UBS: Warten auf den Entscheid der Aktionäre

In Basel läuft derzeit die mit Spannung erwartete Generalversammlung der Grossbank UBS. Im Zentrum des Interesses stehen die Entlastung der ehemaligen Führungsspitze und die Bonuspolitik.

Weitere Themen:

Das Erdbeben nahe der Grenze zu Tibet in der chinesischen Provinz Qinghai hatte eine Stärke von 7,1. Es überraschte die Menschen in den frühen Morgenstunden.

Zehntausende Kroaten haben sich Privilegien für Kriegsveteranen erschlichen, auch ranghohe Politiker.

Beiträge

  • Tag der Wahrheit für die UBS-Aktionäre

    An der Generalversammlung ist UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger unter Druck. Trotzdem will die UBS die frühere Führungsriege um Marcel Ospel entlasten.

    Schweizer Radio DRS ist an der Generalversammlung in der Basler St. Jakobshalle dabei, mit Fakten, Stimmen und Analysen.

    Urs Siegrist und Eveline Kobler

  • Erdbeben im Westen Chinas

    Ein Erdbeben von der Stärke 7,1 hat heute Morgen in Nordwestchinas Provinz Tschinghai mindestens 400 Todesopfer gefordert. Über 10'000 Menschen wurden verletzt; es wird mit vielen weiteren Opfern gerechnet.

    Laut amtlichen chinesischen Angaben sind in der Hochlandregion stationierte Truppen im Bergungseinsatz.

    Urs Morf

  • Diskussion um Kaczynskis Ort der letzten Ruhe

    Die Warteschlangen vor Lech Kaczynskis Sarg sind noch immer lang. Die Bevölkerung Polens ist nach wie vor in tiefer Trauer über den Tod ihres Präsidenten und weiterer wichtiger Führungspersönlichkeiten des Landes.

    Doch ein Entscheid der Kirchenbehörden sorgt nun für Irritation: Dass Kaczynski auf der Wawel-Burg in Krakau neben polnischen Volkshelden beigesetzt werden soll, stösst nicht nur auf Zustimmung.

    Jan Pallokat

  • Kroatiens «Kriegs-Veteranen»

    Was Kroatien bisher streng als Staatsgeheimnis gehütet hat, steht plötzlich für alle einsehbar im Internet: Das Verzeichnis der Veteranen des sogenannten «vaterländischen Krieges» Anfang 1990er Jahre.

    Die illegal publizierte Liste beweist, was schon lange vermutet wird: Zehntausende Kroaten haben sich Privilegien für Kriegsveteranen erschlichen, darunter auch ranghohe Politiker.

    Walter Müller

  • Sudan wählt nach zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg

    Der erste Schritt zu demokratischeren Verhältnissen nach über zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg: Im Sudan sind derzeit 16 Millionen Wähler aufgerufen, einen Präsidenten, Gouverneure und Parlamentsvertreter zu bestimmen.

    Im Süden des Landes jedoch sind die Wahlen nur ein Testlauf für die Abstimmung vom kommenden Januar. Dann wird die mehrheitlich afrikanische und christliche Bevölkerung Südsudans vor der Wahl stehen, sich vom vorwiegend arabischen und islamischen Norden zu trennen - oder mit ihm vereint zu bleiben.

    Ruedi Küng

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Franco Battel