst

  • Die USA wählen ihren neuen Präsidenten.

    USA: Jetzt gehts ums Ganze

    Die Präsidentenwahlen in den USA sind in vollem Gange, schon in wenigen Stunden wird - hoffentlich - klar sein, wer Nachfolger von George W. Bush wird.

    Die diesjährigen Wahlen gelten als historisch: Entweder wählen die 213 Millionen stimmberechigten Amerikanerinnen und Amerikaner mit Barack Obama erstmals einen Schwarzen zum Präsidenten oder aber mit Sarah Palin eine Frau zur Vize-Präsidentin von John McCain.

    Auch was den Aufwand betrifft, ist die Wahl bisher einmalig: Noch nie hatte ein Kandidat eine so perfekte Wahlkampf-Organisation und so viel Geld zur Verfügung wie der Demokrat Obama.

    Peter Voegeli / Max Akermann

  • Festnahme von Rechtsextremen durch die russische Polizei.

    Russlands Nationalisten machen mobil

    «Russland nur den Russen»: Mit dieser fremdenfeindlichen Parole sind in verschiedenen russischen Städten hunderte russische Nationalisten auf die Strasse gegangen.

    Als Anlass nahmen sie den Feiertag der Nationalen Einheit, der vor wenigen Jahren an Stelle des Jahrestags der Oktober-Revolution eingeführt wurde. Es ist ein Protest von äusserst frustrierten jungen Russen, die sich benachteiligt fühlen und für alle Probleme Ausländer und Minderheiten verantwortlich machen.

    In Moskau nahmen etwa 400 Nationalisten an der Kundgebung gegenüber dem Sitz der russischen Regierung teil. Rund 100 Neonazis, die sich zu einem eigenen, von den Behörden aber nicht genehmigten Marsch versammelten, wurden von der Polilzei abgeführt.

    Peter Gysling

  • Sterbehilfe nicht nur für Todkranke

    Immer mehr Menschen, die nicht tödlich krank sind, nehmen Sterbehilfe in Anspruch. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, welche die Fälle in der Stadt Zürich untersuchte.

    Zwischen 1990 und 2000 litten laut der vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützten Studie 22 Prozent der Menschen, die sich in Zürich von der Sterbehilfeorganisation Exit in den Tod begleiten liessen, nicht an einer tödlichen Krankheit.

    Dieser Anteil stieg in der Periode von 2001 bis 2004 auf 33 Prozent. 

    Bei den nicht tödlich Erkrankten handle es sich meist um alte Menschen mit Krankheiten wie rheumatische Beschwerden oder Schmerzsyndromen.

    Andrea Jaggi

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich